Mittwoch, 24. Februar 2016

Viel zu tun

Hallöchen meine Lieben,

Hier passiert gerade nicht viel, das Leben 1.0 hat mich vollkommen im Griff ;) Aber mal schnell wieder melden muss so langsam mal sein ...

Zuerst einmal: dem Krümelchen geht es wieder bestens. Seit letzten Donnerstag hat sie die fiese Bronchitis hinter sich gelassen. Wir haben sie trotzdem noch den Rest der Woche zuhause behalten, damit sie wirklich wieder komplett fit ist.
Hat geklappt. Es ist allerdings unheimlich erstaunlich, was für eine enorme sprachliche Entwicklung in den 10 Tagen zuhause stattgefunden hat. Dazu ein andermal mehr, versprochen ;)

Dass im Traumbauhaus unheimlich viel zu tun ist, brauche ich ja nicht zu erwähnen... aber es geht gut voran. Das zeige ich euch auch bald mal.

Die nächste große "Baustelle": am Freitag hat der Lieblingsmann Geburtstag, die große 30 steht an. Und damit so einiges an Vorbereitung ...

Ja, alles gute Gründe und prima Ausreden. Und eine weitere gibt es noch: übernächstes Wochenende steht wieder eine große Premiere im Tanzverein an, bei der ich Regie führe. Das bedeutet unheimlich viel Arbeit, vor allem jetzt in den letzten zwei Wochen davor. So ein gewisses Maß an Dauerspannung darf ich gerade also liebevoll Mein nennen, aber ich weiß ja dass es sich lohnt. Und berichte euch danach natürlich :)

Zusammenfassend ist also zu sagen: viel zu tun, viel zu bloggen, das alles dann in zwei Wochen ;)

Bis dahin macht's schön!

Mittwoch, 17. Februar 2016

Für alle Fälle Krümelchen [Familienmoment]

Ach, wie schön ist es doch, wenn sich ein Problemchen löst.
Hatte ich nicht gerade am Montag von unseren Problemen 
beim Inhalieren der krümeligen Bronchitismedikamente berichtet?

Unser heutiger Familienmoment zeigt, wie sich dieses gelöst hat.


ACHTUNG, SPOILER!
Wie so oft im Zusammenleben mit dem Kind 
heißen die Zauberworte: 
Einfach mal selber machen lassen.


Es begann am Montagmorgen. 
Krümelchen und ich quälten uns durch die fünf Minuten des Inhalierens,
sie wütend und kreischend und hustend und auch ich mal wieder
dem Rande des elterlichen Wahnsinns nah.
Ich hasse es, ihr etwas gegen ihren Willen geben zu müssen.
Der eklige Hustensaft wird schon nur noch mit der
"Spritze" vom Fiebersaft in den Rachen geschossen,
weil der Unterfangen einer Verabreichung auf einem Löffel
angesichts des um sich schlagenden Kleinkindes ein schier
Unmögliches ist. Ohne Geschrei und übelstes Geschimpfe geht 
diese Variante auch nicht von statten.
Aber das Kind fünf Minuten lang auf dem Schoß zu halten und 
es zum Inhalieren zu bekommen ist wirklich die Härte dessen, was
mein Mutterherz ertragen kann. Was aber ist die Wahl? Es einfach lassen
und damit das Kind weiter der Bronchitis überlassen? Nein, keine Option.

So fuhren wir, nachdem sich alle Seiten wieder beruhigt hatten, 
zum Einkaufen und zur Apotheke, dort wartete nämlich unser
von der Ärztin verschriebener Inhalator samt Kompressor auf uns. 

Ausgepackt habe ich ihn auch noch.
Er ist kleiner als das Gerät, dass uns die Nachbarn geliehen haben,
aber auch wesentlich leiser. Es scheint mir ein bisschen klappriger
von der Qualität her zu sein, dafür hat es zwei verschiedene Aufsätze
zur Kinderablenkung: ein pinkes Häschen und einen gelben Teddy.
Beides stimmte Krümelchen schonmal versöhnlicher gegen das Gerät.
Das Ausprobieren habe ich dann aber dem Lieblingsmann überlassen,
da ich am Nachmittag arbeiten musste.

Dort erreichten mich dann folgende Bilder:



Unser Krümelchen macht einen auf Krankenschwester :D

Der Papa hat sie einfach mal selbst machen lassen.
Klar, es landet nicht alles in ihrem Hals, sondern auch in
Papas und Puppis. Und so einige Tropfen auch auf der Hose. 
Aber dafür haben wir weniger Stress und sie sogar Spaß dabei.
Die fehlende Durchgängigkeit kompensieren wir mit Häufigkeit.

Ach, wie schön, wenn sie für eine doofe Situation selbst eine gute Lösung findet.
Und dann ist das Spielen auch gleich noch schöner.


