Freitag, 30. Oktober 2015

Zu spät, zu spät...

... ich komme viel zu spät.
Mach's gut, bis bald, auf Wiederseh'n.
Muss gehn, muss gehn, muss gehn.


Na, wer hat's erkannt und innerlich gleich mit Melodie gesungen?
Da ich mich momentan beruflich viel mit Alice im Wunderland beschäftige, 
kommt mir dieses kleine Liedchen des weißen Kaninchens öfter in den Sinn.

Ob es wohl auch ein Kleinkind zuhause hatte und deswegen nichts geschafft hat und spät dran war?


Ihr seht, mein großes Dilemma ist gerade die Zeit. 
Viel zu tun in viel weniger Zeit als ich dafür vorgesehen hatte.
Aus meinem eigentlichen Plan, die zwei Wochen Herbstferien, in denen nur
eine Ersthelfer-Weiterbildung und ein Vormittag Schauspielproben lag, so richtig zu 
nutzen und vorwärtszukommen an allen Ecken und Enden.
Unterricht für ganz lange vorbereiten.
Garten winterfest machen.
Pläne für die Adventszeit schmieden.
Stricken.
Den Keller auf Vordermann bringen.
Das fehlende Training durch Übungen zuhause ausgleichen.
Halloweenbasteleien.
Choreografien machen.

Nun, eine Woche Tagesmutterurlaub und drei Wochentage Kind krank zuhause haben meine freien Tage schrumpfen lassen auf genau ... heute. Gah!

Heute also auf dem Plan:
Einkaufen, Vorbereiten, Backen, Basteln, Aufräumen, Putzen und ein bisschen (aber sehr wichtiger) Papierkram. Uff. Dass sich die Liste der Dinge, die ich für Halloween machen wollte, etwas minimiert hat, versteht sich da von selbst, ne? Ich zeigs euch dann einfach nach dem Wochenende und kram dann die Ideen nächstes Jahr vorher nochmal raus ;)


Eines lasse ich mir aber auch von einem vollen Plan nicht abhalten:
In Ruhe meinen Kaffee trinken und durchatmen, solange der Krümel
(erstaunlicher Weise noch immer) schläft.

Und dann los! ;)

Dienstag, 27. Oktober 2015

Noch mehr Mama-Kind-Tage


Jetzt sind es ungeplant noch ein paar Tage mehr, die der Krümel mit mir zuhause bleibt.
Da ihr Husten, der sich schon etwas länger hartnäckig hält, am Wochenende schlimmer wurde (vor allem nachts), habe ich den Lieblingsmann gestern mit ihr zum Arzt geschickt.
Beginnende Bronchitis, aber da es ihr bis auf den Husten sehr gut geht, soll sie weiterhin "nur" Hustensaft zum Abhusten bekommen und bis Mittwoch zuhause bleiben. 

Währenddessen hatte ich mein alle zwei Jahre fälliges Erste-Hilfe-Training, um weiterhin als anerkannter Ersthelfer zu gelten. Gerade in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen finde ich das sehr wichtig. Jetzt bin ich wieder aufgefrischt, was Druckverband, Lagerungen und Wiederbelebung angeht und hoffe inständig, dieses Wissen nicht zu brauchen. 

Nun sind meine geplanten "freien" Tage diese Woche also geschrumpft.
Aber mit ein bisschen Organisation ist das kein Problem. Eine der wichtigsten Aufgaben ist die Planung der Halloween-Party, die wir am Samstag mit unseren Nachbarn und deren Kindern veranstalten. Aber davon erzähle ich euch morgen mehr ;)

Jetzt wird erstmal gefrühstückt und gespielt und dann fahren wir in eine nahe gelegene Sole-Grotte. Hat uns die Kinderärztin empfohlen. Vielleicht werde ich dann ja auch meinen Reizhusten los ;)


Ich wünsche euch einen wundervollen Tag!

Liebstens,


Sonntag, 25. Oktober 2015

Sonntagsbäckerei #1 und #2

Letzte Woche habe ich euch ja einen Blick auf meine 
Ein Punkt darauf war 





Und da habe ich doch gleich die ersten Leckereien für euch parat :)


Das gab es bei uns letzten Sonntag. Schokokuchen mit Apfelstückchen und 
Haferflocken-Cookies mit Walnuss und weißer Schokolade. 
Mmmmmmh... lecker!


