Montag, 20. April 2020

Das erste Semester als Studierende Mutter


In wenigen Tagen (Anmerkung der Redaktion: bei Erscheinen des Blogbeitrags heute) beginnt das Sommersemester und somit mein zweites Semester im Lehramtsstudium. Bevor dieser neue - und durch die aktuelle Coronakrise völlig ungewöhnliche - Studienabschnitt beginnt, möchte ich an dieser Stelle das vergangene halbe Jahr Revue passieren lassen. Sowohl für mich selbst, als auch für Menschen dort draußen, die vielleicht von meinen Erfahrungen profitieren können. 




Studienbeginn als zweifache Mutter mit Ende Zwanzig


Der Studienbeginn war sehr aufregend für mich. 
Würde ich das alles schaffen? Würde ich mich in der geistigen Arbeit zurechtfinden und mich wieder ans Lernen gewöhnen können? Und würde ich - auch wenn das eine eher untergeordnete Überlegung war - Anschluss finden oder die einzige "alte Mutti" sein? Würde es wirklich das Richtige sein?

Spoiler: Ja, ich habe das alles geschafft. Nicht mit links und auf einer Pobacke, aber ja. Und nein, ich war weder die einzige Ältere noch die einzige Mutter.

Und ja: es ist genau das Richtige.

Ich habe mich von Anfang an sehr wohl gefühlt an der Uni. Das ganze Universitätssystem zu durchschauen hat ein wenig gedauert, ebenso die Fähigkeit wissenschaftliche Texte zu lesen (bei meiner ersten zu lesenden Studie habe ich gefühlt jedes dritte Wort gegoogelt und jeden Satz fünfmal lesen müssen). Aber all das war tatsächlich kein großes Problem. 


Nicht alles ist leicht

Meine größte persönliche Verunsicherung war der Klavierunterricht, der für mich als angehende Musiklehrerin sehr wichtig ist. Anders als die anderen Studenten habe ich bis auf wenige Monate in Vorbereitung auf die Eignungsprüfung nie Klavierunterricht bekommen. Ich habe es zwar trotzdem durch die Prüfung geschafft, aber mein Level liegt natürlich stark unter dem von allen anderen. Das hat mir zeitweise sehr zu schaffen gemacht. Dank meines ungalublich guten und verständnisvollen Klavierlehrers und dem Zuspruch meiner Familie konnte ich aber ein gutes Mindset dazu aufbauen, frei nach dem Motto: "Be brave enough to be bad at something new". Denn alles, was leicht wird, war irgendwann mal schwer.

Das Lernen verlernt?

Das Lernen war wieder eine neue Erfahrung für mich. Seit meinem Abitur vor ... ach, sprechen wir nicht darüber, vor wie vielen Jahren ... aber seit einigen Jahren habe ich bis auf Song- und Schauspieltexte nichts mehr lernen müssen. Ich habe mir keine großen Gedanken darüber gemacht, wie genau ich lernen möchte. Ich habe automatisch Übersichten mit meinen Mitschriften aus den Vorlesungen und Seminaren gemacht, meist als eine Art Mindmap. Das war's. Und die Ergebnisse zeigen, dass es mir gut gelungen ist, denn ich habe alle meine fünf Klausuren gut bestanden (mit Noten zwischen 1,7 und 2,3).

Was gut funktionierte:

Ich bin mit meinen Studienleistungen des ersten Semesters sehr zufrieden. 
Ich habe es gut geschafft, zeitnah alle Seminare und Vorlesungen nachzuarbeiten und gute Mitschriften zu erstellen. Was ich zukünftig noch besser machen möchte, ist, noch kontinuierlicher während des Semesters auch schon Lernunterlagen zu erstellen, um mir vor und in der Prüfungsphase Zeit zu sparen. Ansonsten finde ich mein System ganz passabel und werde so weiter machen. Obwohl das kommende Semester sowieso eine etwas andere Nummer wird.

Was gern besser laufen darf:

Was ich defintiv besser machen möchte und muss: eine bessere Balance zwischen Studium, Familie, Haushalt, Job und ... ach ja, da bin ja auch noch ich.
Diese Balance zu finden und zu halten, das ist für mich die größte Herausforderung und sowieso lebenslange Aufgabe. Nach etwa zwei Monaten des Studiums habe ich gemerkt, dass ich das eben doch nicht so einfach wuppe, wie ich es von mir angenommen habe. Nicht nur, dass ich es unterschätzt habe, wie viel neben dem Studium dann so liegen bleibt und wie wenig Zeit mir für viele Dinge bleibt. Was vor allen Dingen zu kurz kam und kommt, das bin ich selbst.

