Sonntag, 29. November 2015

Advent, Advent ...

So sehr ich mich auch jedes Jahr wieder darüber aufrege, dass ab Anfang September schon das erste Weihnachtsgebäck in den Läden steht, so sehr freue ich mich im Laufe des Novembers auf die Adventszeit. Und das mit jedem Jahr mehr. Das eigene Heim - und vor allem das eigene Kind, das die heimeligen Adventsgefühle wieder so richtig hochleben lässt - machen's möglich. 
Zwar bin ich noch immer kein Deko-Junkie (und arbeite auch mit aller Macht dagegen an, mit dem Deko-Schnick-Schnack-Gesammele anzufangen), aber auch ohne lässt sich diese Zeit des Jahres ganz wundervoll und mit vielen Glücksmomenten genießen.















Kuschelig ist es hier im Hause, und das liegt nicht nur daran, dass jetzt das Dach gedämmt wird ;)
Sogar das Krümelchen lässt die Socken an. Meistens.
Sie schmust gern und gibt herzallerliebste Küßchen, mit denen sie den immer wieder auftretenden Trotzkopf gekonnt wieder vergessen macht. Ein raffiniertes, zuckersüßes kleines Ding.


Gestern waren wir zum traditionellen 1.-Advents-Samstag bei den Schwiegergroßeltern in Berlin.
 Es war wieder mal sehr schön  und ich kann wie stets nur betonen, dass Familie doch wirklich das allerwichtigste im Leben ist.

Selbst Krümel und die Elfencousine haben sich fast reibungslos verstanden. Das lag bestimmt daran, dass niemandem von beiden das vorhandene Spielzeug gehörte, so war die Reibungsfläche relativ gering ;)

Die Gelegenheit hab ich auch mal wieder zum Backen genutzt, es gab Marzipan-Makronen mit weißer Schoki und Goldstaub.

 Nach einem üppigen Abendessen und zwei Stündchen Schlaf im Urgroßelternbett für das Krümelchen ging es dann spät abends nach Haus. Quittiert wurde es damit, dass sie heute erst um halb acht (!!!) mit mir aufstehen wollte.


Wir waren gerade noch mit Freunden auf dem örtlichen Weihnachtsmarkt und haben uns umso mehr in Stimmung versetzen lassen. Jetzt geht's aber für das Krümelchen ins Bett und für mich auf in einen langen Abend. Der Lieblingsmann macht jetzt nämlich einen Gänsebraten. Wird wahrscheinlich ein Mitternachtsmahl, aber so ein bisschen Adventsdekadenz kann man sich ja auch mal leisten ;)

Mittwoch, 25. November 2015

Mein Traumjob #3

Das Leben ist nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen.
Nicht nur Luft und Liebe.
Nicht nur Mama und Ehefrau sein.

Letzteres zumindest nicht bei mir.
Auch wenn ich niemals bezweifeln würde, dass "nur" diese Aufgaben das Leben ungemein bereichern und glücklich machen können, bin ich erst so richtig komplett, wenn ich auch meinen Job ausüben kann. Und da ich die Frage "Was arbeitest du denn jetzt eigentlich genau?" sowohl im realen als auch im virtuellen Leben des Öfteren höre, nutze ich die nächsten Wochen dafür, euch von meinen verschiedenen Jobs im kreativ-pädagogischen Freizeitbereich zu berichten.

Hier findest du auch #1, #2 und #4.




 Traumjob #1
  Tanzlehrerin



 Als Tanzlehrerin sind meine Aufgaben sehr vielseitig.
 Ich unterrichte meist vier Kurse hintereinanderweg und arbeite so fünf Stunden ohne Pause durch. Das war anfangs sehr ungewohnt und vor allem nach der viermonatigen Babypause echt hart, ist aber nur eine Frage der Gewöhnung. Am Wichtigsten ist es dabei, das eigene Energielevel immer oben zu behalten. Wer schwächelt, der hat - vor allem bei den Kleinen - sofort verloren. Durchgängige gute Laune, Spaß und Motivation ist also essentiell.
 Hauptsächlich unterrichte ich Kinder und Jugendliche zwischen drei und sechzehn Jahren und da hat jede Altersgruppe ihre eigenen Schwerpunkte, Schwierigkeiten und Lieblingsübungen.


