Dienstag, 27. März 2018

1000 Fragen an mich selbst [#12]

Heute mal - aus Zeitmangel - ganz schnörkellos direkt zur Sache der lieben Johanna.
221: Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?
Nein. Freundschaft ist genau wie Liebe etwas, das erst dadurch wächst, dass man einen Menschen wirklich kennenlernt. Natürlich kann man sich auf den ersten Blick sympathisch sein oder den Wunsch hegen, diese bestimmte Person kennen zu lernen. Aber ob dann der Funke wirklich überspringt, man sich gut unterhalten und Vertrauen aufbauen kann, das zeigt sich erst später.

222: Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause?
Regelmäßig ist relativ. Ich habe ein ganz gutes Gespür dafür, wann ich eine Pause benötige und wie umfassend diese sein muss. Auch wenn das nicht automatisch bedeutet, dass ich mir diese in dem Moment auch nehmen kann.

223: Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?
Nein, daran kann ich mich nicht erinnern. Die paar Male, in denen ich in meinem Leben verliebt war, habe ich das sehr bewusst wahrgenommen und auch genossen.

224: Steckst du Menschen in Schubladen?
Ich versuche nach Kräften es nicht zu tun, schließlich weiß ich selbst wie es ist wenn man in eine hineingesteckt wird. Ganz frei machen kann ich mich davon aber auch nicht. Viel zu oft be- und verurteilt man doch von außen.

225: Welches Geräusch magst du?
Ich mag das Lachen von Kindern, das Zwitschern von Vögeln, das tiefe Atmen meines Mannes im Schlaf, das Schnurren unserer Katzen und das Röcheln des Espressokochers. Nicht zu vergessen das Rauschen der Wellen und Kreischen der Möwen ... hach, da kriege ich doch glatt Meerweh, wenn ich da so dran denke.

226: Wann warst du am glücklichsten?
Ich durfte und darf in meinem Leben so häufig glückliche Momente, Tage und Wochen genießen. Da kann und will ich mich gar nicht auf eins beschränken und festlegen.

227: Mit wem bist du gern zusammen?
Mit meinem Mann und meinen Kindern, meiner Schwester und ihrem baldigen Mann, mit meinen Eltern und Schwiegereltern, meinen Freundinnen, unseren Nachbarn, mit Menschen aus unserer Gemeinde... ich versuche mich nach Möglichkeit nur mit Menschen zu umgeben, die mir gut tun. Und davon gibt es ganz schön viele ...

228: Willst du immer alles erklären?
An vielen Stellen versuche ich - zumindest emotional und zwischenmenschlich gesehen - mir Dinge und Siatuationen, Verhaltensweisen und Konflikte zu erklären. Bei Technik hingegen freue ich mich einfach, wenn bzw. dass sie funktionirt, das muss ich selbst nicht erklären können.

229: Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?
Ich hab mit der Zeit so ein bisschen Respekt vor Höhe entwickelt, habe mich lange nur sehr langsam und vorsichtig auf unserer momentanen Baustelle im Haus - das große Kinderzimmer über zwei Etagen - bewegt. Letztes Wochenende habe ich sogar über den offenen Balken geniet um an eine entfernte Stelle an der Dachschräge heranzukommen, an der noch geschliffen werden musste. Fand ich ganz schön mutig von mir.

230: Was war deine größte Jugendsünde?
Ich mir die Augenbrauen viiiel zu dünn gezupft. So habe ich das damals natürlich nicht gesehen und war echt fuchsig, als mich mein Papa darauf angesprochen hat. Immerhin war ich schon 18.  Etwas anderes fällt mir da an diesem Punkt tatsächlich nicht ein. Ich war echt ziemlich brav und anständig ;)

231: Was willst du einfach nicht einsehen?
Warum manche Menschen auf bestimmte Art und Weise handeln. Und dass sie mit ihrem egozentrischen und dreisten Verhalten tatsächlich immer durchkommen.

232: Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?
Da fällt mir spontan gar keine ein.