Sozialkontakte

Was das Soziale angeht: Ich habe jetzt nicht ultra viele engere Kontakte an der Uni, denn ich habe weder für zusätzliche Freunde noch zusätzliche Veranstaltungen und Events Kapazitäten in meinem Leben. Aber gerade im Musikhaus sind wir doch in kleinerer Runde und finden immer wieder zueinander. Auch die Älteren und Mütter des Jahrgangs fanden sich schnell innerhalb der ersten Tage - man erkennt sich wahrscheinlich an den Augenringen. Ich bin froh über den etwas engeren Kontakt zu einer Kommilitonin, mit der ich im Gruppenunterricht zusammen bin und die mit 35 Jahren und einem Kind meine Situation genau versteht. Wir können uns gut gegenseitig auch mal unser Leid klagen und verstehen den Luxus, den ein Vormittag alleine in der Uni so bedeutet.


Mein Fazit:

Ich bin mit der Entscheidung, die Freiberuflichkeit  nach und nach hinter mir zu lassen und als Mutter mit Ende Zwanzig ein Studium anzufangen, noch immer mehr als zufrieden. Das Studium bringt mir wirklich nur Vorteile. Kurzfristig ist es eine neue geistige Herausforderung und das Gefühl, mit der Bildung etwas ganz Entscheidendes für mich zu tun. Wenn ich zur Uni gefahren bin und auf dem Campus unterwegs war, da war ich vor allem ich selbst und meine einzige Aufgabe lag darin, Wissen aufzunehmen und in meinen Kopf zu bekommen. Das erlebte ich als großes Privileg.
Langfristig bietet mir das Studium hervorragende Jobaussichten, Stabilität und finanzielle Sicherheit für mich und meine Familie. Nachteile sehe ich tatsächlich nicht, auch wenn ich mir damit natürlich eine ordentlich große Aufgabe so neben allem anderen gesetzt habe. Aber das ist es wert.


Das zweite Semester - eine ganz neue Herausforderung

Ich würde behaupten, mich im ersten Semster relativ gut eingegroovt zu haben.
Aber Eltern kennen das ja: wenn man glaubt zu wissen, wie der Hase läuft, dann schlägt er einen Haken. Durch die Coronapandemie und die Kontaktbeschränkungen ist die Universität im Präsenznotbetrieb. Das Sommersemester startet digital und wir werden sehen, wie lange es so läuft. Inhalte werden also selbstständig erarbeitet, es können Videos von Vorlesungen dazu angesehen werden und Seminare laufen in Videokonferenzen ab. An und für sich kein Ding, in der Hoffnung, dass unsere mehr als dürftige Internetleitung damit klarkommt. Der schwierigste Faktor ist für mich, dass nach wie vor die Kinder zuhause sind. Ich weiß nicht, wann Kindergärten und Tagesmütter ihren Betrieb wieder aufnehmen werden und habe mich innerlich darauf eingestellt, bis zum Sommer meine bald 6jährige und den 2jährigen zu betreuen und das Onlinestudium nebenher zu machen. Alles Jammern und Meckern darüber nutzt nichts, denn es ist wie es ist.

Ich werde jetzt versuchen, trotz allem einen organisierten Plan zu machen und abzuarbeiten und dabei aber auch Freude an der Zeit mit den Kindern zu haben. Wer weiß, vielleicht werde ich ja berichten ... irgendwann, wenn dafür etwas Luft zum Atmen ist.


Bis dahin: alles Gute und bleibt gesund!

Montag, 7. Oktober 2019

Spät, aber Ersti ... ich bin tatsächlich Studentin!

Ja, es ist tatsächlich soweit: 

Mutti ist Studentin.




Seit dem 01.Oktober 2019 bin ich offiziell Studentin der Universität Potsdam für das Lehramtsstudium Primarstufe. Wenn es auch aufgrund von Zeitmangel und viel Leben eher sporadisch sein wird, nehme ich euch gern mit auf meinem Weg durch das Studium hin zum Lehramt als zweifache Mutter. Es wird eine Reise und sicherlich einiges zu berichten geben.