3-5 Jahre: Hier steht das Spielen und Toben im Vordergrund. Wir entdecken unsere Gliedmaßen und verschiedene Bewegungsarten in alle möglichen Richtungen. Es gibt ja tatsächlich Kinder, die in die Schule kommen und nicht rückwärts auf einer Linie laufen oder die Arme komplett heben können. Das kann bei meinen Kiddies nicht vorkommen ;) Mithilfe des Vormachen-Nachmachen-Prinzips (auch untereinander) wird die Beobachtungsgabe und Umsetzung von Bewegungsabläufen geschult, es darf aber auch viel frei und nach Gemüt getanzt werden. Wichtig ist mir dabei ein angenehmer Mix aus Kinderliedern, selbstgesungenem und Instrumentalmusik. Richtige Tanzschritte und Positionen werden vielleicht mal angeschnitten, aber nicht forciert. Auch Dehnungen und Körperhaltungen dürfen nicht erzwungen werden, da das kleinkindliche Knochengerüst noch etwas instabil ist und schnell Schaden angerichtet werden kann.
 Die Tänze, die wir einstudieren und aufführen sind sehr einfach aufgebaut und leicht verständlich.


6-8 Jahre: Noch immer stehen Spiel und Spaß im Vordergrund, wenn auch gepaart mit Techniktraining. Improvisationstänze stehen ganz hoch im Kurs, vor allem gepaart mit dem allseits beliebten Stopptanz. Gern gestalten die Kinder den Raum mit Tüchern und Requisiten, um ihre eigene kleine Welt einzutauchen. Nach der freien Arbeit wird geübt: Grundschritte und Drehungen, allein und mit einem Partner zusammen. In den Tänzen gibt es mehr Schritte und verschiedene Aufstellungen und Positionen, in die getanzt wird. Dehnung steht noch immer eher im Hintergrund und wird wenn dann passiv durchgeführt.


9-11 Jahre: Ab dieser Alterstufe wechseln die Kinder in eine bestimmte Tanzrichtung. Bei mir gibt es eine Mischung aus Jazzdance, Ballett und Street Jazz - die Übergänge sind dabei natürlich fließend ;) Hier wird gern noch mit Stopptanz und Improvisationsaufgaben gearbeitet, dann folgt aber auch ein klassisches Warm-Up, Dehnungen und partielles Muskeltraining. Auch wenn das nicht die Lieblingsbeschäftigung ist: ohne Bauchmuskeln keine Pirouetten ;) Tänze und Übungen werden immer komplexer, sowie die Konzentration und Aufnahmefähigkeit der Kinder zunimmt. In diesem Alter findet meist nochmal ein enormes Längenwachstum statt, das zu einer gewissen plötzlichen Unkoordiniertheit beitragen kann. Durch das Training und die positive Beschäftigung mit dem eigenen Körper kann das gut überbrückt werden.


12-18 Jahre:  Ab jetzt kann das "klassische" Tanztraining beginnen, ganz ohne Spielchen. Die Jugendlichen haben Interesse daran, sich zu bewegen und mit Ehrgeiz an ihren Fähigkeiten zu arbeiten. Die Aufnahmefähigkeit ist nun sehr hoch, auch schwierige Tänze und Übungen werden schnell aufgenommen und umgesetzt. Das heikelste Thema diesen Alters ist der Umgang mit dem eigenen Körper. Mir ist es ungemein wichtig, den Mädchen ein positives Körpergefühl zu vermitteln. Egal, wie sie sind: sie sind schön und wunderbar. Die Stärke, die sie im Training entwickeln und die Erfolge, nach wochenlangem Üben diesen einen Schritt endlich hinzubekommen, schlägt sich in einem tollen Selbstbewusstsein wieder. Sie wissen, dass es nicht darauf ankommt, wie ein Körper aussieht, sondern was er leisten kann. 


Auch hier, wie in allen anderen Bereichen meiner Unterrichtstätigkeit, muss ich noch einmal betonen, wie wichtig mir die Freude der Kinder und Jugendlichen ist. Es ist ein Hobby, das sie ausüben. Sie kommen in ihrer Freizeit zu mir. Da liegt mir nichts ferner, als sie unter Druck zu setzen und auf irgendeine Weise herabzusetzen. Trotzdem setzt der Job Geradlinigkeit voraus. Ich mache wirklich jeden Spaß mit, verlange aber auch ein respektvolles Verhalten mir und den Mittänzern gegenüber. Da entwickelt sich eine  gewisse Unterrichtsdisziplin in den allermeisten Fällen von ganz allein.
 

Meine Traumjobs stelle ich im Rahmen von Mmi 
von der wunderbaren Frollein Pfau vor.

Dienstag, 24. November 2015

Rustikal-Makronen

Erfahrene Leser wissen es bereits, aber ich kann es gar nicht oft genug betonen:

Ich bin keine Perfektionistin.

Das Perfektionsgen hat einen großen Bogen um mich gemacht. Ich bin auch ganz zufrieden damit, erspart es mir doch jede Menge Stress ;)

Bei ein paar Dingen ist es aber auch mir wichtig, dass sie möglichst gut werden. So zum Beispiel, wenn ich besondere Dinge für meine Liebsten backe. Und da ja Weihnachten schon mit großen Schritten heranrückt, wird es für mich Zeit, die weihnachtlichen Keks- und Pralinenteller zu planen, die wir an alle Familienmitglieder verschenken. Der Lieblingsmann hat da gern so ein paar Klassiker immer drin, ich bin da weniger traditionsgebunden und probiere gern auch noch was anderes aus. Das sollte dann aber vor dem Verschenken wirklich probiert werden. So geschehen gestern. Naja, oder fast.