233: Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne noch einmal erleben?
Den Tag unserer Hochzeit würde ich gern noch ein weiteres Mal erleben, er war einfach traumhaft und für uns perfekt. 

234: Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?
Zeit ist das wichtigste und wertvollste Gut, wenn man sie sinnvoll und mit geliebten Menschen verbringt. Was nützt mir sonst das Geld?

235: Würdest du gern in die Zukunft schauen können?
In manchen Belangen ja. Ich bin neugierig, wie sich meine Kinder entwickeln. Was wird aus Ihnen, wie werden sie sein, welche Talente werden sie noch entdecken und ausbauen? Ansonsten denke ich aber nicht, dass es gut wäre, in die Zukunft schauen zu können.

236: Kannst du gut deine Grenzen definieren?
Ja, ich lerne mit dem Älterwerden immer mehr über mich selbst und meine Grenzen, merke welche Situationen oder Begebenheiten mich an den Rand führen oder wann ich darüber hinaus gelange.

237: Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?
Letztes Jahr bin ich knapp daran vorbeigeschrammt. Ich war gerade schwanger und fuhr zur Arbeit. Auf der Autobahn wurde ein Auto von einem Lkw erwischt. Es drehte sich um sich selbst und quer über die Fahrbahn, ich konnte es aus dem Augenwinkel auf mich zurauschen sehen. Dann schlug es nur ganz knapp hinter mir in die Leitplanke ein. Ich war total geschockt, zitterte und mir war noch einige Stunden lang richtig übel.

238: Hast du einen Tick?
Ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn Schranktüren und Schubladen offen herumstehen oder Lappen und Schwamm nass in der Spüle herumliegen.

239: Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?
Eher eine Momentaufnahme und ein vorübergehendes Gefühl. Im besten Falle ein sehr häufig vorkommendes bzw. eines, das man selbst mit bestimmten Assoziationen und eigenem Willen hervorrufen kann. Als Ziel ist Glück an sich doch ziemlich schwammig und schwer zu Greifen, kann es doch alles sein und alles bedeuten.

240: Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?
Uh, bei der Frage bekomme ich echt Gänsehaut. Sicherlich sollte es ein geliebter Mensch sein, mein Mann und meine Kinder, aber über meine letzten Minuten kann und will ich tatsächlich noch keine Gedanken verschwenden. 

Samstag, 17. März 2018

1000 Fragen an mich selbst [#11]

Hier tut sich gerade so einiges im Hause, wann immer es geht wird gebaut ... und nach den vielen Monaten des gefühlten Nicht-Vorankommens trotz kontinuierlicher Arbeit weicht nun dem motivierenden Teil.

Für die wöchentlichen 20 der 1000 Fragen an mich selbst nehme ich mir aber trotzdem Zeit. So war die Aktion von Johanna ja auch gedacht ;)
Also dann mal wieder los:



201: Wie gut kennst du deine Nachbarn?
Mit unseren Nachbarn von Nebenan treffen wir uns mehrfach im Jahr, auch abseits des Gartenzauns, und verstehen uns ganz prächtig. Es könnte aber gern trotzdem noch mehr sein und auch der Kontakt zu den weiteren zwei Familien mit Kindern in direkter Umgebung könnte von uns aus gern enger sein. Aber irgendwie sieht man sich dann doch meist nur schnell im Vorbeigehen und bis man sich mal wieder Zeit für ein Pläuschchen nimmt vergehen oft einige Wochen.

202: Hast du oft Glück?
Ich empfinde mich als enorm glücklichen Menschen. Ob das dasselbe ist wie Glück zu haben sei jetzt mal dahingestellt, denn glücklich sein ist - meiner Meinung nach - an vielen Stellen vor allem eine Frage der Einstellung und des Wollens und selten Zufall.

