Freitag, 30. Januar 2015

Achtmonatskrümel



Acht Monate gibt es das Krümelchen nun schon in unserem Leben. Im letzten Monat hat sie nochmal einen gewaltigen Sprung gemacht und lernt jeden Tag so viel dazu. Ständig kann und macht sie etwas Neues. Es ist schon eine spannende Zeit: wann immer ich meine, das kleine Ding durchschaut zu haben, da verändert sich wieder etwas ... ich bin unheimlich stolz auf mein cleveres und fröhliches Töchterchen!



Größe und Gewicht:
Gemessen habe ich sie nicht mehr, aber es sind jetzt knapp neuneinhalb Kilo ... ganz schönes Training für Arme und Rücken! Es passen schon ein paar Sachen in Größe 74, zumindest wenn es etwas kleiner ausfällt.



Essen und Trinken:
Es wird fröhlich experimentiert im Hause Sonnenschein. Brei, Brotkanten, Zwieback, Gurke, Banane, Möhrchen ... wird alles immer gern probiert und gegessen. Dazu gibt es Wasser oder ungesüßten Fencheltee und natürlich auch Milch. Neu im Haushalt sind Hirsekringel, von denen ich, nachdem sie häufig auf anderen Mamablogs erwähnt werden, ehrlich gesagt eher so hypergesunde Gebäckkringel erwartet hätte als schnurgerade Erdnussflips für Babys, aber so irrt man sich eben manchmal :D




Spielen und Bewegen: 
Krümelchen ist noch immer ein Viel-Motoriker. Sie robbt und zieht sich durch die Welt als gäbe es keinen Morgen. Ab und zu macht sie auch ein paar richtige Krabbelzüge, aber das Robben geht dann doch schneller und wird bevorzugt - das hätte ich noch vor einer Woche geschrieben. Jetzt kann ich sagen: sie krabbelt nun definitiv und freut sich sichtlich über diese neue Fortbewegungsart! Auch zieht sie sich jetzt an allem und jedem hoch in den Stand und wackelt fröhlich hin und her - und plumpst natürlich auch immer wieder auf den Hosenboden zurück. 
Gern spielt sie aber auch im Sitzen und räumt Taschen aus. 
Sie liebt ihr Schaukelpferd über alles und schaukelt jetzt auch richtig stürmisch damit - und nicht nur mit dem Pferdchen. Es ist wirklich zum Schießen, wie sie auch im Hochstuhl oder auf dem Schoß "reitet". Und sie liebt Bücher, vor allem das Auf-, Um- und Zuklappen.
Und das absolute Highlight ist das Spielen mit Madame Katz. Das muss ich euch zeigen:



Schlafen: 
Das abendliche Einschlafen gestaltet sich momentan nicht immer ganz leicht, denn Krümelchen will abends nicht allein in ihrem Bett liegen. Es wird getobt und gebrüllt, gestrampelt und umgegraben, und das mit einer königlichen Ausdauer. Weder die Flasche noch das Einwickeln funktionieren, meist nicht einmal die Notlösung, sie neben sich auf die Couch zu legen und da in den Schlaf zu kuscheln. Oft ist es ein Kampf und irgendwann dann ganz unverhofft ist Ruhe und das Kind ist vor Erschöpfung eingeschlafen. Uff, ganz schön anstrengend. Aber kaum dass sie zwei Minuten still ist, schaut man doch wieder nach, ob es ihr noch gut geht oder sie noch atmet ;)
Und auch das hat sich innerhalb der letzten zwei Tage wieder gebessert ... jaja, das kommt davon, wenn man einen Monatsrückblick vorbereitet.



Sprache und Soziales: 
Es wird unheimlich viel vor sich hingebrabbelt. Immer öfter kann ich dabei sich wiederholende Dinge bemerken (etwas "mama"-ähnliches beim Meckern oder wenn sie nach mir ruft oder ein begeistertes "tse!" wenn sie die Katze sieht zum Beispiel). 
In diesem Monat ist sie in der Fremdelphase angekommen: unbekannte oder weniger bekannte Gesichter werden erstmal eine Weile misstrauisch beäugt, die ihr bekannten strahlt sie aber weiterhin innerhalb von wenigen Sekunden an. Am bemerkbarsten macht sich das Fremdeln daran, dass das Krümelchen sehr auf Mama und Papa fixiert ist, wenn wir in der Nähe sind. Sobald wir weg sind und sie beispielsweise bei der Oma oder auch der Elfenmama ist, dann ist es oft ganz prima (wobei auch hier natürlich die Ausnahmen die Regel bestätigen). Bin ich bei ihr, will sie möglichst viel Körperkontakt, was natürlich etwas anstrengend aber auch zuckersüß sein kann bisweilen. Und hat sie sich doch einmal ein Weilchen allein beschäftigt, kommt sie umso schneller angekrabbelt und zieht sich an meinem Bein hoch um zu kuscheln. Die Kommunikation zwischen uns wird immer besser. Und ganz ehrlich: im Moment gibt es nichts Schöneres für mich als wenn sie die Ärmchen nach mir ausstreckt und sich dann an meinen Hals klammert!