Ich habe es ja schon in meiner Jahresendwunschliste erwähnt: Ich wollte mich unbedingt mal an Macarons versuchen. Nun war also Sonntag, der Krümel hatte gerade seinen Mittagsschlaf angetreten und ich mich mit einem "Ich geh jetzt backen" in die Küche verzogen. Da stand ich also nun vor dem Macarons-Rezept und fand das alles ganz schön aufwendig. Typisch, ich bin ja eher so ein "Geht das nicht auch einfacher?"-Typ. Erfahrene Perfektionsbäcker würden stürmisch die Köpfe schütteln über mich. Was hab ich nämlich gemacht? Ich hab improvisiert.



Statt gemahlene Mandeln mit Puderzucker noch feiner zu mahlen, hab ich letzteren ganz weggelassen (der war auch irre klumpig, stand leider ziemlich lange offen) und "Pi mal Daumen" Mandeln, Kakaopulver und etwas Zucker in zwei steife Eiweiße gerührt. Ein bisschen frisch geraspelte Schokolade kam auch noch dazu. Die Masse hab ich dann mit einem Spritzbeutel Marke Eigenbau (= Frühstückstütchen mit Loch) gefüllt und kleine Häufchen auf Backpapier gespritzt.



Nach etwa 15 Minuten bei 130°C (Umluft) waren die Dingerchen meiner Meinung nach perfekt: noch nicht gebräunt am Rand und noch ein wenig druckempfindlich, was ja aber beim Abkühlen aushärtet. War genau richtig, nur mein Tipp an euch - falls das hier irgendjemand als Inspiration nehmen sollte, haha ;) - backt lieber die einzelnen Bleche nacheinander. Mein oberes Blech hatte nämlich nicht genug Hitze von unten und da waren die Makrönchen von unten noch nicht ganz durch.



Jeweils zwischen zwei Makronen kam dann eine Schicht Buttercreme aus Butter, Zucker und Kakaopulver. Fertig.



So schlecht finde ich das Ergebnis ja ehrlich gesagt nicht. Klar, die Masse ist nicht so fein wie bei richtigen Macarons. Es sind halt Rustikal-Makronen. Oder Macrones Rusticales, wenn man es feiner ausdrücken möchte.



Den Geschmackstest haben sie bestanden. Und den Jessi-Tauglichkeitstest auch. Das war wirklich einfach. Und ganz bald probiere ich es auch mal so richtig nach Rezept. Kann ja dann auch nicht so viel aufwendiger sein ;)

Diese kreative Umsetzung ist Teil des Creadienstag.

Freitag, 20. November 2015

Ich glaub wir müssen reden ...


Du, ich glaub wir müssen reden.
Irgendwie kann es nicht so weitergehen.
Es liegt nicht an dir, es liegt an mir. Mich versteht einfach niemand. 

Da bin ich nun schon so clever und zeige ganz genau auf das, was ich haben will. Oder in die Richtung. Notfalls nehme ich die Leute einfach an die Hand ziehe sie an den richtigen Ort. 
Und man versteht scheinbar sehr gut, was ich meine. Und dann murmeln die Sachen wie "Gleich", "Warte mal" oder - ist das zu glauben? - "Was willst du denn?" und machen einfach mit ihren eigenen Sachen weiter. Und dann wundern sie sich, wenn man schreit und kreischt und sich auf den Boden wirft... Und dabei will ich ja nur helfen. Was denkst du denn, wie es hier laufen würde, wenn ich mich nicht nach jedem Tröpfchen Pipi an Ort und Stelle auf den Rücken legen würde, um sofort gewickelt zu werden? Oder wenn ich nicht dreimal am Tag vor deinem Klo stehen und draufklopfen würde, damit es sauber gemacht wird? Das reine Chaos wäre das!

Aber weißt du, ich glaube ich komme so langsam an meine Grenzen.
Ich kann nicht mehr. Es geht einfach nicht mehr. 
Die ganze Zeit lang dachte, es würde so funktionieren. Was für einem Irrtum bin ich doch erlegen.
Mir bleibt also wohl keine andere Wahl. 

Ich glaube, ich muss jetzt anfangen zu reden.

