Sonntag, 30. Dezember 2018

Alle Jahre wieder ... die guten Vorsätze


Nachdem mir das Schreiben gestern so gut getan hat,
Mann und Tochter im Bett einen Film schauen und 
der kleine Bär noch schläft, mach ich doch mal gleich weiter.

Ich bin ja mittlerweile ein bekennender Fan der guten Vorsätze zum neuen Jahr.
Nicht, weil mir nicht bewusst wäre, dass man Veränderungen und Zielsetzungen
auch an den restlichen Tagen eines Jahres anpacken kann.
Aber zu Silvester ist es eben doch gefühlt etwas anderes.

Mich packt diese freudige Neuanfangs-Stimmung einfach immer wieder,
jedes Jahr aufs Neue. Sogar doppelt, denn ähnlich fühlt sich für mich auch 
immer wieder der Beginn eines neuen Schuljahres an.


Das neue Jahr liegt vor einem, 
lauter neue Seiten zum Füllen,
alle noch ganz sauber und blank, 
ohne Knicke und Risse,
und sie warten darauf, 
von uns beschrieben zu werden.
In ihrem Grundformat ähneln sie sich vielleicht,
Manche Seiten sind vielleicht von vorgeschrieben,
ob nun dick und endgültig gedruckt 
oder sanft mit Bleistift skizziert und für Änderungen bereit.
Was wir daraus machen, das ist uns überlassen.


Gerade in den Tagen vor Jahreswechsel reflektiere ich unbewusst noch einmal mehr mein Leben, mein Handeln, meine Beweggründe. Und schärfe so einen Blick für meine Möglichkeiten und für das, was ich in der Hand habe. 


Für mich fokussieren sich die Pläne auf
weniger Konsum
und
mehr Achtsamkeit.


Auf diese zwei Punkte lassen sich alle meine konkreteren Wünsche an mich selbst herunterbrechen.
Abnehmen, indem ich weniger Essen konsumiere und 
achtsamer auf meinen tatsächlichen Hunger höre.
Geld sparen, indem ich weniger kaufe und mehr hinterfrage.
Achtsamer mit der Umwelt umgehen und nach und nach plastikfreier werden.
Gelassener werden, indem ich achtsam nicht nur auf die Bedürfnisse anderer schaue, 
sondern auch auf meine, und sie wertvoll und nicht durch Konsum stille oder überdecke.
Ein besseres Zeitmanagement durch weniger Konsum von digitalen Zeitfressern.

Generell will ich mir bei allen, was mit Konsum zu tun hat, 
die Frage stellen: Muss das jetzt wirklich sein?
Brauchst du das tatsächlich?
Oder versucht du damit nur etwas zu kompensieren, zu übertünchen und zu verdrängen?

Darauf läuft alles hinaus.

Und seit ich das so klar und definiert vor mir habe,
trage ich eine große innere Ruhe und Vorfreude in mir.
Denn es hört und fühlt sich einfach besser an, als der Berg der 
guten Vorsätze, die all das beinhalten. 

Vielleicht sollte man es auch gar nicht als Vorsatz bezeichnen,
sondern eher als Jahresmotto,
als Mantra oder Leitgedanken. 

Der Leitgedanke gefällt mir da tatsächlich ganz gut. 
Vielleicht sollte ich den noch einmal visualisieren und mir als kleines Poster an die Wand heften. Mit Hand Lettering kenne ich mich noch nicht aus, aber so könnte ich mir das schön vorstellen. 
Und unbedingt als kleines Zettelchen in das Portemonnaie geklebt.


Wie steht es denn bei euch so?
Lasst ihr euch gern vom Zauber des Neuanfangs mitreißen
und schmiedet Pläne und gute Vorsätze?

Kommentare:

  1. Huhu,

    ich nutze das Wort "Vorsätze" ziemlich ungern. Lieber verwende ich das Wort "Ziele". Auf Ziele arbeitet man hin. Es ist nicht schlimm, wenn man diese nicht schon am 01.01. erfüllt hat, oder beginnt. Wichtig ist nur, dass man seinem Ziel näher kommt. Und das sollte in 365 Tagen machbar sein.

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  2. Liebe Jessy,
    Dein Post hatte mich inspiriert und gleich in der ersten Januarwoche hatte ich die Ziele für dieses Jahr aufgeschrieben. Da aber die Erfahrung mir gezeigt hat, dass ich mit den Zielen wie "Freunde öfter besuchen" persönlich nicht so gut klar kam, habe ich diesmal konkrete Ziele aufgeschrieben, wie 5 Bücher lesen oder 2 mal wandern. Abnehmen steht auch auf meiner Liste, aber diesmal in zwei Stufen... Nur mit dem Ziel "6 mal ins Kino gehen" wird es wahrscheinlich knapp, denn vor zwei Wochen wurde das Kino in unserer Stadt geschlossen... Also habe ich deinen inspirierenden Post mit meiner Erfahrung kombiniert und meine Liste der Jahresziele gemacht... Dankeschön!
    Liebe Grüße
    Natalia

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