Und so sah es gerade eben bei uns aus. Tee, Mango und Haferflocken-Bananen-Cookies.
Letzteres ist übrigens eine schöne Alternative zum Bananenbrot, wenn mal wieder die gelben Dinger zu braun und matschig geworden sind ;)

Und einen weiteren Punkt haben wir damit auch schon "abgehakt":

Aber keine Sorge, das war weder der letzte Tee noch das letzte Gebäck. 


Der Grundteig für die Haferflocken-Cookies besteht übrigens aus:
25g kernige Haferflocken (in 50ml Milch eingeweicht)
180g Butter
200g Mehl
1 TL Backpulver
100g brauner Zucker (weiß geht aber auch)
und einem Ei

Alles gut vermengt, mit weiteren Wahlzutaten aufgepeppt und in Häufchen 
auf ein Blech mit Backpapier gesetzt brauchen die leckeren Dinger ca. 12-15 Minuten bei 180°C.
Auch wenn sie dann in der Mitte noch etwas weich wirken, sobald sich die Ränder goldbraun färben, sind sie soweit und härten dann beim Auskühlen noch nach. So bleiben sie innen schön saftig ;)


Habt ihr jetzt Bock auf Cookies? 
Mit welchen Zutaten würdet ihr sie verfeinern?

Ich wünsche euch ein wundervolles Restwochenende :)
Liebstens,
 

Freitag, 23. Oktober 2015

Mama-Kind-Tage

Und zack! ist es schon wieder Freitag...

Ich habe eine sehr schöne, aber auch intensive und anstrengende Woche hinter mir.
Das Krümelchen und ich hatten viel Spaß, waren viel unterwegs und haben die Zeit miteinander sehr genossen. Trotzdem freue ich mich auch wieder darauf, die Vormittage für mich (und vor allem für Arbeit und Haushalt) zu haben und nicht wie ein abgehetztes Huhn jede Sekunde ihres Mittagsschlafes ausnutzen zu müssen ... ein "Luxus", an den ich mich in den letzten eineinhalb Monaten sehr gewöhnt habe ;)

Aber jetzt möchte ich euch meine fünf schönsten Augenblicke der Woche präsentieren,
hier also meine High Fives" und "Freutagsgründe":

1. Wir haben jeden Tag - selbst am verregneten Montag - schöne lange Spaziergänge gemacht.

2. Krümelchen hat das "Mama" als Ansprache für mich etabliert, statt es nur als Mecker-Ausruf zu benutzen ;) Das ist natürlich Balsam für das Mamaherz und zuckersüß. Jetzt arbeiten wir am "Papa", den benennt sie zwar so, spricht ihn aber noch nicht damit an.

3. Apropos Papa: Ichh habe es endlich geschafft, meine Papa-Hommage zu schreiben und zu veröffentlichen. Was lange im Kopf schwirrt, muss irgend wann auch mal raus in die Welt :)

4. Wir haben nach viel zu langer Zeit endlich wieder meinen Opa besuchen können. Der hat sich sehr über unseren Besuch und sein Urenkelchen gefreut und wird - nach eigenen Worten - davon wieder ganz lange leben können. Aber der nächste Besuch wird nicht so lange auf sich warten lassen, das habe ich ihm versprochen.

5. Noch etwas Neues, was das Krümelchen für sich entdeckt hat: Werfen. Zum Glück vor allem ihren Ball, aber ich mach mir nicht die Illusion, dass es nur dabei bleiben wird :D


Wir wünschen euch ein wundervolles Wochenende!

Liebstens,


 

 

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Lass das mal den Papa machen [Eine Liebeserklärung]

Schon so lange spukt mir dieser Artikel im Kopf herum. Ehrlich gesagt schon seit so ziemlich genau einem Jahr. Da kamen wir gerade aus unserem ersten großen Familienurlaub zurück und hatten ein halbes Jahr Elternsein hinter uns. Nun, zwölf Monate später, gehört er wirklich geschrieben - und es gibt noch viel mehr zu sagen als damals. Das mag ich heute gern mit euch teilen.



Gedacht habe ich mir diesen Beitrag ursprünglich als Plädoyer für den heutigen Mann und Papa, als einen Aufruf dazu, die Papas einfach mal machen zu lassen, nicht immer nur auf dem Mamaprivileg rumzureiten. Am Ende wird es vor allem eins: eine Liebeserklärung.