Mama
Papa
Katze/Katzi
Auto
auf
zu
alle
au
ei



***********************

Anmerkung der Redaktion:

 Mit ihren fast 18 Monaten bemerkt das Krümelchen also nun, dass es so langsam mal anfangen sollte, sprechen zu lernen. Bisher wurden alle Versuche, sie zum Nachplappern zu animieren, mit einem süffisanten Lächeln und Kopfschütteln belohnt. Mütter, deren teilweise noch viel jüngere Kleinkinder schon etwas wie einen Wortschatz haben, konnte ich nur milde neidische Blicke zuwerfen und mich darüber freuen, dass ich mit Mama angesprochen werde. Ebenso wie jeder andere, von dem sie will, dass er mit ihr mitkommt und ihr was gibt.

Seit zwei Tagen aber werden plötzlich intensiv Wörter nachgesprochen und geübt. 
Die Notwendigkeit zum Reden ist wohl doch durchgedrungen.
Dann lasset uns mal üben. Und dann reden wir ne Runde.

 Wenn das mal kein Freitagsfreugrund ist. High Five!

Mittwoch, 18. November 2015

Mein Traumjob #2

Das Leben ist nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen.
Nicht nur Luft und Liebe.
Nicht nur Mama und Ehefrau sein.


Letzteres zumindest nicht bei mir.
Auch wenn ich niemals bezweifeln würde, dass "nur" diese Aufgaben das Leben ungemein bereichern und glücklich machen können, bin ich erst so richtig komplett, wenn ich auch meinen Job ausüben kann. Und da ich die Frage "Was arbeitest du denn jetzt eigentlich genau?" sowohl im realen als auch im virtuellen Leben des Öfteren höre, nutze ich die nächsten Wochen dafür, euch von meinen verschiedenen Jobs im kreativ-pädagogischen Freizeitbereich zu berichten.

Hier findest du auch #1, #3 und #4

 
 Traumjob #2
Gesangslehrerin 



Der Gesang ist mein persönliches Steckenpferd. Er ist und war schon immer meine große Passion, seit ich in der 5.Klasse im Schulchor landete, zwei Jahre später ein erstes großes Solo - "My All" von Mariah Carey - beim Schulkonzert singen durfte und mit Gesangsunterricht angefangen habe. Die Freude am Singen weiterzugeben und das Hochgefühl zu vermitteln, das mich selbst dabei beschleicht, war mein Ansporn dazu, auch Gesangsunterricht für Gruppen und Einzelschüler zu geben. Meine jüngste Schülerin war dabei 8 Jahre, die älteste 65 Jahre alt.

Gesang erzeugt Wohlbefinden. Beim Sänger in jedem Fall, beim Zuhörer im besten Fall.
Mit Hilfe von Gesang können Verspannungen und Blockaden gelöst werden, die Atmung wird reguliert und Stützmuskulatur trainiert. Für alle, die sich nicht vorstellen können, dass "richtiges Singen" (also mit Gesangstechnik, egal ob klassisch oder modern) in irgendeiner Weise Muskeln beanspruchen kann: Habt ihr es schonmal mit so richtig heftigem Muskelkater in Bauch oder zwischen den Rippen versucht? Ich hatte das in meiner Ausbildung, in der teilweise sehr heftiger Tanzunterricht an der Tagesordnung war, regelmäßig und kann euch sagen: es ist nicht einfach. Mit 13 habe ich mir erstaunlich unbemerkt eine Leistenzerrung zugezogen und es erst mehrere Tage später gemerkt, als ich im Gesangsunterricht loslegte und es höllisch in der Leiste zog. Singen beansprucht Muskulatur, von der man teilweise gar nichts weiß. Und man braucht zum richtigen Singen auch erstaunlich viele Muskeln. Es ist ein Ganzkörpersport.


Ganz wichtig ist es für mich zu vermitteln, dass Singen keine Frage des Talents ist. In meinem Unterricht geht es - wie in allen anderen Sparten, die ich unterrichte auch - zu allererst um Spaß am Machen und Freude an der Musik. Wenn jemand mutig genug ist, sich damit auch vor Publikum zeigen zu wollen, dann ist das prima, aber kein Muss. Und wenn jemand das Glück hat, durch seine biologischen Anlagen (Stimmbänder, Schleimhautbeschaffung etc.) einen schönen Stimmklang zu haben - und das haben an und für sich die meisten - dann ist das natürlich toll. Aber das ist nicht die Herausforderung, zumindest nicht bei mir. Ich vertrete die Überzeugung, dass jeder singen kann. Wirklich jeder. Die Menge derer, die keine Töne hören und nachsingen können oder schlichtweg keinen schönen Stimmklang haben, ist verschwindend gering. Also kann man davon ausgehen, dass jeder Mensch singen kann. Manch einer braucht nur ein bisschen mehr Hilfe bei der Kanalisierung der eigenen Stimme und dem Herauslassen seiner Töne. Vielleicht ja auch, weil Singen immer auch bedeutet, etwas sehr persönliches von sich preiszugeben. Aber ich schweife ab ;)