"... und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne"

Ich habe in meiner gesamten Schulzeit den Anfang eines neuen Schuljahres immer geliebt: die Motivation nach den Sommerferien ist hoch, es herrscht eine gewisse Vorfreude, alles ist noch sauber und neu und unbeschrieben und scheint verheißungsvoll nach jeder Menge Wissen und neuen Dingen zu rufen. Diese "Neujahrseuphorie", wie auch rund um Silvester konnte ich mir durch meine bisherige Lehrtätigkeit im künstlerischen Nachmittagsbereich auch weiter bewahren.

Dieses Jahr fühlte sich alles etwas komisch an, denn das Schuljahr 2019 begann bei uns in Brandenburg bereits Anfang August und für mich bereits etwas dezimierter. Keine Schul-Kurse mehr und schon leicht dezimierte Schüler im Klavierunterricht, da ich ja ab Oktober sowieso einiges anders gestalten müsste und mir neben Flexibilität für meinen Stundenplan auch Zeit fürs Lernen einrechnen müsste und den Haushalt muss ich auch anders strukturieren als die letzten Jahre.

In den letzten zwei Monaten hatte ich das Gefühl, etwas zu "schwimmen". Ich wusste, was als nächstes kommen und passieren würde, aber bis es soweit war, fühlte es sich einfach noch unwirklich an. Als könne jeden Augenblick jemand hinter der nächsten Ecke hervorspringen und mir ein hämisches "Du und studieren? Als ob!" entgegenschleudern könnte.


Vorbereitung ist alles. Oder?

So gern wollte ich mich schon möglichst weit im Voraus mit meinem künftigen Studium befassen und vorbereiten. Aber wie? Erfahrungsberichte Frauen, die bereits mit Kindern in ein Lehramtsstudium starten, fand ich so gut wie gar nicht. Auch allgemeinere Erfahrungen auf Blogs oder Youtube sind gefühlt rar gesäht und durch die Umstellung vom Staatsexamen auf Bachelor und Master auch nicht immer so wirklich umsetzbar. Also hieß es an dieser Stelle: abwarten und dann eigene Erfahrungen machen.

Zumindest ein paar Dinge konnte ich vorbereiten. Ich setzte mich schonmal mit der Studienordnung auseinander - bzw. den Studienordnungen, da es für die drei Teilbereiche meines Studiums jeweils eine eigene gibt -, druckte aus und markierte, sah mir die empfohlenen Studienverlaufspläne an, an denen ich mich natürlich möglichst orientieren wollte, und schrieb mir ins blaue hinein schonmal Pläne. Sobald Mitte September die Vorlesungsverzeichnisse online waren, versuchte ich mich an einem Stundenplanbau - und scheiterte erst einmal an der Fülle von Informationen. Ich musste erst einmal verstehen, dass es nicht nur Teilbereiche für meine verschiedenen Module gibt, sondern diese Teilbereiche auch nochmal meist aus meherern Seminaren und Vorlesungen bestehen. Und dass ich diese nicht zwingend in einem Semster belegen muss, was gut ist, denn die ersten Konflikte im Stundenplan waren bereits ersichtlich.

An ein paar Stellen wuchs meine Unsicherheit und die Fragen so sehr, dass ich beherzt in der Uni anrief um genauer nachzufragen. Ich bekam eine Antwort, aber auch ein hörbares Schmunzeln am anderen Ende der Leitung.

"Warten Sie mal die Einführungsveranstaltungen ab und genießen Sie noch die Ruhe der vorlesungsfreien Zeit".
"Danke, aber ich bin Mutter. Ich habe keine Ruhe und ich brauche einen Plan."

Nunja, ich ließ also den Stundenplan erstmal Stundenplan sein und versuchte, mich etwas zu entspannen.


Es geht los!

Letzte Woche Dienstag war es dann soweit: Mein erster Tag als Studentin. An der Uni Potsdam beginnen die Vorlesungen erst am 14.Oktober, bis dahin werden Einführungsveranstaltungen und Tutorien rund um den Studienstart angeboten.