203: Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?
Tatsächlich unterscheide ich mich enorm von meiner besten Freundin. Nicht menschlich oder was unsere Werte angeht, aber unsere Leben sind so unterschiedlich, dass es schon fast klischeehaft ist: die ungebundene Karrierefrau in der hippen Berliner WG und die zweifache verheiratete Mutti im Vorort. Jetzt mal überspitzt dargestellt ;)

204: Was machst du anders als deine Eltern?
Sicherlich so einiges, ich bin schließlich keine Eins-zu-eins-Kopie von ihnen. Das fängt schon damit an, dass ich künstlerisch arbeite und dann auch noch freiberuflich. Wir haben einen Kredit aufgenommen und ein Haus gekauft, ein altes noch dazu. Das wäre meinen Eltern niemals ernsthaft in den Sinn gekommen. Wir machen auch keine Flugreisen in den Süden, die bei uns immer einmal im Jahr Standard waren. Die Prioritäten sind an manchen Stellen einfach anders gelagert.

205: Was gibt dir neue Energie?
Zeit für mich, und wenn es zehn Minuten sind, in denen ich in Ruhe einen Kaffee trinke oder draußen im Freien bin und tief durchatme. Atmen ist sowieso mein Geheimrezept für so ziemlich alles ;)

206: Warst du in der Pubertät glücklich?
So glücklich wie der Durchschnittsteenie eben ist. Kein dauerhaftes Honigkuchenpferd sicherlich. Aber von den normalen hormonell bedingten Stimmungsschwankungen abgesehen erinnere ich mich nur an eine tolle Zeit. Die Schule lief, ich konnte mich in meinen Hobbies ausleben, hatte viele Freiheiten und war vor allem immer der Vertrauen meiner Eltern in mich sicher.

207: Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?
Letzten Donnerstag war mein kleiner Babybär alle Stunde wach und ich somit auch. Nur, dass ich zwischendurch nicht eingeschlafen bin. War bestimmtaber auch nicht das letzte Mal dieses Jahr ...

208: Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?
Tagträume habe ich schon lange nicht mehr. Wenn ich Zeit zur freien Verfügung habe wird für gewöhnlich abgearbeitet, was noch rumliegt (tatsächlich und metaphorisch). Ich habe genug mit den realen Dingen zu tun.

209: Blickst du dich oft um?
Ja, aber nicht im paranoiden Sinne, sondern weil ich um mich herum gern alles aufsauge. Dabei erblickt man manchmal Erstaunliches...

210: Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?
Hm, das ist schwer zu sagen. Ich bin nun wirklich kein geheimnisvoller Mensch, ich trage mein Herz und meine Gedanken meist auf der Zunge. Unter den Dingen, die nur wenige von mir wissen, befinden sich soweit ich das jetzt überblicke also keinerlei spannende Dinge, die einer Erwähnung wert wären.

211: Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?
Wie in wohl den meisten Partnerschaften entsteht bei uns Streit weniger aus tatsächlichen grundlegenden Meinungsverschiedenheiten, sondern eher durch Stress, Anspannung oder Frust auf einer oder gar beiden Seiten, was zu Missverständnissen führt oder dazu, dass man sich eben mal im Ton vergreift und die negativen Gefühle an der falschen Stelle rauslässt. Aber bei allem ist uns immer wichtig, dass wir das noch vor dem Zubettgehen klären und niemals im Streit einschlafen!

212: Worauf freust du dich jeden Tag?
Auf das Lachen meiner Kinder.

213: Welche Freundschaft von früher fehlt dir?
Keine, das klingt aber härter als es ist. Die allerwichtigsten und wirklich tiefgreifenden Freundschaften bestehen nämlich noch immer, auch wenn man sich manchmal nur alle paar Wochen hört. Über ein Wiedersehen und die Gesellschaft der ein oder anderen Person aus meiner Vergangenheit wäre ich aber trotzdem froh, einfach weil es Menschen gibt, deren Umgebung einem echt gut tut und Freude macht.

214: Wie gehst du mit Stress um?
Ich versuche mich nicht zu sehr verrückt zu machen. Erst einmal atme ich, wenn ich starken Stress registriere, tief durch. Meist ordne ich meine Gedanken, indem ich das was zu tun ist, was mir im Kopf herumschwirrt und/oder mich belastet. Dann schaue ich, was davon die höchste Priorität hat und arbeite Schritt für Schritt alles ab. Manchmal hilft es auch, sich mal vor Augen zu führen, was schon alles geschafft worden ist. Wenn gar nichts weiter hilft lenke ich mich für eine limitierte Zeit mit etwas ganz Anderem ab, um dann mit neuer Kraft und Motivation durchzustarten.