Ach, so viel gibt es zu entdecken an meiner kleinen Prinzessin, da vergesse ich jetzt sicherlich wieder die Hälfte ... aber wie schon festgestellt: morgen ist eh wieder alles anders :D

Nur eins bleibt: Die unendliche Liebe und große Erkenntnis, dass es nichts Schöneres für mich gibt als deine Mama zu sein, mein Krümelchen.
 Ich liebe dich!

Donnerstag, 15. Januar 2015

"Und, wann kommt das nächste?"

Die Vorteile des zweiten Kindes, dazu haben Mama Schulze und Mama on the rocks eine Blogparade gestartet. Und auch wenn mein Krümelchen bisher mein einziges Kind ist, möchte ich mich doch ganz gern auch auf den Gedankenzug zum zweiten begeben ...


Schon wenige Monate nach der Geburt meiner Tochter kamen die ersten Fragen à la "Und, wann kommt das nächste?" "Nicht so schnell", lautet meine Antwort.

Dass es noch mindestens ein weiteres Kind geben wird, daran bestand nie ein Zweifel. Ich bin in einer typischen Vierkopffamilie aufgewachsen und wollte dieses "Modell" auch immer selbst so leben. Während meiner Schwangerschaft, die ich sehr genossen habe, und auch nach der Entbindung konnte ich sogar den Gedanken an noch mehr Kinder nicht nur zulassen, sondern gutheißen.

Für mich gibt es nichts wundervolleres als das eigene Kind, und das noch potenziert zu erfahren, ist großer Wunsch und festes Vorhaben im Hause Sonnenschein.

ABER sicherlich nicht innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre. Sicherlich mag es auch viele Vorteile haben, seine Kinder recht schnell hintereinander zu bekommen, wie es ja auch Mama Schulze so schön geschrieben hat. Aber für mich persönlich und meine Familie soll es doch einen etwas größeren Abstand zwischen den Kindern geben und das hat folgende Gründe.

1. Ich wünsche mir, dass meine Tochter es versteht, wenn sie eine große Schwester wird. Ab einem gewissen Alter kann sie sowohl Verständnis und vielleicht auch ein wenig Geduld gegenüber diesem kleinen neugeborenen Wesen zeigen und es von Anfang an auch wirklich miterleben. Ich selbst bin mit fünf Jahren Schwester geworden und habe so einen großen Anteil an meiner kleinen Schwester genommen und dies sehr genossen. Das will ich auch meinem Krümelchen so ermöglichen.

2. Die ersten drei-vier Jahre will ich ganz der rasanten und imposanten Entwicklung meiner Erstgeborenen widmen, denn diese Ruhe werde ich bei einem zweiten Kind wohl nicht haben können.

Und noch zu zwei ganz persönlichen und auf mich bezogenen Gründen:

3. Ich möchte erstmal meinen Job wieder ein Weilchen ausüben. Als Freiberufler habe ich eine Möglichkeit der Elternzeit und wenn ich jetzt so schnell wieder ein paar Monate ausfalle, dann sind meine Jobs und Auftraggeber trotz aller Loyalität dann doch irgendwann weg und ich muss nochmal ganz von vorn anfangen. Zudem liebe und genieße ich meine Arbeit unheimlich.

4. Bei dem Gedanken, meinem Körper jetzt schon eine weitere Schwangerschaft zuzumuten, schüttelt es mich regelrecht. Versteht mich nicht falsch, ich war unheimlich gern schwanger und war bis auf Unmengen an Wassereinlagerungen zum Ende hin wirklich nicht von schlimmen Nebenwirkungen geplagt. Aber ich will meinem Körper, diesem starken und robusten Ding, die Chance zur vollkommenen Wiederherstellung geben. Bevor ich nicht wieder auf meinem Vorschwangerschaftsstand bin, soll er nicht gleich wieder in diesen Ausnahmezustand katapultiert werden.


Also mein Fazit:

Zweites Kind - OH JA! Aber weder dieses noch nächstes Jahr. Danach sprechen wir weiter ;)

Montag, 12. Januar 2015

DIY-Vokuhila ...