Im Gesangsunterricht geht es - egal ob jung oder alt, ob einzeln oder in der Gruppe - als erstes mit einem Warm-Up los, das dazu dient, Körper, Atmung und Stimme auf das Singen vorzubereiten. Dazu gibt es verschiedene Übungen und Bewegungen, die man beliebig kombinieren kann:

Körper
- Kopfrollen, Gliedmaßen schütteln, rumhüpfen ... alles, was den Körper wach macht, ist erlaubt
- leichte Dehnübungen in alle Richtungen, vor allem Arme und Oberkörper
- sanftes Ausklopfen des Körpers und Gesichts, das sorgt mit Hilfe eines Partners auch noch für Entspannung, geht aber auch wunderbar allein
- die ganz Harten machen noch ein paar Muskelübungen, ideal sind Planks und Side Planks, aber das ist dann eher beim fortgeschrittenen Sänger nötig
- Gesichtsgymnastik, alles in alle Richtungen zusammen- und auseinanderziehen
- Zungengymnastik, auch dieser Muskel will bewegt werden

Atmung
- tiefes, entspanntes Atmen in den Bauch (dabei sollte sich der Bauch nach außen wölben, Schültern und Brustkorb heben sich nicht)
- fokussiertes Ausatmen, entweder möglichst lang gezogen oder kurz und abgehackt (dabei geht das Zwerchfell schön mit und wird trainiert), kann auch mit einem Konsonanten (am besten s,f,sch oder beim abgehackten Staccato-Atmen mit p,t,k) verknüpft werden, später auch mit einem langgezogenen Vokal

Stimme
- lockere Stimmübungen, die sanft in die Höhe und Tiefe führen (dabei immer wieder in Richtung Mitte zurückkehren und nicht einfach auf dem Maximum aufhören)
- wer keine Gesangsübung parat hat: einfach ein bekanntes kurzes Melodiefragment (z.B. "Alle meine Entchen") singen und dabei immer wieder den Anfangston höher oder tiefer setzen


Dann wird an bestimmten Songs gearbeitet, die sich Schüler und Lehrer im besten Fall gemeinsam ausgewählt haben. Dabei gehe ich immer nach folgendem Schema vor: Melodie, Töne, Text, Emotion, Präsentation. Wenn Melodie und Text sitzen, dann kann der Ausdruck beliebig verändert werden und auf eine eventuelle Präsentation vorbereitet werden. 






Meine Schüler auf der Bühne zu sehen, ist immer etwas ganz Besonderes für mich - kenne ich doch das Kribbeln vorher, die Aufregung und den Nervenkitzel, die Erleichterung, den Stolz und das ungemeine Glück beim Applaus. Ich bin sehr glücklich darüber, meinen Schülern diese Gefühle ermöglichen zu können. Das Privileg, so einen wichtigen und durchweg positiven Einfluss auf das Leben junger Menschen zu haben, ist etwas ganz Besonderes, dessen bin ich mir bewusst.

Meine Traumjobs stelle ich im Rahmen von Mmi 
von der wunderbaren Frollein Pfau vor.

Samstag, 14. November 2015

Was mal kurz raus muss.

An Tagen wie diesen frage ich mich, in was für einer Welt wir eigentlich leben. Und ich finde keine Antwort. Ich bin fassungslos. Pray for Paris. Pray for Peace. Even if you never pray at all.

Mittwoch, 11. November 2015

Mein Traumjob #1

Das Leben ist nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen.
Nicht nur Luft und Liebe.
Nicht nur Mama und Ehefrau sein.

Letzteres zumindest nicht bei mir.
Auch wenn ich niemals bezweifeln würde, dass "nur" diese Aufgaben das Leben ungemein bereichern und glücklich machen können, bin ich erst so richtig komplett, wenn ich auch meinen Job ausüben kann. Und da ich die Frage "Was arbeitest du denn jetzt eigentlich genau?" sowohl im realen als auch im virtuellen Leben des Öfteren höre, nutze ich die nächsten Wochen dafür, euch von meinen verschiedenen Jobs im kreativ-pädagogischen Freizeitbereich zu berichten.

Hier findest du auch #2, #3 und #4



 Traumjob #1
 Klavierlehrerin





Hätte mir mal jemand gesagt, dass ich als Klavierlehrerin arbeiten würde, ich hätte ihm ja einen Vogel gezeigt. (Und wenn mir auch noch gesagt worden wäre, dass ich mal mit Vorliebe Unkraut zupfe, hätte ich ihn gleich mal einweisen lassen, aber nun gut...)