Mein erster Tag war vollgepackt mit den Einführungsveranstaltungen zu meinen drei schon vorhin erwähnten Studienteilen: Grundschulbildung/Bildungswissenschaften, Deutsch und Musik. Nun ist es nicht so, dass ich dann später nur Deutsch oder Musik unterrichten werde. In der Grundschulbildung, welche den größten Studienteil ausmacht, werden Grundkompetenzen in allen grundschulrelevanten Fächern vermittelt und abgeprüft.

Meinen vorher improvisierten Stundenplan habe ich zuhause gelassen und das war auch gut so, denn es zeigten sich doch nochmal einige Missverständnisse und auch Änderungen. So lagen zwei Vorlesungen plötzlich an einem anderen Tag als noch zwei Wochen zuvor, die Fachwissenschaft Deutsch soll bitte - auch wenn anders in der Studienordnung als empfohlen beschrieben - erst im zweiten Semester belegt werden. Ja, manche Informationen bekommt man dann doch nur persönlich, wenn es losgeht.

Mein Stundenplan steht nun im Großen und Ganzen, angemeldet habe ich mich über das Online-Belegungssystem nun auch schon. Ein empfohlenes Seminar werde ich jetzt definitiv noch nicht machen, da es mit meiner Arbeit nicht hinhaut und ich Änderungen an der Stelle etwas langfristiger planen möchte.
Offen sind noch zwei Musikkurse (Musiktheorie und Klavier), die morgen eingeteilt und mit Zeiten vergeben werden. Und - nicht ganz unwesentlich - die Frage, ob ich mein Tagespraktikum an der Schule in diesem oder dem nächsten Semester machen werde. Das wird am 10.Oktober erst ausgelost und damit kippt dann nochmal ein bisschen was, da ich dann den kompletten Mittwoch in einer Schule sein werde und die dort liegenden Vorlesungen erstmal nicht besuchen könnte.

So ganz klärt sich das also erst Ende der Woche und nächsten Montag geht es dann auch schon wirklich los. Morgen fahre ich also nochmal zur Uni zur Einteilung der Musikkurse und will mich auch nochmal genauer auf dem Campus und in der Bibliothek umschauen. Durch die Musikeinteilung schaffe ich es leider nicht zum Tutorium "Studieren mit Kind", lasse mir da aber Infos von einer "Mitmutti", die kein Musik hat, mitbringen.

Ich gehöre jetzt - dank Semesterticket - auch wieder zur bahnfahrenden Gesellschaft.

Wo wir schonmal beim Sozialen sind ...

Ich habe an meinem ersten Tag auch schon etwas Anschluss mit drei weiteren "älteren" Studentinnen (zwei davon auch Mütter) gefunden. Eine kannte ich bereits von der Eignungsprüfung für Musik und die hatte die anderen beiden per Blickkontakt "an Land gezogen". Das ist in unserem Fall gar nicht so schwer, denn uns erkennt man in der Masse der jungen Hüpfer, die gerade frisch von der Schule oder aus dem Auslandsjahr kommen, sehr gut an den reifen Gesichtszügen und dunklen Schatten unter den Augen.

Mitstreiterinnen zu haben, die in ähnlichen Lebenssituationen stecken und mit ähnlichen Herausforderungen zu tun haben wie ich, freut mich sehr und schenkt mir ein bisschen Ruhe. Ich bin nicht allein mit meinem Vorhaben und wir werden uns gegenseitig Mut und Halt geben und auch mal  beieinander ausheulen und rummotzen können und dabei verstanden werden. Denn ja, ein wenig Bammel habe ich schon vor dem, was ich mir da vorgenommen habe zu meistern und da helfen die vielen Sprüche à la "Ach krass, das wird bestimmt heftig" und "Ich würde das ja nicht machen wollen" und "Ich habe das schon ohne Kinder kaum geschafft" nicht weiter. Ich schwanke ein wenig zwischen "Wie soll ich das nur schaffen, so ein Vollzeitstudium neben Kindern, Haus und Arbeit?" und "Ich bin doch nicht die erste, die sowas macht", tendiere aber immer schneller zu letzterem hin. Denn ja, ich bin nicht die Erste und ich werde nicht die Letzte sein.

Dienstag, 13. August 2019

Auf in ein neues Kapitel - mit oder ohne Blog?

Es geschieht tatsächlich

11 Jahre nach meinem Abitur und nach sieben Jahren Freiberuflichkeit geht es für mich in einen neuen Bildungs- und Arbeitsweg: ich, 29, Zweifachmutti, gehe an die Uni für ein Studium im Lehramt Primarstufe.