Es gibt Trends, die scheint es nur gegeben zu haben, damit man anschließend darüber schmunzeln kann: Schulterpolster, dicke Buffalo-Plateausohlen, krause Dauerwelle ... oder auch der legendäre Vokuhila. Den kann man auch ganz leicht selbst machen. Einfach schwanger werden, ein Kind bekommen und abwarten. So geschehen bei mir.


Dass man in der Schwangerschaft schöne volle Haare hat, da diese wegen der Hormone nicht so stark ausfallen, war mir klar.

Dass sie einige Zeit nach der Entbindung aufgrund des veränderten Hormonspiegels dann zu Scharen fallen, war mir ebenfalls bekannt.

Womit ich nicht gerechnet habe war, wie bescheuert es aussieht, wenn sie wiederkommen!


Oder sagen wir es anders: Ich habe mir keine Gedanken darüber gemacht, welche Konsequenz ein Haufen nachwachsender Haare für meine Frisur haben. Normalerweise fällt das ja überhaupt nicht auf.

Jetzt sehe ich aus wie meine kleine Schwester, als sie sich selbst mit vier Jahren und ihrer Kinderschere einen raspelkurzen Pony schnitt. Sehr gewöhnungsbedürftig.
Auch meine kleinen Mädels vom kreativen Kindertanz haben mich schon mit diversen liebevollen Kommentaren wie "Warum trägst du deinen Pony so seltsam?" oder "Das sieht aber komisch aus" bedacht. Kindermund tut Wahrheit kund, wie wahr ... aber ich freu mich schon drauf, in einigen Wochen dann Pony zu tragen ... wenn die neuen Haare lang genug sind, um nicht zu Berge zu stehen. Die dürfen gern ihr Stehvermögen verlieren :D
[Und da ich ja sehr gern mal auch über mich selbst lache, geht das hier offiziell zu Mittwochs mag ich.]

Und wo wir gerade bei unbedachten Folgen der Schwangerschaft sind: leider und sehr zum Leidwesen des Lieblingsmannes schnarche ich noch immer regelmäßig. Wohl nicht immer wahnsinnig laut, aber störend genug ... das wird sich wohl mit der Zeit und weiterem Gewichtsverlust wieder geben, bis dahin habe ich aber eine kleine Extra-Hilfe für Geplagte gefunden: "Besser Atmen"-Pflaster! Die klebt man sich für die Nacht auf die Nase, dadurch werden die Nasenflügel ganz leicht geöffnet, die Luftzufuhr klappt besser und das laute Ratzen ist weg. Und da die Pflaster durchsichtig oder auch hautfarben zu haben sind, fallen sie auch kaum auf.
 Mein absoluter Geheimtipp!


Und jetzt mal Butter bei die Fische: Was sind oder waren denn so eure Mama-Wehwechen 2.0? ;)




Freitag, 9. Januar 2015

Leben und leben lassen

Das ist mein Monatsmotto im Januar.

Schon während meiner Schwangerschaft habe ich begonnen, diverse Mamablogs zu lesen. Über manche Themen habe ich auch in Foren nachgelesen (ich sage hier bewusst nicht "informiert", da es darum sehr selten in einem Forum geht). Und schnell gemerkt: Mütter scheinen oft einer speziellen Spezies anzugehören. Lustiger wird das nur noch, wenn sich diese im Internet tummeln, mit Blogs, Kommentaren und allem, was dazu gehört. Da ist oft von Mommy-Wars die Rede und es entwickeln sich verbitterte Diskussionen zu alles und jedem. Nicht selten wird dabei angegriffen und verteidigt was das Zeug hält - und wo es gar nicht immer nötig wäre. Meiner Meinung nach. Aber Meinungen sind verschieden und genau das ist es ja auch, was das Internet so belebt.


Gut gemotzt = besser gebloggt?
Immer wieder lese ich Blogposts, in denen gemeckert wird, dass die Schwarte kracht. Der Kinderarzt ist so schrecklich unsensibel, die Verwandtschaft verständnislos für die eigene Erziehungsweise und die Betreeung auf der Wochenbettstation im Krankenhaus ja sowieso der größte Graus. Und dann erst die Erzieherinnen im Kindergarten, und diese anderen Eltern ... da frage ich mich oft, warum mir das alles nicht so passiert. Lebe ich etwa in einer perfekten kleinen Seifenblase, in der Kinderärzte herzlich sind und auch sonst alles tutti frutti? Oder ist es vielleicht die innere Einstellung, der Optimismus?
Und zack ist es da, der innere Verurteiler, der die anderen als Miesepeter und Meckerziegen abschreibt. So will ich nicht sein, aber einen kurzen Moment kommen die Gedanken doch.