Der  Job als Klavierlehrerin war mein erster richtiger "Übergangsjob", nachdem ich mir nach der Bühnenausbildung ein Jahr lang Zeit zum Rumjobben (unter anderem als Kostümassistenz/Fahrerin bei einer internationalen Filmproduktion), Theaterbewerbungen (selten mit Rückmeldung, noch seltener mit Einladung zum Vorsprechen versehen) und Castings (fast ausschließlich ohne positiven Ausgang) genommen hatte. Mir wurde angeboten, Kindern erste Erfahrungen mit dem Klavier zu vermitteln, absoluter Anfängerunterricht also. Gut so, denn ich hätte damals nicht von mir behaupten können, sonderlich gut Klavier zu spielen. Ich konnte Noten lesen, wusste wo ich sie auf der Klaviatur finden konnte und konnte einfache Melodien schnell vom Blatt spielen, mit viel Übung auch mit zwei Händen. Also waren die Anfänger für mich ganz prima.

Mit der Zeit bin ich sowohl als Lehrerin als auch als Klavierspielerin gewachsen. Da ich meinen besten Schülern immer einige Schritte voraus sein muss, übe ich ebenso fleißig wie sie und lerne immer mehr dazu. Bei einem sehr begabten Schüler bin ich allerdings schon an meine Grenzen gestoßen und haben ihn guten Mutes zu einem "professionellen" Lehrer weiterziehen lassen, der seinen Fähigkeiten gerechter wird als ich es kann.

Ich bin keine ausgebildete Pianistin, habe aber ein sehr gutes Gespür für Kinder und ihre Stimmungen, kann sie fördern, auffangen, mit ihnen Spaß haben. 
Das Wichtigste, in allen meinen Jobs, ist es für mich, dass die Kinder und Jugendlichen Spaß haben. Sie üben ein Hobby bei mir aus und so wünschenswert es auch ist, dass sie dabei etwas lernen und vorankommen, umso wichtiger ist es auch, dass sie niemals den Spaß dabei verlieren.

 Meine Aufgabe ist als Klavierlehrerin ist es also:
- Freude an der Musik zu vermitteln
- Ehrgeiz zum Üben zu wecken
- ein Verständnis für Musiktheorie zu erzeugen
- auf die Stimmung des Schülers zu reagieren und auf sie einzugehen
- und dabei immer wieder kreativ zu werden

Damit der Unterricht nicht komplett eintönig wird, baue ich immer mal wieder neue Elemente mit ein, bei denen die Schüler selbst kreativ werden und/oder sich bewegen können.


Zum Beispiel:
Notenyoga. Ich zeige ein Notenzeichen und der Schüler soll probieren, dieses mithilfe des eigenen Körpers darzustellen. Da kommen machmal ganz schön irre Verrenkungen raus.
Notenkneten. Mit ein paar Bällchen Knete lassen sich wunderschöne Noten herstellen. Ich überlege, das mal mit Fimo oder selbstgemachtem Salzteig zu machen, dann können die Schüler ihre Werke auch mit nach Hause nehemen.
 Rhythmusparkplatz. Verschiedene Rhythmen sind auf Parkplätzen aufgezeichnet. Ich klatsche vor und der Schüler muss das Gummitierauto in der richtigen Lücke parken. Wenn es richtig war, darf genascht werden.
Dein Lied. Ich erarbeite mit den Schülern ihr eigenes Lied. Sie dürfen mit Melodien spielen, bis es ihnen gefällt. Dann gibt es das Ganze als individuelle Symphonie.
Notenheuhaufen. Kennt ihr das Spiel Heuhaufen? Dabei werden Zahlen wild auf einem Blatt verteilt aufgeschrieben und in der richtigen Reihenfolge miteinander verbunden, ohne dass sich die Linien kreuzen oder berühren dürfen. Das Ganze geht natürlich auch mit der Notenfolge c-d-e-f-g-a-h. Klingt simpel, kann aber ganz schön haarig werden ;)



Meine Traumjobs stelle ich im Rahmen von Mmi 
von der wunderbaren Frollein Pfau vor.

Freitag, 6. November 2015

Alltagsfreuden


Alle diese tollen Aktionen und Paraden beschäftigen sich etwas,
das ich für ganz essentiel und wichtig für ein zufriedenes Leben halte:
Das Wahrnehmen der kleinen und großen Freuden im Alltag,
das ich mir selbst ja auch auf die Fahne schreibe.