215: Gibst du dich gelegentlich anders, als du bist?
Nein, nie.

216: In welchen Punkten gleichst du deinem Vater?
Ich bin ebenso wie er sehr harmoniebedürftig, stelle meine Bedürfnisse sehr oft hinten an und gebe gern mal des lieben Frieden Willens nach. Und das Loslassen von vertrauten Strukturen und Gewohnheiten fällt mir auch nicht ganz leicht.

217: Kann man Glück erzwingen?
Nein. Aber man kann es wollen und selbst da finden, wo es nicht offensichtlich ist.

218: Welcher Streittyp bist du?
Generell eher gar keiner. Ich streite wirklich nicht gern. Wenn, dann aber sehr emotional.

219: Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?
Aufwachen funktioniert für Mütter auch ohne munter zu sein, das kommt dann mit der Bewegung. In der Regel. Meistens bin ich aber schon recht wach nach dem Aufstehen.

220: Wie klingt dein Lachen?
Gute Frage. Wie beschreibt man das? Weder ein glockenhelles Kichern noch dröhnend oder wiehernd. Aber immer herzlich.


Montag, 12. März 2018

1000 Fragen an mich selbst [#10]

Am Ende dieses Beitrags habe ich bereits 200 Fragen an mich selbst beantwortet. Einige sind leicht und schnell bearbeitet, andere bringen mich stark ins Grübeln, teilweise tagelang. So auch in dieser Runde, denn es wird teilweise richtig philosophisch ... Auf jeden Fall genieße ich es sehr, mir innerhalb der Woche immer mal wieder Zeit dafür zu nehmen.


181: Würdest du gerne in eine frühere Zeit versetzt werden?
Ich glaube tatsächlich, dass ich in früheren Zeiten, seien es nun die 60er, Anfang des 20.Jahrhunderts oder noch früher, gut zurecht gekommen wäre. Sieht man natürlich trotz allem Sinn für Geschichte viel zu romantisch, was es ja auf gar keinen Fall war. Obwohl der Gedanke an "einfachere Zeiten", was diese ganze Technik und moderne Welt angeht, nicht verkehrt ist. Zumindest mal für ein paar Wochen Auszeit im Jahr, in denen es nicht ständig um schneller-höher-weiter geht.

182: Wie egozentrisch bist du?
Ich bin mir meiner selbst und meiner Bedürfnisse schon bewusst. Wenn es hart auf hart kommt sorge ich auch dafür, dass ich Zeit für mich bekomme und mich mal darum kümmern kann. Im Mittelpunkt meines Lebens stehen aber meine Kinder und mein Mann.

183: Wie entspannst du dich am liebsten?
Auf der Couch beim häkeln oder stricken. Oder in einer schönen Stadt, in der ich herumschlendere. Und am allerliebsten, aber natürlich viiiiiiiel zu selten, am Meer.

184: Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen?
Naja, nicht direkt ausgeschlossen. Ich glaube manchmal eben nicht mittendrin zu sein, da ich nicht zu den lauten und aufdringlichen Personen gehöre oder mich bewusst nicht mitten ins Getümmel schmeiße.

185:  Worüber grübelst du häufig?
Über die Zukunft und was das Leben so für uns und unsere Kinder bereit hält.

186: Wie siehst du die Zukunft?
Auf jeden Fall stets positiv. Ich bin Optimistin durch und durch und selbst in schwierigen Situationen immer davon überzeugt, dass alles gut wird.

187: Wo bist du deinem Partner zuerst aufgefallen?
Auf meiner Party zum 16.Geburtstag. Da wurde er als Gast mitgebracht und mir natürlich vorgestellt.

188: Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?
Das ist schwer zu sagen. Ich denke ich bin eine Mischung aus meinen Eltern mit ganz viel von meiner Oma und - Erzählungen zufolge - was die Musikalität und Kreativität angeht deren Vater.