Obwohl es ihr heute schon wieder recht gut geht, ist der Husten noch nicht ganz abgeklungen. Deswegen haben wir entschieden, das Krümelchen auch den Rest noch zuhause zu lassen. Morgen darf sie sich von der Oma verwöhnen lassen und am Freitag bin ich sowieso zuhause. Heute habe ich nur zwei Kurse am Nachmittag und weil sich das nur wenige Minuten damit überschneidet, dass der Lieblingsmann nach Hause kommt, darf sie beim ersten mit dabei sein. Ich bin schon sehr gespannt, wie das laufen wird, aber da es sich um meine kleinste Musicalgruppe handelt mache ich mir nicht allzu viele Sorgen. "Tanze tanze" liebt sie sehr :)

Habt einen schönen Mittwoch. Und wenn ihr mögt, schaut doch einmal bei den Familienmomenten der lieben Küstenmami oder bei Mittwochs mag ich von Frollein Pfau vorbei :)

Montag, 15. Februar 2016

Gewinner, Bronchitis und mehr [unser Wochenende]

Und schon ist wieder Montag ...

Als allererstes - und bevor ich es vergesse - möchte ich hier die zwei Gewinner der Ravensburger-Verlosung bekanntgeben. Freuen dürfen sich Juliane von "Christliche Erziehung heute" (via Facebook teilgenommen) und Tine von "Tines Hibbel-Blog". Schickt mir doch bitte eure Adressen, sodass ich die Puzzle auf die Reise schicken kann ;)


So, wieder ein Häkchen an der schier endlosen To-do-Liste. Diese wird in den nächsten Tagen auch wohl eher wachsen als schrumpfen, denn das Krümelchen bleibt noch bis mindestens Mittwoch zuhause. Und mit Kind zuhause sind meine Vormittage selten so wirklich produktiv. Aber das ist dann auch eben mal ein paar Tage zweitrangig.

Donnerstag früh haben wir uns auf die Reise zu einer neuen Kinderärztin gemacht, die uns die Nachbarn empfohlen haben. Der ortsansässige Kinderarzt ist zwar nur zehn Gehminuten entfernt, hat aber nicht nur exorbitante Wartezeiten sondern auch kompletten Patientenstopp. Zur Ärztin am alten Wohnort ist es etwas umständlich und man steht unweigerlich im Stau. Jetzt sind wir einfach 14km die Landstraße runter und waren in 12 Minuten da. Perfekt. Begeistert war man auch da nicht unbedingt über neue Patienten aus Nachbarorten - Potsdam-Mittelmark braucht mehr Kinderärzte! -, haben uns dann "dank" Krümelchens keuchenden Husten aber schnell separiert und in der Behandlung vorgezogen. Selbiges hing die ganze Zeit schlapp an meiner Schulter. Dieses Mal kein Gequatsche über viel Trinken und Salzgrottenbesuche (noch so ein Manko der bisherigen Ärztin ... zwar eine nette Sache, aber geholfen hat es dann doch nicht), sondern gleich Nasenabstrich, Inhalationsgerät und Salbutamol und Notfallzäpfchen gegen drohende Atemnot. Diagnose: akute Bronchitis. Ob sie bei Husten immer gleich so keuchen würde? Da gibt es den Inhalator dann gleich auf Rezept zum Behalten. Die Frau Doktor ist resolut und praktisch veranlagt, die finde ich super.

Auch wenn das Inhalieren ein echter Kampf ist - Ratschläge erfahrener Muttis erbeten ;) - ist es über das Wochenende schon viel besser geworden. Dazu beigetragen hat sicherlich auch, dass Krümelchen die folgenden zwei Tage komplett bei den Großeltern verbracht hat, während der Mann und ich arbeiten waren und im Haus geschuftet haben. Erst beschlich mich da ja ein kleines schlechtes Gewissen, doch andererseits: was gibt es denn Schöneres, als von den Omas und Opas verwöhnt zu werden? So hatte sie wirklich 400prozentige Aufmerksamkeit und konnte sich perfekt erholen, wurde spazieren gefahren und hat sich gut erholen können. Samstag hat sie, während ich noch Schauspielprobe für unsere baldige Premiere hatte, ihre Uroma auf dem Friedhof besuchen können und durfte da beim Uropa auf dem Rollator mitfahren. Zuhause erwarteten uns dann einige Gäste zum traditionellen Winterfeuer mit Chili und Erbsensuppe und der Sonntag war dann geprägt von Kuscheln, Gemütlichkeit, ein bisschen Aufräumen und Baden in unserer Familienwanne.