Klar, dass ich da auch diese Woche wieder dabei bin :)

Hier also meine liebsten Momente und Freugründe dieser Woche:


1. 
Das Krümelchen ist wieder einigermaßen gut im normalen Alltag mit Tagesmutter gelandet.
Nach den zahlreichen geplanten und ungeplanten Mama-Kind-Tagen hatten sie die ersten drei Tage der Woche doch ihre Schwierigkeiten damit und war gelinde gesagt echt mies drauf. Aber das scheint sich jetzt wieder zu geben, zur Freude aller Beteiligten :)

2. 
Mein erster Kindermusicalkurs hier im Dorf lief sehr positiv und vielversprechend ab ... wenn auch nicht ganz so wie geplant. Der Mensch, der uns den Gemeinschaftssaal hätte aufschließen sollen, kam nicht. Aber wir sind ja flexibel und hatten alle dicke Jacken an, also haben wir die Stunde einfach draußen auf dem leeren Parkplatz gemacht. Da entfielen natürlich alle Übungen mit Sitzen oder Liegen am Boden und die Stunde wurde bewegungslastiger als geplant, aber es hat allen - inklusive mir - sehr viel Spaß gemacht. Sowohl Eltern als auch Kinder waren begeistert und wollen dabeibleiben. Yay!

3. 
Ich habe - unglaublich, aber wahr - vorhin unseren Familienadventskalender bestückt. Sonst passierte das immer erst so gegen den 29. November. Jetzt fühl ich mich richtig wie Super-Mutti :D
Die 24 Säckchen habe ich vor ganz genau drei Jahren genäht. Da hatte ich gerade meine Nähmaschine bekommen und mich an den simplen Dingern ausprobiert. Aus Nostalgiegründen werden die auch nicht ersetzt (auch wenn ich es jetzt sicherlich besser und raffinierter könnte).
Gefüllt sind die süßen Teile immer mit einem Mini-Buch (aus einem Discounter-Adventskalender) für das Krümelchen, etwas Schokoladigem für den Lieblingsmann, einem besonderen Tee für mich und einem Leckerli für die Katzen.

4. 
Apropos Katzen.
Madame Miez, die wir ja anfangs als sehr zickiges und scheues Geschöpf eingeschätzt haben (was sie aber auch definitiv war) hat mittlerweile großes Vertrauen in uns. Sie ist ziemlich schmusig geworden und kommt nun seit zwei Wochen auch zu uns ins Haus. (Was heißt zu uns, sie ist ja eigentlich schon viel länger da...) Das freut uns vor allem in sofern, dass es so langsam ja echt knackig kalt wird in den Nächten und uns wohler dabei ist, wenn sie die nicht draußen verbringt.
Hier ist sie dann immer im Keller, wo sie sich eine gemütliche Ecke zwischen Decken und einem Badläufer gesucht hat. Direkten Kontakt zu unserer Madame Katz hatte sie bis auf Fauchen durch die Fensterscheibe nicht, da diese ja nur im Wohnbereich haust (solange bis das Dach gedämmt ist).
Aber diese Woche ist mir die Miez einfach so ins Wohnzimmer gehuscht und hat mal "Hey!" gesagt. Oder eher gefaucht. Die Herzchen hab ich da eher nicht so gesehen :D
Trotz Gefauche und Geknurre von der Miez hat sich die Katz nicht aus der Ruhe bringen lassen, hat in gebührendem Abstand beobachtet und geguckt, sich aber auch nicht gänzlich verkrümelt. Ohne einen körperlichen Angriff ist Miez dann wieder gegangen. Gar nicht schlecht für den Anfang.

5.
Ich habe heute ersehnte Post von der DKMS, der Deutschen Knochenmarkspende.
Weder bin ich erkrankt, noch kenne ich jemanden persönlich, der es ist. Aber ich möchte gern helfen und mich registrieren lassen. Es geht unheimlich einfach. Wie es so schön in den dazugehörigen Werbespots heißt: Stäbchen rein, Spender sein. Ohne irgendwelche Knochenmarksentnahmen durch den Rücken, das ist fast wie Blut spenden. Ich für mich sehe keinen Grund, mir nicht die paar Minuten zu nehmen und mich zu registrieren.
Dies ist übrigens keine bezahlte Werbung. Es ist nur ein kleiner Anstoß ;)


So, und schon sind meine Alltagsfreuden ausführlicher geworden als geplant ... :)


Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende!

Liebstens,



Mittwoch, 4. November 2015

Kursbeginn

Hallöchen meine Lieben,

Heute gibt es nur eine kurze Meldung und Ankündigung von mir.
Ich hab ordentlich zu tun und bin auch ein klein wenig aufgeregt.
Heute startet nämlich ein neuer Kurs, in dem ich Kindern und Jugendlichen 
die Welt von Schauspiel, Gesang und Tanz nahebringen kann.
Ich starte mit neun Kindern zwischen 5 und 8 Jahren.
 Dabei sind auch drei Jungs.

Ein klein wenig nervös bin ich schon.
Ich arbeite ja nun schon seit über drei Jahren
mit Kindern, bisher aber vor allem beim Tanzen.
Die Musicalthematik habe ich schon häufiger mit Jugendlichen 
bearbeitet, noch nicht aber in dieser Alterklasse.
Und mit Jungs habe ich bisher auch sehr selten gearbeitet,
vom Klavierunterricht mal abgesehen.