189: Wie verbringst du am liebsten deine Abende?
Mit meinem Mann, der mich gemütlich bekocht, einem leckeren Getränk und ein bisschen Handarbeit nebenbei. Oder auch mal selbstgemachtem Sushi mit meiner besten Freundin oder meinem Schwesterchen.

190: Wie unabhängig bist du in deinem Leben?
Ich bin ein eigenständiger, mündiger, erwachsener Mensch. Ich habe alle Möglichkeiten mein Leben zu gestalten. Ich habe einen Mann an meiner Seite, der mich dazu ermutigt und mir ermöglicht, meine Selbstständigkeit zu verfolgen und auszubauen, auch wenn sie uns nicht so viel einbringt wie ein "normaler  vernünftiger" Job. Das empfinde ich als große Unabhängigkeit, auch wenn nicht im finanziellen Sinn.

191: Ergreifst du häufig die Initiative?
Als eher zurückhaltender Mensch nicht so. Doch ich werde immer besser darin, vor allem in beruflicher Hinsicht.

192: An welches Haustier hast du gute Erinnerungen?
Mein Zwergkaninchen Mucki. Das habe ich glaube ich mit 6 bekommen und es erreichte das biblische Alter von 12 Jahren.

193: Hast du genug finanzielle Rücklagen?
Was ist schon genug? ... Ich arbeite dran, einach ist es aber nicht. Eine goldene Nase verdient man sich mit den besonders schönen Sachen ja selten.

194: Wirst du für immer dort wohnen bleiben, wo du jetzt wohnst?
Das hoffe ich doch stark.

195: Reagierst du empfindlich auf Kritik?
Ich bemühe mich immer um einen gelassenen und trotzdem ernsthaften Umgang mit Kritik. An ihr kann man lernen und wachsen. Auch ungerechtfertigte oder unsachliche Kritik kann ich annehmen und innerlich weglächeln, um dann später nochmal drüber nachzudenken ob nicht doch was Wahres dran ist.

196: Hast du Angst vor jemandem, den du kennst?
Nein. Das wäre aber auch schlimm.

197: Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst?
Weder oft noch oft genug. Aber so häufig es die Familie und der Job eben zulassen.

198: Worüber hast du dich zuletzt kaputt gelacht?
Da habe ich Schwierigkeiten die letzten Situationen zeitlich zusammen zu bekommen. Ich muss mehrmals in der Woche stark über etwas lachen, meist über einen Spruch des Töchterchens oder spontane Pointen in einem Gespräch.

199: Glaubst du alles, was du denkst?
Komische Frage. Ja.

200: Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?
Unser Polterabend war etwas ganz Besonderes und wird auch fünf Jahre später noch häufig von den Beteiligten angesprochen.Wir feierten im Garten meiner Schwiegereltern, meine Band spielte und ich sang ab und zu, unsere knapp 100 Gäste tanzten, tranken und aßen und schmissen fleißigst Geschirr kaputt. Und drehten hinter unserem Rücken heimlich ein Video mit Grüßen und Glückwünschen, dass dann bei unserer Hochzeit gezeigt wurde. Es war wirklich magisch und legendär.







Noch mehr Selbstfindungsfragen findet ihr bei Johanna.

Montag, 5. März 2018

1000 Fragen an mich selbst [#9]

Und auf in die nächste Runde von Johannas Mitmachaktion. Jede Woche werden es mehr Teilnehmer, sie scheint damit einen guten Punkt getroffen zu haben. Bist du auch schon dabei?




161: Bist du eher ein Hundetyp oder ein Katzentyp?
Definitiv ein Katzentyp. Hunde mag ich auch, aber ich würde mir keinen anschaffen wollen. Das Leben mit Katzen im Haus liebe ich dagegen sehr. Vor allem, da unsere Madame Katz nicht nur optisch sondern auch vom Wesen her das reinste Schmuckstück ist.

162: Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest?
 Ich denke, dass sich in meiner Mimik und Gestik schnell zeigt, wenn mir jemand besonders sympathisch ist. Und wenn es mir wichtig ist, das auch ausgesprochen zu haben, dann sage ich es unverblümt.