Um 18Uhr und nach einem Versuch, beim Sandmännchengucken so ganz nebenbei zu inhalieren (absolut gescheitert) ging es für das kranke Hühnchen ins Bett. Und soll ich euch was sagen: sie schläft noch immer. Das nenne ich mal Gesundheitsschlaf :) ... und gerade da ich es schreibe torkelt sie verschlafen und zufrieden durch die Tür wie ein Teenager nach einer durchzockten Nacht :D


Auch wenn es mir Text als Bilder sind wandert dieser Beitrag zu den Wochenenden in Bildern.

Donnerstag, 11. Februar 2016

Nur mal schnell ...

... an alle Teilnehmer des Ravensburger-Gewinnspiels: ich habe euch nicht vergessen. Was ich allerdings habe ist ein stark hustendes und heißes Kind auf dem Schoß. Jetzt gehts also erstmal zum Arzt... geduldet euch noch ein paar Tage ;)

Mittwoch, 10. Februar 2016

Familienmoment in bittersüß


In dieser Woche erlaube ich mir immer mal wieder ein wenig Melancholie.
Demenstprechend auch der Familienmoment der Woche, der sich so exakt zwei mal abspielte - das erste Mal am Sonntagmorgen bei mir und das zweite Mal am Montagnachmittag bei dem Lieblingsmann.

Das Krümelchen steht vor dem Regal, auf dessen mittlerem Brett ein paar gerahmte Fotos stehen. Sie stehen dort schon seit Monaten, an genau dieser Stelle, in genau dieser Reihenfolge. Große Beachtung hat Krümel ihnen bisher noch nie geschenkt, es sei denn ich habe dahinter etwas versteckt, das sie nicht sehen sollte.

Lange und konzentriert betrachtet sie eines der Fotos und sagt dann klar und zärtlich: "Oma".
Sie hat ihre Uroma erkannt, die sie doch das letzte Mal im Alter von acht Monaten gesehen hat. In diesem Moment musste ich mir die Tränen verkneifen. Jetzt gerade kann ich es nicht mehr.

Am Samstag jährt sich der Tod meiner geliebten Oma zum ersten Mal. Ein Jahr, in dem so viel geschehen ist, in dem wir gelernt haben, damit zu leben und dass wir auch glücklich sein können, ohne zu vergessen. Der Traurigkeit geht meist die Dankbarkeit voraus, einen solchen Menschen im leben gehabt zu haben und immer noch im Herzen zu tragen. 
So viel gäbe es zu ihr zu sagen, so viel herauszuschreiben in die Welt. 
Und doch ist das alles unnötig, denn es steht in unseren Herzen bereits geschrieben.

Das wahre und erwachsene Leben ist so reich an Empfindungen und Geschehnissen.
Das Schönste und das Schlimmste kann an einem Tag geschehen. 
Für mich ist der 14.Februar nicht Valentinstag.
Es ist der Tag, an dem wir unser Traumbauhaus besichtigt haben und beschlossen, dass es unser Zuhause werden sollte. Es ist der Tag, als meine Tanzmädels einen grandiosen Auftritt hatten. Und es ist der Tag, an dessen Abend ich die schrecklichste aller bisherigen Nachrichten bekam. 
Also keine Rosen, keine Geschenke, kein Sekt am Sonntag.
Sondern das Gedenken daran, was das Leben ausmacht.


Es macht übrigens auch aus, dass der Samstag trotzdem kein Trauertag wird. 
Nein, für Trauer wird da kaum Zeit bleiben dank wichtiger Probenleitung, Vorbereitungen und Durchführung eines Familiengrillens der Schwiegerfamilie. 
Ja, es wird ein sonderbares Wochenende und ein wahrer Wust der Gefühle. 
Aber das nennt sich wohl das Leben.


Auch bittersüße Momente gehören zum Leben dazu, das mag ich nicht verschweigen.

Freitag, 5. Februar 2016

Endlich mal wieder...

... kann ich euch etwas handwerkliches zeigen :)

In den letzten Wochen habe ich mir bewusst immer mal wieder ein paar Minuten
Zeit für die Stricknadeln genommen und mich an eine kleine Decke gesetzt.


Ich freue mich ja schon sehr darüber, mal wieder
die Nadeln schwingen zu lassen.
mehr als Babydecke und rechte/linke Maschen ist da
aber nicht drin, komplizierte Muster und Projekte kriege ich einfach
gerade nicht gebacken, weder zeit- noch konzentrationstechnisch.
Allerdings kann man mit den einfachen Grundmaschen auch
wundervolle Strukturmuster zaubern.

Und weil die erste Decke schon fertig, mein Knäuel mit dem
bezeichnenden Namen "Big Mama" aber noch längst nicht alle ist, 
habe ich gleich die nächste im Quadratmuster auf den Nadeln :)



Ich wünsche euch einen tollen Tag und ein wundervolles Wochenende :)



Eure Jessi



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