Dieser Kurs muss also ganz anders konzipiert und aufgebaut sein
als ich es bisher so mache. Das finde ich ganz wunderbar und spannend.

Und weil ich schon öfter in Kommentaren gelesen habe, dass sich
einige von euch für meinen Beruf interessieren, wird es in den nächsten Wochen immer 
Mittwochs einen Einblick in meine verschiedenen Baustellen geben. 
Ich freue mich schon sehr darauf und hoffe, ihr seid alle dabei :)

 Und jetzt geht's an die letzte Planung :)


Liebstens,
Jessi

Sonntag, 1. November 2015

Goldene Herbsttage und schaurige Nächte

Ein goldenes Herbstwochenende liegt ebenso hinter uns wie nun auch der Oktober.
Wir haben ein wundervolles Familienwochenende erleben dürfen, 
von dem ich euch nun gern einen kleinen Ausschnitt zeigen möchte :)

Den Samstag habe ich zum größten Teil allein in der Küche verbracht.
Zum einen, weil mehr Personen da eh nicht reinpassen.
Zum anderen, weil ich wie eine Wilde an Speisen für die abendliche 
Halloween-Zusammenkunft gewerkelt habe.
Der Lieblingsmann hat mich auch kaum wiedererkannt, 
sonst bin ich nämlich eher nur aufs Backen aus.
Dieses Mal hab ich aber auch alle Medien zum Kochen genutzt.
Das Krümelchen wurde derweil von Omi und Opi bespaßt, 
die auch den Garten nochmal ordentlich auf Vordermann gebracht haben,
während Mann und Schwiegerpapa den hinteren Giebel verkleidet haben.
Sind wir nicht alle fleißig? ;)

An dieser Stelle muss ich übrigens mal so richtig betonen, 
was für ein Glück wir mit unseren Familien haben.
Ohne die ganze Hilfe würde hier alles wesentlich langsamer 
vorangehen. Große Knutschis dafür an euch!!!

Jetzt zeig ich euch aber mal die Ergebnisse
meines Küchenexzesses und weitere Impressionen.
Von der eigentlichen abendlichen Zusammenkunft
gibt es keine Bilder. Nur in meinem Kopf und meinem Herzen :)
Wir haben die benachbarten drei Familien eingeladen und schöne
Stunden miteinander verbracht, Kürbissuppe und Kürbispuffer gegessen,
Bier und Glühwein getrunken.
Es war wundervoll.

1. Gruselstimmung for free - den Hibiskus hat es eingewebt ;)

2. Mein - ernsthaft - erster selbstgeschnitzter Kürbis. Der wurde letzte Woche auch immer vom Krümelchen getätschelt, wenn wir aus der Tür gegangen sind.

3. Mein Schatz - mein Halloweenkorb. War am Ende des Abends fast leer. Besonders schnell gingen die gespenstischen Vitaminbomben weg, ich glaube jetzt wieder an das Gute im Kind :D

4. Gebastelt, aber nicht benutzt: Gespenster für's gruselige Kinderkegeln. War einfach mal stockduster ab halb sechs. Und Baustrahler war uns zu ungemütlich ;)



1. Süß und sauer! Die kleinen Fake-Kürbisse alias Mandarinen waren dank Edding schnell gemacht und unheimlich beliebt.

2. Eine Armada von grünen Geisterkeksen/Aliens. Und das sogar ganz sparsam: Die Form ist ursprünglich eine kleine Tulpenblüte aus dem Osterset :D

3. Auch die kleinen Schokoküsse haben Gesichter verpasst bekommen. 

4. Würstchen-Mumien. Den Erwachsenen musste ich erklären, dass es Mumien sind. Die Kinder haben es sofort erkannt.



1. Der nächste Tag. 

2. Der zweite Kürbis.

3. Das Schild kommt vom Tor ab. Nicht, dass sich noch kleine Vampire 
und Gespenster im Garte verirren ...

3. Der letzte traurige Geist/Alien. Er hat ein gnädiges Ende bekommen ;)


1. Der Sonntag wird gekrönt mit schönstem Wetter und einem wundervollen Waldspaziergang.

2. Krümelchen hat Blätter gehortet.

3. Die Schühchen blieben heute Zierde, der Krümel hat sich schieben lassen.

4. Wir konnten nochmal ganz viel Sonne und Wärme tanken. Und wenn der November kalt und nass wird, schauen wir uns die Fotos an und lächeln.


Ab morgen geht es wieder zur Arbeit für mich, 
viel unvorbereiteter - also quasi gar nicht - als
ich es mir eigentlich vorgenommen habe. 
Aber naja, so spielt das Leben nunmal.
Ich glaube, da muss mein Monatsmotto im November lauten:
Zeitmanagement optimieren. Und trotzdem Spaß haben ;)



                                                                     Liebstens,

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