Und jetzt?

Nun fängt also ein neues Kapitel an.
Ich freue mich sehr darauf und bin schon ganz eifrig dabei, so viel wie möglich vorzubereiten, Termine einzutragen, meine eigene Organisation zu überdenken und mich schon jetzt besser zu strukturieren. Denn machen wir uns nichts vor: Studium mit Kindern, Haus, Job und Ehrenamt nebenher wird sicherlich kein Pappenstiel. Es wird mir eine enorm gute Organisation abverlangen, das alles vernünftig unter einen Hut zu bekommen und dabei allem gerecht zu werden und auch selbst nicht auf der Strecke zu bleiben. Da fragt man sich ja schon, ob es nicht an der Zeit wäre, irgendwo etwas zu kürzen. Aber wo?

Uni, Kinder, Haushalt, Job, Ehrenamt.
Diese fünf Eckpfeiler sind für mich unabdingbar. Erstere drei bedürfen da wohl keiner Erklärung. Dass ich auch trotz Studium noch ein paar Unterrichtseinheiten geben muss und will, dürfte auch klar sein. An meinem Ehrenamt im örtlichen Kulturverein hängt mein Herz und ich mittlerweile tief mittendrin, da führt also auch kein Weg raus. Und etwas Zeit für und mit meinem Mann ist ebenso wichtig und nicht verhandelbar.



Wo spare ich meine Zeit also ein?


Meine hauptsächliche Zeit zum Lernen, Vor- und Nachbereiten wird realistisch gesehen entweder tagsüber zwischen zwei Veranstaltungen in der Uni liegen (diesbezüglich bin ich jetzt schon gespannt wie ein Flitzebogen auf meinen künftigen Stundenplan) oder am Abend, wenn die Kinder schlafen, zuhause. Am Wochenende natürlich auch. Ich werde mich also gut organisieren müssen und beginne schon jetzt damit, mir einen Plan für meine Vorgehensweisen zurechtzulegen und meine eigene Effizienz und Produktivität zu beobachten, hinterfragen und optimieren. Ich versuche meine Zeitfresser zu finden, denn es gibt so Tage (oder manchmal auch Wochen), da hat man zwar das Gefühl, total beschäftigt zu sein, hat dann aber doch nicht einmal im Ansatz das Benötigte geschafft.


Mehr Ordnung und Produktivität


Das ist mein Motto und meine Aufgabe bis Oktober. Weniger Gedaddel am Smartphone und Rumgesurfe im Internet ist da sicherlich am einfachsten und schnellsten umzusetzen. Außerdem bringe ich Ordnung in unsere Papiere und Unterlagen (sowohl real als auch digital), um immer genau zu wissen, wo was steht. Ich habe einen Haushaltsplan mit täglichen Aufgaben, die so regelmäßig gemacht auch schnell laufen, erstellt.


Das sind die Hauptpunkte, die ich für mich herausgefunden habe, um meine Zeit künftig besser zu organisieren und auszunutzen. Es geht dabei nicht um stumpfe oder übertriebene Selbstoptimierung, sondern das, was ich für nötig halte, um mein zukünftiges Pensum gut zu schaffen.


Zeit ist ein wertvolles Gut


Und ich werde sie mir sehr sorgfältig einteilen müssen. Vor allem auch die Freizeit und Zeit für mich selbst, in der ich ein bisschen runterkommen und entspannen kann. Mich Dingen, widmen kann, die mir Freude bereiten. Leider gibt es davon ziemlich viele und ich muss schauen, wie ich was unterbringe und dass ich mir nicht zu viel vornehme. Ich finde ja zum Beispiel das Prinzip des Bullet Journals wirklich toll, fürchte aber, dass ich mich einmal damit angefangen viel zu viel damit beschäftigen und darin versinken würde.
Daher versuche ich mich zu beschränken auf:

- Klavierspielen ... auch wenn es jetzt dann streng genommen Studieninhalt ist

- Gärtnern ...die direkte Arbeit in der Natur entspannt mich und wirkt manchmal fast wie Meditation

- Lesen ... wird wohl aber eher auf Fachliteratur in den nächsten Jahren hinauslaufen

- Stricken ... wird eher weniger möglich sein, aber so ein paar Dinge habe ich defintiv trotzdem vor

- Bloggen? ... und da kommen wir zu des Pudels Kern



Was mache ich den jetzt mit dem Blog?


