Donnerstag, 30. April 2015

Elfmonatskrümel

Waaaaaaas?
Schon wieder der letzte Tag im Monat?!

Ich verschone euch mal mit allen "Die Zeit vergeht so schnell"-Kommentaren.


Elf Monate ist unser Krümelchen jetzt schon bei uns. 

Nun beginnt der letzte Monat des ersten Lebensjahres, 
der letzte Monat als offizielles Baby.
Für uns ist sie das allerdings schon seit einiger Zeit nicht mehr,
seit ein bis zwei Monaten ist mein Prinzesschen schon zum Kleinkind aufgestiegen ;)

(In eben diesem Moment, da ich das schreibe, 
stellt sie sich gerade mitten im Raum hin und quasselt wild gestikulierend 
mit Madame Katz. Göttlich.)

So einiges hat Krümelchen in diesem Monat gelernt und geschafft:
- das Laufen an der Hand wurde perfektioniert
- sie steht frei und sicher
- sie hat die Buddelkiste für sich entdeckt
- die Breizeit hat sie für beendet erklärt

Und mit jedem Schritt weiter in Richtung Selbstständigkeit 
wird sie noch zufriedener, 
noch ausgeglichener,
noch unkomplizierter
und noch wundervoller.
Man kann mir ja viel erzählen von wegen "Genieße dein Baby, solange es noch klein ist und da liegen bleibt, wo du es abgelegt hast". Aber mir ist ein glückliches Kind, dass ich im Auge behalten muss, tausendmal lieber als ein nörgelndes, das auf dem Rücken rumliegen muss.

Ein Hoch auf das Kleinkindalter!

(Sagte sie jetzt noch ... fragt mich da nochmal in ein paar Monaten ;) )


Mittwoch, 22. April 2015

Schwarzwälder-Kirsch-Torte [Rezept]

Es gibt ja in jeder Familie so ihre ganz speziellen Traidtionen, was bestimmte Speisen zu bestimmten Anlässen angeht. So ist es bei uns mit der Schwarzwälderkirschtorte Ende Februar.
Geboren wurde diese Tradition vor einigen Jahren an einem Samstagnachmittag in meiner kleinen Hamburger Wohnung, als ich äußerte, 
voll Lust auf's Backen zu haben.

Der Lieblingsmann (damals natürlich noch Lieblingsfreund, ich war da gerade 19 Jahre alt) 
schlug vor:
"Dann mach mich doch ne Schwarzwälderkirschtorte zum Geburtstag."

Sein Geburtstag war am darauffolgenden Tag. 
Seitdem gibt es diese Torte zu seinem Geburtstag.

Und das Rezept für diese wirklich gar nicht so komplizierte Torte
heute mit euch teilen :)


(Die Zutaten sind passend für eine KLEINE Springform - für eine normale Springform die doppelte Menge nutzen!)


Boden:
70g Kuvertüre und 40g Butter im Wasserbad schmelzen.
3 Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen und beiseite stellen. 
Eigelb mit 90g Zucker verquirlen.
50g Mehl, 25g Stärke und 1 TL Backpulver hinzufügen.
Eiweiß vorsichtig unterheben und alles in eine gut gefettete Form geben.
30 Minuten bei 175°C backen.

Kirschmasse:
Den Saft von einem Glas Kirschen aufkochen (müssten etwa 250ml sein).
2 EL Stärke und 1 EL Zucker mit einem Schluck Saft glatt rühren (verhindert Klümpchen), zum aufgekochten Saft hinzufügen und nochmals aufkochen. Dann die Kirschen (und wer mag 2cl Sherry oder Kirschwasser) hinzufügen. Wer Alkohol benutzt, sollte jetzt noch das Ganze kurz weiterköcheln lassen ;)
Masse etwas abkühlen lassen. 

Schichten:
Den gut abgekühlten Teigboden in 2-3 Platten teilen (je nachdem, wie groß die Form ist ... und wie
gut er aufgegangen ist ;) ).
Für die Sahne werden 600ml Schlagsahne und 2 Päckchen Vanillezucker steif geschlagen. Für garantiertes Stehvermögen benutze ich noch eine Packung "Gelantine Fix".
Nun wird geschichtet. Immer Boden, Kirschmasse und Sahne im Wechsel. 
Und dann die restliche Sahne außen rum.
Dann noch etwas Raspelschokolade oben drauf und TADAAAAAAAA!
(Vor dem Verzehr am besten 12 Stunden kalt stellen.)


Gar nicht so schwer, nicht wahr?
Es braucht nur ein bisschen Zeit ;)

Dienstag, 21. April 2015

Langzeitprojekt -> abgehakt!