163: Isst du eher, weil du Hunger hast oder Appetit?
Da bin ich gerade durch den festen Willen zum langfristigen Abnehmen in einer Umbruchphase. Bisher aß ich gern mal aus Appetit, aus Langeweile oder Gelegenheit. Oder - und das ist das Schlimmste - aus emotionalen Gründen, um mich zu trösten oder zu belohnen. Dagegen kämpfe ich gerade an und bin dabei, mir das Essen aus reinem Hunger wieder anzugewöhnen. Bisher klappt das ganz gut und hat mich dieses Jahr bereits 5kg gekostet.

164: Tanzt du manchmal vor dem Spiegel?
Das bringt mein Beruf mit sich ... zumindest bei den Unterrichtseinheiten im Ballettsaal ;)

165: In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen?
Hm, das ist eine schwierige Frage. Und glatt doch etwas vermessen, wenn ich mir da totale Andersartigkeit bescheinigen würde, oder nicht? Ich halte mich für ziemlich normal.

166: Welchen Jugendfilm würdest du Kindern empfehlen?
Harry Potter und My Girl. Und Die wilden Hühner.

167: Bleibst du auf Partys bis zum Schluss?
Nein, nur wenn ich die Gastgeberin bin.

168: Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört?
"Feel it still" und "Perfect"

169: Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor?
Ja, gerade wenn ich Nachfragen irgendwo habe. Da mache ich mir gern mal Stichpunkte, um nichts zu vergessen, was ich fragen wollte. Oder ich lege mir Formulierungen zurecht, wenn es mir wichtig ist meine Kompetenz zu zeigen.

170: Wann hast du zuletzt vor jemand anderem geweint?
Letzte Woche. Da habe ich versucht ein sehr emotionales Lied im Auto zu singen, was mich aber doch ziemlich erwischt hat. Eigentlich war ich mit dem Babysohn allein im Auto, aber die Leute an der Ampel haben doch recht große Augen gemacht ... ;)

171: Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?
Mit meinem Mann und meinen Kindern. Obwohl so ein kompletter Tag nur mit mir selbst auch mal wieder was Feines wäre.

172: Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?
Immer auf mein Herz zu hören.

173: Was fällt dir ein, wenn du an den Sommer denkst?
Wärme, Sonne, Zeit im Garten

174: Wie duftet dein Lieblingsparfüm?
Frisch und fruchtig

175: Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen?
Ins Detail werde ich bei der Beantwortung dieser Frage nicht gehen, denn das ist hier nicht der richtige Ort dafür. Doch generell geht mir natürlich die Kritik am nähesten, die gut beobachtet ist und den Kern der Realität trifft. Die, bei der ich einsehen muss, dass sie berechtigt ist.

176: Wie findest du dein Aussehen?
Alles in allem bin ich zufrieden. Aus dem Alter, in dem ich an allem herumgemosert habe, bin ich zum Glück heraus - oder noch nicht wieder drin?

177: Gehst du mit dir selbst freundlich um?
Das baut auf der vorigen Frage auf. Ja, in den letzten Jahren habe ich einen freundlichen Umgang mit mir selbst gelernt und bin sehr glücklich damit. Ich muss nicht perfekt sein, von anderen erwarte ich das ja auch nicht. Ich habe gelernt mich genau und schonungslos zu reflektieren, kann mir selbst Fehler und Unschönes dann aber auch verzeihen.

178: Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen?
Reden wir nach dem Ende unserer Familienplanung nochmal darüber ;)
Nee, im Ernst: Sollte ich mich irgendwann wirklich nicht mehr gut fühlen und es nicht anders ändern können, würde ich den Gedanken daran nicht kategorisch ausschließen. Geplant ist das nicht, aber sag niemals nie.

179: Welchen Film hast du mindestens fünf Mal gesehen?
Den Großteil der Disney-Filme. Das wird durch meine Tochter jetzt auch noch erweitert.

180: Füllst du gerne Tests aus?
Ja, schon immer.

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