Es ist ja nicht so, dass ich in den letzten Monaten groß was geschrieben hätte. Eine Stammleserschaft hatte ich vielleicht mal (wenn auch sehr, sehr klein), hierher verirren sich selten Menschen. Interaktion findet kaum statt. Und auch sonst ist, zumindest in meinem kleinen Dunstkreis, zu beobachten, dass Blogs nicht mehr so florieren wie in diesem ominösen "Früher". Immer mehr und mehr Blogs schließen und schon häufig kam auch mir der Gedanken, ob ich mir nicht einfach eine Aufgabe weniger gönnen und hier einfach schließen sollte. Denn auch, wenn weder Kooperationen noch bestimmte Termine oder irgendeine Art von Zwang dahinter steckt, habe ich den Blog immer im Hinterkopf. Jahrelang habe ich hier geschrieben, erzählt, Fotos gezeigt. Über 200 Posts habe ich hier verfasst und veröffentlicht und auch so einige Stunden hineingesteckt. Seit einiger Zeit nehme ich mir diese kaum noch und habe auch das Gefühl, gar nicht mehr viel zu erzählen zu haben, denn privates will ich nicht übermäßig ausbreiten, meine wundervollen Kinder haben auch ihre Privatsphäre verdient, zu Kreativem komme ich wenig. Und das wird jetzt mit Studium als zusätzlicher Aufgabe nicht besser.


Warum schließe ich den Blog den nicht einfach?


Es wäre so einfach: zwei-drei Mausklicks und es wäre wieder etwas weniger in meinem Kopf und auf meinen Schulter. Aber: ich kann mich dazu jetzt noch nicht überwinden. Vor allem, weil ich gerade jetzt das Gefühl habe, wieder etwas zu erzählen und zu teilen zu haben. Etwas, das nicht total x-beliebig ist, nicht die drölfzighunderste Wohnung im Scandi-Style, nicht das übliche Mutti-"Schaut mal her" oder "Mimimi". Jetzt kann ich das schreiben, wonach ich in den letzten Wochen so viel gesucht und es kaum gefunden habe.


Schreibe das, was du gern lesen willst


So viel habe ich nach Erfahrungsberichten und Tipps gesucht für meine Situation: mit fast 30 und Kindern anfangen zu studieren. Ich kann da doch nicht die Einzige sein, die sowas macht. Wahrscheinlich haben die anderen einfach kein Faible oder einfach keine Zeit zum Schreiben darüber. Vielleicht ist es auch eine totale Schnapsidee und geht sowieso innerhalb der ersten Monate wieder ein. Aber vielleicht kann ich hier ja auch ab und an meine Erfahrungen zum späten Studieren als Mutter teilen.

Wir werden es sehen.

Sonntag, 16. Juni 2019

Einfach genügsam - ein Schlüssel zu mehr Zufriedenheit?

Weil einfach einfach einfacher ist.

Fragt mich jetzt nicht, woher genau dieser Werbesatz stammt, ich bekomme es nicht mehr zusammen. Aber er ploppte mir im Kopf auf und passt ganz einfach.


Seit ich Mutter bin, hinterfrage und reflektiere ich mich, mein Verhalten und meine Gedanken sehr oft und intensiv. Ich beobachte mich und freue mich enorm, wenn ich selbst meine Handlungen und jene Gedankengänge in Worte zu fassen bekomme, die vorher nur ein diffuses Gefühl oder schulterzuckendes "Weiß nich, is halt so" hinterließen.


In den letzten Wochen habe ich mir sehr viele tiefer greifende Gedanken gemacht, darüber wie ich leben will, was für ein Mensch ich sein will. Was ich vermitteln und meinen Kindern weitergeben möchte. Was ich hinterlassen will in dieser Welt und wie ich sie hinterlassen will. Und je mehr ich darüber nachgedacht und philosophiert habe, umso klarer hat sich ein Bild formiert, ein Gefühl. Etwas, das heruntergebrochen in zwei Worte passt.


einfach & genügsam


So simpel, so unsexy.
Es könnte natürlich auch etwas aus aller Munde sein. Achtsamkeit, Minimalismus, Nachhaltigkeit. Alles Begriffe, die ich auch unterstützen kann. Aber die Genügsamkeit, das ist es, was es meiner Meinung nach in der heutigen Gesellschaft an enorm vielen Stellen, wenn nicht gar fast überall, fehlt. Und ich vermute, sie könnte der Schlüssel zur Lösung einiger Probleme und für mehr Zufriedenheit sein.