Dies soll keine Belehrung werden, kein "Seht her, wie toll ich es habe", kein "Was macht ihr denn für einen Mist". Ich bekunde meinen größten Respekt vor allen, die ihr Kind/ihre Kinder allein oder auch nur getrennt erziehen, die weder die schwierigen als auch die wunderschönen Momente auf die Weise teilen können, auf die es glückliche Paare tun können. Das macht ihre Leistung als Eltern nicht kleiner, sondern umso bemerkenswerter. Und auch diejenigen, die in ihrer Partnerschaft nicht (mehr) glücklich sind, denen die Probleme des Alltags so sehr um die Ohren wachsen, dass sie kaum noch wissen, was genau sie einander bedeuten, sollen sich hier nicht vorgeführt vorkommen.

Manchmal habe ich das Gefühl - so beim zuhören und lesen anderer Mütter - dass es viele gibt, die ihre Kinder selbst zu reinen Mamakindern erziehen. Bewusst oder unbewusst.
Sätze wie "Das muss ich selbst machen, der Papa kriegt das nicht hin" oder "Ich kümmere mich dann um beide Kinder, der Mann ist damit überfordert" finde ich wirklich traurig. Sicherlich mag es auch mal ein männliches Exemplar geben, das sowohl in seinen Kompetenzen als auch seinem Interesse etwas eingeschränkt ist was die Kinder betrifft. Aber so gehäuft? Da brech ich doch mal eine Lanze für die Papas!





















Neun Monate lang ertragen sie uns werdende Mütter mit allen Wehwehchen und Launen, sehen unser teils enormes Wachstum in alle Richtungen, hören unser nächtliches Schnarchen, schieben uns in Spitzenbauchzeiten die Treppen hoch, stecken viel zurück.
(Hier und im Folgenden übrigens nur meine eigenen Erfahrungen ;) )

Neun Monate lang sind sie Zeuge dessen, was sie mit erschaffen haben: ein neuer Mensch. Ein du und ich. Ein wir. Aber eben nur von außen. Wenn es gut läuft und das Timing stimmt, dann können sie die ersten Tritte fühlen, sie können beim 3d-Ultraschall bestaunen, dass da ja wirklich ein menschliches Wesen in ihrer Liebsten wächst. Aber so wirklich begreifen, was da passiert und was das für Folgen für das eigene Leben hat, das lässt sich nicht. Wir werdenden Mütter spüren immerhin das erste Flattern und unser Baby an jedem Tag. Aber diese Ahnung haben ja nichtmal wir!


Dann ist es soweit, das kleine Wunder wird geboren. Vom Vater wird gesellschaftlich mittlerweile
fast schon erwartet, mittendrin statt nur dabei zu sein. Auch ich finde das wichtig und für den Lieblingsmann gab es gar keine andere Alternative. Aber das muss jedes Paar selbst entscheiden.



Für uns war die Geburt und auch die Tage danach ein wahrer Traum. Wir waren die ganze Zeit zusammen, haben das große Glück Tag und Nacht teilen können dank Familienzimmer in dem Krankenhaus, in dem auch der Mann das Licht der Welt erblickte. Er nahm mir so viel ab und sorgte dafür, dass ich mich ganz auf die Umstellung und Heilung konzentrieren konnte. Er war es, der mit dem weinenden Kind im Zimmer auf und ab ging, der es zu den Untersuchungen ins Schwesternzimmer brachte, der sich um die vollen Windeln kümmerte. Ich selbst habe mein Kind das erste mal nach vier Tagen gewickelt, als wir zuhause angekommen waren. Zwei Wochen noch war er bei mir zuhause und hat mir alles abgenommen, was mir zu viel war, während ich mit dem schlummernden Kind auf der Brust herumlag oder stundenlang stillte. Aber auch von Anfang an hatte er seine exklusive Papa-Zeit: beim Kuscheln, später beim Fläschchen geben und (bis auf drei Mal) immer beim Baden. das war bei uns immer schon Papa- bzw. Chef-Sache ;)

Der Chef ist hier natürlich Madame Katz :D

Die ersten zwölf Wochen waren hart bei uns. Krümelchen schrie und schrie und schrie.
Wir haben das Leid und die Anstrengung geteilt, uns an den seltenen ruhigen Momenten erfreut und in jedem einzelnen Augenblick geliebt. Uns und sie.