Es gibt ja so Sachen, die möchte man unbedingt mal machen.

Man sieht sie bei anderen und wird ganz neidisch.

Fängt aber einfach nicht.


Und irgendwann, wenn sich ein besserer Grund außer "Ich will auch" ergibt, startet man dann doch.



Und es dauert eeeeeeewig ...


Soo ging es mir mit meiner ersten "Crochet along"-Decke.

(Der fleißige Mitleser wird wissen, dass ich mir den Satz "Wozu brauchst du denn noch eine Decke?" nicht nur einmal anhören durfte... AAAAABER sie war ja nicht für mich, sondern für die Wiederkehr-Großeltern, also ist das kein Argument :D )

Ich häkelte und häkelte und häkelte und häkelte. 
Von August 2014 bis April 2015.
Neun Monate.

Nun, vielleicht waren ein paar Faktoren nicht ganz so hilfreich in der Zeiteinteilung, z.B.:
- der Fakt, dass ich zu Beginn der Arbeit mit einem mehr als fordernden Neugeborenen beschäftigt war und zusätzlich
- mit einer viel zu langen Anfangsreihe begann ... die Decke ist fast 1,70m breit, aber so passen Oma und Opa wenigstens beide drunter ;)



Jetzt, pünktlich zur Wiederkehr und Rückzug zum Rest der Familie, ist sie fertig.

Ich bin ziemlich zufrieden.

Ein kleines Manko hat das gute Stück allerdings.
Irgendwie sind im Laufe der Monate an einer Seite immer wieder Maschen dazugekommen (oder verschwunden, so richtig lässt sich das nicht mehr nachvollziehen), sodass sie nicht ganz rechteckig ist. Da man das aber nnur bemerkt, wenn man sie sauber zusammenfaltet oder vom Bett hängen lässt, können das alle Beteiligten wohl verschmerzen. 

(da ich es erst bei der Randumhäkelung im Februar bemerkt habe, gab es dazu aber auch gar kein Alternative ;) ).


Und damit gehts nun ab zum CreadienstagHäkelliebe und Auf den Nadeln.

Mittwoch, 1. April 2015

Zehnmonatskrümel

Mein liebstes Krümelchen,


Es ist kaum zu fassen, dass du nun schon seit zehn Monaten bei uns bist.
Nur noch zwei weitere und wir feiern deinen ersten Geburtstag. Wahnsinn!

Wo ist nur die Zeit geblieben?, fragt man sich ständig und fühlt sich dabei alt.
In hunderten und tausenden wundervoller Momente!, ruft dann das Mamaherz aus voller Kehle.




Du hast einen unheimlichen Schub gemacht im letzten Monat, der glücklicher Weise nur sehr wenige anstrengende Tage für uns bedeutete, dafür aber:
Du bist jetzt schon ein richtig großes Mädchen!

Du krabbelst und wendest dich, wie es dir gefällt (und das gefällt dir natürlich sehr!). Überall ziehst und stemmst du dich hoch, läufst an der Hand und an Möbeln entlang, lässt sogar immer wieder los.
Du fällst jetzt viel weniger und bist äußerst geschickt. Neue Gefahrenquelle ist dafür dein Drang, dich an Dingen oberhalb deines Kopfes hochziehen zu wollen.



Du liebst viele Dinge:
dein Schaukelpferd, Brei mit Joghurt, uns füttern, Indianerlaute machen (wua-wua-wua!), Bären, Katzen (vor allem DEINE Madame Katz), dich in dicke Kissen schmeißen und generell sowieso alles Kuschelige, auf dem Bauch schlafen, vorher aufs Extremste durch das Bett pflügen(egal welches), deine Bett-Püppi, Stapelbecher, wenn die Mama im Auto singt, wenn der Papa sich zum Klops macht, deine Omas und Opas, mit der Rückentrage spazieren zu gehen und Reiswaffeln.

Und ebenso vielfältig wie deine Vorlieben bist du selbst:
freundlich, selbstständig, willensstark, bockig, bezaubernd,
herausfordernd, clever, einfallsreich, verschmust.


Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen:

Ich bin unheimlich stolz, deine Mama sein zu dürfen.
Du bist das Tollste und Unglaublichste, was ich je erschaffen habe und erleben durfte.

Und ich werde es wieder sagen.
Immer wieder und wieder und wieder.


Ich liebe dich.
Deine Mama


PS: Manchmal mag ich es auch ganz einfach und emotional. Also, auch wenn einen Tag später, ab damit zu Mmi.

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