Das Wort Genügsamkeit an sich löst erstmal keine Begeisterungsstürme aus.
Genügsam, das ist doch vor allem jemand, der sich Dinge verbietet, jemand Anspruchsloses, ohne Spaß und Freude am Leben. Da denkt man an Mönche und Nonnen, die jeglichen weltlichen Besitzt ablegen und sich auf die einfachsten Dinge besinnen. Für die meisten in unserer heutigen Zeit undenkbar.

Tatsächlich steckt hinter diesem Wort aber mehr.
Bescheidenheit. Dankbarkeit. Demut.
Die Art, mit wenig auszukommen. Und damit zufrieden zu sein.

Und genau das will ich.
Das heißt nicht, ohne Internet und nur bei Wasser und Brot zu leben.
Es heißt nicht, sich nicht auch mal etwas zu gönnen.
Es heißt nicht, kein Auto mehr zu haben und nicht in den Urlaub zu fliegen.
Aber es heißt, dass die eigene Zufriedenheit nicht an diese Dinge gekoppelt ist.




Wir leben in einer Gesellschaft des absoluten Überflusses.
Alles ist immer und ständig verfügbar, mit einem Mausklick bestellbar und fix geliefert, woher auf der Welt es auch immer kommt und unter welchen Umständen es auch immer produziert wurde, um für mich bezahlbar bis billig zu sein. Jeder kann alles werden und überall auf der Welt sein. Gerade meine Generation, die Kriegszeiten und Flucht, Mangel und ein tatsächlich gefährdetes Leben nur noch abstrakt aus den Geschichtsbüchern oder von Erzählungen der Urgroßeltern kennt und die das Gefühl von tatsächlichen Grenzen häufig maximal von Bekannten aus der ehemaligen DDR geschildert bekommt, ist daran gewöhnt. Wir sind mit der Freiheit aufgewachsen, dass es alles gibt und wir überall hinkönnen. Das ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Doch was macht das eigentlich mit uns und wie hoch ist der Preis dafür?



Die Welt entwickelt sich in einem unglaublichen Tempo.
Ich weiß noch wie besonders es war, wenn ich mit 6-7 Jahren am PC meines Papas die Diskette mit dem "König der Löwen"-Druckstudio schieben und mir Ausmalbilder erstellen und ausdrucken konnte. Das Geräusch des Modems ist mir noch im Ohr (vielleicht auch weil es so ätzend war). Und wie unglaublich besonders und cool es war, dass wir ein paar Jahre später meine Lieblingslieder in einer eigenen Zusammenstellung auf eine CD brennen konnten.
Und heute wird, und das nur als eines von vielen Beispielen, die Vorstellung von autonomem Autofahren erforscht und immer realer. Ist es nicht verrückt, was in solch einer kurzen Zeit passiert ist? Ich bin noch nichtmal dreißig.

Doch wo soll das alles noch hinführen?
Ist diese Entwicklung nicht früher oder später in ihrer Wucht und ihrem Tempo, in ihrer Schnelllebigkeit und ihrem Verschwendungswahn zum Scheitern verurteilt?



Mal einen kritischen, wenn auch natürlich übertriebenen und undifferenzierten Blick in die Gesellschaft wagen?

Verfügbarkeit und Konsum bestimmt, wenn wir nicht achtgeben, schnell unser Leben.

Ich brauche was? Schnell im Internet bestellt.
Ich stöbere im Internet und sehe etwas, das mir gefällt, auch wenn ich es gar nicht benötige oder es schon in zwei anderen Ausführungen habe? Ein Klick und schon wird die Bestellung bearbeitet. 
Vielleicht hab ich sowas ja noch irgendwo im Keller, aber wo genau? Keine Ahnung, aber das ist so schön günstig, da kann man auchmal was mehr haben. Und im Zweifelsfall schicke ich es einfach zurück. Wird dann zwar höchstwahrscheinlich geschreddert, aber kostet mich dann ja nichts.