Für mich als Freiberuflerin gab es keine klassiche Elternzeit, sondern die Sommerferien. Danach bin ich wieder in meinen Beruf zurückgekehrt. Der Mann hat ein Jahr lang Elternteilzeit auf 30 Stunden genommen, so konnten wir beide Zeit mit dem Krümel erleben - ich am Vormittag, er am Nachmittag. Wenn es mir mal wirklich zu viel wurde, schnappte er sich die Kleine und fuhr zur Oma, um mir zwei-drei Stunden Schlaf und/oder Selbstbestimmung zu ermöglichen.


Immer hat er es ertragen, tausend Prozent seiner Liebe zu geben und doch zu sehen, dass die offensichtlich größte Wichtigkeit eben doch die Mama ist. Denn sie hat ihren Körper geteilt und hergegeben, sie hat das Kind im Bauch genährt und tut es auch danach, sie hat eine körperliche und seelische Verbindung, die nur durch Schwangerschaft zu erreichen ist. Mama eben. Aber die Papa-Zeit, die kommt auch. Aber man muss sie auch lassen.


Mir war es immer sehr wichtig, meinem Mann in seiner anfangs neuen und ungewohnten Aufgabe als Papa voll und ganz zu vertrauen und ihm nicht ständig auf die Hände zu schauen. Natürlich, es liegt wohl meist in der Natur schwangerer Frauen, sich auf die ein oder andere Art auf ihre künftige Aufgabe vorzubereiten: wir lesen Ratgeber, durchstöbern das Internet, reden mit erfahrenen Müttern. Wir beschäftigen uns schon vorher ausführlich über Stillschwierigkeiten, Babypflege, die richige Nährstoffzusammensetzung beim Brei und welche Farbe und Konsistenz des Windelinhalts was aussagt ... mal etwas übertrieben, aber auch nicht ganz weit von der Wahrheit entfernt, ausgedrückt.

Da muss man sich auch mal überwinden und dem Mann, der für das Leben des kleinen Augapfels beträchtlich mitverantwortlich ist, einfach mal eben dieses anzuvertrauen. Ohne "Das musst du aber so und so machen" und "Ich habe aber gelesen, dass man das heute ganz anders macht".
Dann wird das Baby eben mit den Häschengriff und Feuchttüchern gewickelt, in scheinbar unmöglicher Haltung das Fläschchen gegeben, es für den eigenen ängstlichen Mutterbedarf viel zu hoch (oder überhaupt) geworfen und schläft mit Hose, Shirt und nacktem Bauch. Auch Papas haben Instinkte, darauf müssen wir vertrauen! Auch wenn sie nicht immer unserem eigenen entsprechen :)

Ich plädiere für selbstbestimmte Papas, die ebenso wie wir Mütter die Chance bekommen, ihren Weg zu finden und ihre Erfahrungen zu machen. Und auf ihre Chance, ein großer und wichtiger Teil im Baby- und Kinderleben zu sein. Kinder brauchen ihren Papa. Der Krümel wäre nicht so perfekt und vollkommen ohne das Mitwirken und die Liebe ihres Papas. Und auch wenn ich jetzt so viel geschrieben habe, wird niemals alles gesagt sein, was ich fühle und für beide empfinde. Aber ihr anderen Muttis kennt das bestimmt :)





Mein liebster Schatz, du bist der wundervollste Vater, den ich mir für unser Krümelchen vorstellen könnte. 
Du zeigst ihr die Welt, gibst ihr und mir Sicherheit, Geborgenheit und unheimlich viel Liebe - selbst in den Momenten, in denen du selbst nicht daran glaubst. 
Danke für alles. 
Auf unser Leben, unsere Familie, die nächsten Jahre und noch mindestens ein weiteres. 
Kuss!

Verlinkt bei Mittwochs mag ich

Dienstag, 20. Oktober 2015

Meine Jahresendwunschliste

Gerade eben noch war Mai, jetzt ist der Oktober auch schon wieder fast um ...
Das Jahr rast vorbei und sein Ende nähert sich mit großen Schritten.

Es gibt aber so einige Dinge, die ich unbedingt noch dieses Jahr 
machen möchte. Manche Dinge, weil ich sie einfach gern mache.
Manche Dinge, die ich bisher noch nie gemacht habe.

Auf Neudeutsch heißt das Ganze ja meist Bucket-List.
Für mich ist es meine



Was habt ihr noch so für Pläne in diesem Jahr?

Liebstens, 







Verlinkt beim Creadienstag

Montag, 19. Oktober 2015

Regen...

 So sehr ich auch versuche, einen schönen Anfangssatz zu finden ... es ist hoffnungslos. Also ganz banal:

Es regnet.