Angriff ist die beste Verteidigung
So scheinen wir oft zu ticken. Ob als offener Gegenangriff, Rechtfertigung oder stiller Gedanke. Wie schnell ist es doch gedacht, dieses "Ja, wenn ich so ein pflegeleichtes Kind/nicht arbeiten gehen müsste/etc. pp"... wie schnell verurteilen wir selbst die, durch die wir uns verurteilt fühlen? Warum?
Wir Mütter setzen uns selbst oft unter einen enormen Druck. Alle Entscheidungen sollen richtig sein, und das sollen gern auch die anderen um uns herum sehen. Und so werfen wir uns in Diskussionen und stecken uns selbst in Schubladen. Das sieht man ja auch an Titeln wie "Warum ich eine gute Mutter bin" bis zu "Manchmal bin ich auch eine Rabenmutter". Wozu?


Entspannt euch!
Warum müssen wir eigentlich immer alles so ernst nehmen? Kaum äußert sich jemand mit einer anderen Meinung und schon fühlt sich Blogger-Mami angegriffen und schießt zurück. Je pointierter der Beitrag umso schärfer die Kritik daran. Da wird dann gern auch selbst in die Klischeekiste gegriffen und mit vollem Karacho zurückgeschleudert - oft in einer Art und Weise, die persönlicher und verletzender ist, als es jeder Blogbeitrag für die Allgemeinheit sein könnte.
Warum kann man nicht einfach mal andere Meinungen aufnehmen, ohne ein Fass aufzumachen, wenn diese nicht der eigenen entspricht? Wenn vielleicht auch mal ein Kommentar gegeben wird, der den eigenen Weg nicht gutheißt oder einen Witz darüber macht? Warum der große Rummel darum? Vielleicht, weil wir uns ertappt fühlen, eigene Zweifel ausgesprochen wurden? Oder sind wir schon so mürbe von allen Nachfragen und Diskussionen, dass wir sofort die verbale Kettensäge auspacken?

Ich bin drei Monate nach der Geburt meines Kindes wieder arbeiten gegangen, habe nur 14 Wochen lang gestillt, lasse mein Baby bei uns im Bett schlafen und lasse sie aber auch mal meckern um einzuschlafen. Ich lasse sie komplett nach Empfehlung impfen, benutze Wegwerfwindeln und koche den Brei nicht selbst. Ich gebe mein Baby auch mal eine Nacht zu den Großeltern, um ganz in Ruhe Frau und Ehefrau zu sein. Und ich freue mich immer unheimlich, wenn ich mein Krümelchen dann nach einigen Stunden wieder bei mir habe.

Das ist mein Weg. Für einige Dinge habe ich mich entschieden und andere haben sich einfach so entwickelt. Für mich macht das alles einen Sinn, deswegen stehe ich dazu und lasse andere darüber denken und schreiben, was sie wollen. Ich ziehe mir nicht jeden Schuh an, der ins Netz geworfen wird. Und ich lese auch unheimlich gerne davon, wie andere leben. Auch wenn es das komplette Gegenteil von dem sein mag, was ich selbst lebe: ich bezweifle nicht, dass ihr anderen Mamablogger und Mitleser gute Mütter seid! Nur eben jeder auf seine ganz eigene Weise.

Die Elfenmama schrieb mir letztens:
"Ich finde es so toll, dass wir uns verstehen, auch wenn wir öfter mal verschiedener Meinung sind."

Das lass ich jetzt mal einfach so stehen.

Schreibzeit #1 ... Und was passiert dieses Jahr?

Bine von Was eigenes ruft zur Schreibzeit aus. Schon letztes Jahr habe ich oft ihre und andere Short Stories gelesen und immer wieder "Oh ja, da musst du auch mal mitmachen" gedacht - und es dann doch nicht gemacht. Dieses Jahr heißt die monatliche Schreibaktion eben Schreibzeit und ich bin voller Tatendrang mit dabei ... wobei wir auch bei einer prima Überleitung wären, denn in der ersten Schreibzeit des Jahres 2015 hat Bine gefragt, wie wir uns momentan so fühlen im neuen Jahr und mit allem was dazu gehört.



Auch wenn ich es als meine Wünsche für das Jahr 2015 etwas anders formuliert habe, kann ich natürlich die Tatsache nicht verstecken, mir auch wieder ein paar Vorsätze gefasst zu haben. Die waren mir auch besonders wichtig in diesem Jahr, denn das erste Mal seit einigen Jahren habe ich so gar keine Ahnung worauf ich dieses Jahr zusteuere.