Und dabei wollte ich doch schön spazierengehen.
Und das nicht allein ;)
Unsere Tagesmutter hat ihre Urlaubswoche und der Krümel hat damit "Mama-Heim-Tage", diesmal ohne krank zu sein. Da hier ja Herbstferien sind, ist das ja kein Problem für uns.
Also erstmal Spielen, Malen, Kuscheln.
So sehr ich auch meine krümelfreien Vormittage lieb gewonnen habe, genieße ich das sehr. Auch wenn ich es ständig sage: das Krümelchen ist gerade unheimlich entzückend. Sie plappert und kommuniziert, tobt, lacht und kümmert sich um ihre Püppi.
Neueste Wunderbarkeiten: alles ist "oh oh". Wenn sie aber auch nur das kleinste bisschen in die Windel gemacht hat, zeigt sie drauf, legt sich auf den Rücken und streckt die Beine von sich, um sauber gemacht zu werden. Wenn ich daran denke, was für ein Theater das Wickeln im Sommer noch häufig war ...
Die volle Windel schnappt sie sich dann und bringt sie zum Mülleimer. Keine Ahnung, woher sie das hat, aber ich finds gut ;)

Mit einem schönen grünen Tee schaue ich nun raus. Es regnet noch immer ... Da träum ich mich doch einfach weg an einen dieser Herzensorte, den jeder Mensch braucht ...


Für mich ist einer dieser Orte die Toskana.
Für meine Eltern ist es seit einigen Jahren fester Anlaufpunkt im Herbst. So auch jetzt.
Die Cousine meiner Mama hat dort ein Landhaus auf einem Hügel und dort waren auch wir die letzten zwei Jahre im Oktober und haben und sehr wohl gefühlt. Dort bleibt die Zeit stehen :)


Das erste Mal waren wir vor zwei Jahren da. Besagte Cousine hat uns zur Hochzeit eine Woche bei sich Geschenk, die wir als zusätzliche Flitterwoche nach drei Wochen Dänemark noch rangehangen haben. Dort kam auch verfrüht meine frische Schwangerschaft ans Licht, als ich am ersten Abend den Aperol Sprizz ablehnte und dabei grinsen musste ;)


Letztes Jahr fuhren wir mit dem Schwiegereltern-Camper runter, eine Woche mit meiner gesamten Familie zum Haus und eine weitere zu dritt querfeldein. Darüber hab ich auch einen kleinen Erfahrungsbericht geschrieben.


Dieses Jahr bleiben wir zuhause und ein bisschen Wehmut packt mich angesichts des Regenwetters draußen schon. Andererseits haben wir jetzt unser Traumhäuschen, an dem fleißig gebaut und gemacht werden muss. Und Zeit im eigenen Heim ist für mich ebenso wertvoll wie das Reisen, wenn nicht sogar ein Stückchen mehr. Nächstes Jahr fahren wir aber bestimmt auch wieder weg.

So, und jetzt tun wir einfach so, als würde uns der Regen nicht stören, vielleicht geht er ja dann weg ;)


Liebstens,


Mittwoch, 14. Oktober 2015

Herbstlaune und Seelenfutter

Hallo und *brrrrrrr* Herbst!

Es ist ganz schön frostig geworden in Brandenburg, teilweise sogar im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich habe wirklich noch nicht damit gerechnet, im Oktober mein Kind ins Auto setzen und dann erstmal Scheiben kratzen zu müssen. Und warme Pullover sind bei mir gerade auch noch Mangelware im Schrank, weswegen ich momentan häufig drei-vierlagig rumlaufe.


Aber erfreuen wir uns doch an den schönen Dingen, die dieses Wetter so mit sich bringt: 

Tee
Kerzen
Einkuscheln
und
Futter für die Seele.

Für letzteres habe ich ein megaeinfaches und tolles "Rezept" 
für selbstgemachte Schokocrossies, das ich am heutigen Mittwoch gern mit euch teilen möchte.
Rezept kann man kaum dazu sagen, da ja so gut wie nichts gemacht werden muss, aber seht selbst:


Man nehme gestiftelte Mandeln und röste sie vorsichtig in einer beschichteten Pfanne ohne Fett an.
Ich schwöre euch: schon allein der Geruch der gerösteten Nüsse bringt wahres Wohlbefinden ;)

Die Mandeln werden dann mit kleingekrümelten Cornflakes vermischt. Ich habe welche mit getrockneten Beeren genommen, um noch eine fruchtige Komponente mit reinzubringen. Da sind den Gelüsten aber keine Grenzen gesetzt.

Dann wird Kuvertüre im Wasserbad verflüssigt. 
Vollmilch, Zartbitter, weiß ... ganz wie ihr lustig seid!

Anschließend die Schokolade unter die Cornflakes-Mandel-Mischung rühren und kleine Häufchen auf ein Backpapier setzen. Diese müssen gut gekühlt werden und aushärten. 

Und los geht's mit der Seelenfutterei!
Lässt sich in einem hübschen Glas auch super verschenken ... falls man nicht alles gleich selbst futtert ;)


Dies ist mein Beitrag 


Und während ich jetzt den selbstproduzierten Jieper auf Schokocrossies bekämpfe, lenke ich mich mit noch ein paar schönen Herbstlaune-Fotos ab :)










Ich wünsche euch wunderschöne Herbsttage :)


Montag, 12. Oktober 2015

12 von 12 [Oktober]

Meist verpasse ich die wunderbare Aktion von Draußen nur Kännchen ja.
Da denke ich dann "Oh, es ist ja der zwölfte. Aber es ist auch schon 18 Uhr."
Heute nicht.
Heute bin ich dabei und nehme euch mit in einen typischen Montag von mir :)

 
Der Tag beginnt mit einer Runde Malen mit dem Krümelchen. 
Filzstifte findet meine Kleine ja super, bekommt sie aber nicht.
Da sind mir Buntstifte doch wesentlich lieber.


Nachdem der Krümel bei der Tagesmutter abgegeben ist heißt es für Mama erstmal:
Krümelchaos beseitigen, aufräumen, staubsaugen, abwaschen ... eben all das, was man sich an einem schönen Wochenende einfach mal klemmt ;)





Eine kleine Kuschelpause mit Madame Katz ist aber immer drin :)





Nachbarstöchterlein hat übermorgen Geburtstag, also habe ich schonmal eine Karte geschrieben, ein Türschild gebastelt und Schokolade bereitgestellt. Morgen mach ich ihr noch ein paar Muffins.


In schönstem Sonnenschein bei schlotteriger Kälte habe ich dann den Garten gewässert. 
Gestern sind eine Brombeere, eine Johannisbeere, ein Gingko und 15 Hibiskussträucher bei uns eingezogen und wollen nun gehegt und gepflegt werden. Alles kommt aus dem Zeuthener Kleingarten meines Opas, den er nun gesundheitsbedingt aufgibt. Wer also einen Garten in Berlin-Nähe sucht, sprecht mich ruhig an ;)
Auf dem Bild ist der Mini-Pfirsich zu sehen, den wir hier auf dem Kompost gefunden haben. Nun steht er im Vorgarten.


Kaffee, dick eingepackt auf der Treppe. Herrlich.
Dann ab zur Arbeit, heute ist der Tanzverein dran.


Ich multitaske mit Joghurt, Aufzeichnungen, Stellungsplänen ...
Im März gibt es wieder eine große Show unter meine Regie, da stecke
ich gerade in der Planung. Wenn ihr wollt, kann ich euch gern mal 
ein bisschen mehr über diesen Teil meiner Arbeit erzählen.
Interessiert euch das?


Kostümsuche in unserem Fundus. Die meisten Kostüme werden von mir neu gekauft oder angefertigt, aber für eine Nummer werde ich hier fündig.


Die Röcke fliegen, die Mädels schwitzen. Warm-Up, Technik, Kraftübungen, Dehnen, Tanzen.





Drei Kurse und dreieinhalb Stunden später bin ich fertig.
Es ist halb acht. Licht aus und Ballettsaal zuschließen.


Zehn Minuten durch den Park bis zum Auto zu laufen lässt jede Müdigkeit vergehen. Gut so, denn es liegen 45 Minuten Heimweg vor mir.


Zuhause angekommen werde ich vom Lieblingsmann bekocht.
Nicht, weil es einen besonderen Anlass gäbe. Bei uns ist das immer so.
Ich beschwer mich nicht ;)

Jetzt sitzen wir noch ein wenig zusammen auf dem Sofa, das Krümelchen schläft vier Meter weiter hinter dem Vorhang, der ihre Kinderecke vom Wohnzimmer abtrennt. Noch ein paar Worte und Infos werden gewechselt, bald aber schon geht's ins Bett.


So sieht ein Montag bei mir aus :)
Ich wünsche auch euch eine wundervolle Zeit!
Liebste Grüße,

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