Ein paar Dinge weiß ich natürlich schon. Ich werde 25. Meine Tochter wird wachsen und gedeihen und ihren ersten Geburtstag feiern. Ich werde mich beruflich erweitern. Mit etwas Glück finden wir vielleicht ein Häuschen für unsere Familie. Alles tolle und wunderschöne Dinge, aber nichts Monumentales wie Abitur, Ausbildungsbeginn, Abschlussprüfungen, Zusammenziehen, Hochzeit, Geburt des ersten Kindes. Damit war ich die letzten sieben Jahre beschäftigt. Jetzt, so scheint es, bin ich im gefestigten erwachsenen Leben angekommen. Und ich liebe es.

Es ist wohl das erste Mal, dass ich in ein neues Jahr gestartet bin, ohne mich in Gedanken schon zu bestimmten Zeiten des neuen Jahres zu sehnen. Keine Spur von "Ach, wenn morgen doch schon März wäre" oder ähnliches. Ich freue mich auf jeden einzelnen Tag. Das gehört wohl zu meinem neugewonnenen Leben als Mutter dazu. Denn jeder einzelne Tag mit meinem Baby ist mir heilig. Jeder Tag ist wichtig und vollkommen, so anstrengend es manchmal auch sein mag.

Aber da sind wir auch schon beim Vorsatz Nummer eins, den wir uns alle auf die Kappe schreiben
können. Aufmerksamkeit für das kleine, alltägliche Glück. Egal in welcher Form auch immer. Meins jagt gerade die Katze durch die Wohnung :)

Vor uns allen liegt ein neues, noch vollkommen offenes Jahr. Ich freue mich auf alles - ja, wirklich alles - was es für mich und die Menschen um mich herum bereit halten wird. Und genau das wünsche ich auch euch.


In Liebe,

Fräulein Sonnenschein

Mittwoch, 7. Januar 2015

Wie die Mama, so die Tochter ...


Auch das Krümelchen hat eine Vorliebe für Wolle und Gehäkeltes 
...

Mach dich auf was gefasst, Papa! :D



Zu sehen ist hier meine wundervolle Tochter und die Mustermix-Decke, die ich gerade (und wohl auch noch ein Weilchen) auf meinen Nadeln habe. Das wird ein Willkommensgeschenk für die Schwiegergroßeltern, die im März Bayern verlassen und in den Anbau bei Schwiegereltern ziehen werden. Bis dahin muss sie also fertig werden ;)

Ich freue mich sehr, endlich mal eine Mustermixdecke machen zu können und mag das bisherige Ergebnis jetzt schon :)

Sonntag, 4. Januar 2015

Hilfe, das geht mir zu schnell!

Ein Baby wächst. 


Es wächst schnell.

Ja, das weiß man im Allgemeinen.


ABER SO SCHNELL?!


Ich bin wohl nicht die erste Jungmama, die sich von dem rasanten Wachstum und Entwicklungsdrang des eigenen Sprößlings zeitweise etwas überrannt fühlt.

Da hat man doch gerade erst vor ein paar Wochen die 62 in die Kisten für den Keller gepackt und schon passen die ersten Sachen in 74.

Erst vor kurzer Zeit noch hat man dieses schnuckelige, absolut hilflose Wesen aus sich heraus gepresst und jetzt muss das Gitterbettchen tiefer gelegt werden, weil es sich schon daran hochzieht und über die Brüstung schaut, wenn man sich für eine Minute umdreht.

Nicht lange her, da hat der kleine Sonnenschein gemütlich und sanft auf dem Mamafinger rumgekaut. Jetzt sind da schon vier Zähnchen im kleinen Mund und das Zahnen geht "fröhlich" weiter.
[Edit: Wie sich wenige Stunden später zeigte, ist die Nummer fünf einer der oberen Schneidezähne.]

Es war doch fast noch gestern, dass man das kleine süße Ding einfach neben sich legen konnte. Und jetzt robbt es in gefühlter Lichtgeschwindigkeit der Katze hinterher und erkundet die gesamte Wohnung.


Was ist nur alles in diesen sieben Monaten passiert?

Hört das irgendwann auf? Wohl eher nicht ... aber so ein bisschen langsamer darf es für meinen Geschmack manchmal schon sein.


Da hilft wohl nur: Jeden Tag und jeden Moment genießen.

Und jetzt muss ich Schluss machen, mein Baby hat gerade das Babyfon entdeckt und kaut genüßlich auf dem Mikro herum ...

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