Und so kaufen und bestellen und konsumieren und horten wir, um dann mit entzückten Augen Marie Kondo beim Aufräumen zu bewundern. Toll, diese Aufräumtechnik! Dieser Minimalismus! Gibt's da nicht ein Buch zu? Ich bestell mal ...

Dieses Gefühl von "Alles steht jederzeit für dich bereit" macht sich doch sogar in unserer Gefühlswelt breit. Statt mit offenem Herzen und Kompromissbereitschaft auf andere zu- und in eine Partnerschaft zu gehen, werden Profile gecheckt, Interessen abgeglichen und bei genügend Schnittmenge Nägel mit Köpfen gemacht. Irgendwie ist das mit der Beziehung doch nicht so einfach, das muss doch auch noch besser gehen, mehr abgehen, mit weniger Streit und Diskussionen gehen und sowieso einfach viel mehr funken zwischen uns. Ich beende das lieber und schau weiter, schließlich gibt es zu jedem Topf einen Deckel.



Selbst beim mittlerweile so hochgelobten und umjubelten Thema der Nachhaltigkeit - dem in seiner Präsenz ja an sich gar nichts negativ entgegenzusetzen ist - werden wir dann bombardiert mit dutzenden Produkten, die als unbedingte Must-Haves eines nachhaltigen und grünen Lebensstils propagiert werden. Hochmotiviert, nun etwas Gutes für die Umwelt zu tun, werden dann also massenweise Dinge aus dem Hauhalt aussortiert und neu angeschafft und so verpufft der grüne Effekt dann auch ganz schnell wieder, wenn man sich nicht vorsieht.




Raus aus dem Konsumwahn

Wie also nun diesem ganzen Kreis, der sich um uns aufgebaut hat 
und so normal und gewohnt und bequem erscheint?


Derzeit scheinen sich, zumindest in meiner kleinen Wahrnehmungsblase, immer mehr Leute mit den Themen Nachhaltigkeit und Minimalismus zu befassen. Weniger Plastik verbrauchen und generell weniger Zeug besitzen, das erlangt in immer mehr Köpfen eine große Bedeutung. Ebenso der Verbrauch von zunehmend regionalem Obst und Gemüse, von fair gehandelten Produkten und weniger, aber dafür hochwertigerem Fleisch. 

Das finde ich wunderbar und wichtig. 
Es gab mal eine Zeit, da trieben mich in Sachen Lebensmitteleinkauf vor allem Routine und Preis, ich ließ mich leiten und verführen von Werbung und Angebot und der präsentierten scheinbaren Praktikabilität gewisser Produkte. Mir war zwar schon bewusst, dass das Achten auf Regionalität, wenig Verpackungsmüll und vernünftiger Tierhaltung besser wäre, aber auf sowas konsequent zu achten muss man sich ja auch erstmal leisten können, wer weiß ob überhaupt Bio drin ist wo Bio drauf steht und überhaupt, nur weil ich das billige Schnitzel jetzt nicht kaufe, ändert das ja nichts, dann kauft es halt jemand anders und die Sau ist ja eh schon tot.

Dann habe ich Anfang des Jahres doch mal angefangen, darauf zu achten, was so in meinem Einkaufswagen landet. Es ging in kleinen Minischritten, die mir im jeweiligen Moment angenehm und nicht schwer in ihrer Einzelheit erschienen: Wirklich darauf zu achten, immer ein paar Stoffbeutel oder Einkaufstaschen im Auto oder der Tasche zu haben. Obst und Gemüse nur noch unverpackt oder in wiederverwendbaren Netzen zu kaufen. Fleisch an der Theke oder direkt beim Fleischer, dafür seltener zu kaufen.  

Nachdem wir alle Reste an Duschgel und Shampoo aufgebraucht haben (bis auf ein paar Kinderprodukte ist jetzt seit über einem Monat alles weg) nutzen wir nun eine feste Körperseife und auch festes Shampoo. Auch Wattepads und Gesichtswasser werden nur noch aufgebraucht, dann das Gesicht mit einem Mikrofasertuch gereinigt. Auch Reinigungsmittel möchte ich nach und nach versuchen selbst herzustellen und mich mehr mit Hausmitteln als industriell hergestelltem befassen und behelfen. 

Mittlerweile ist mir der bewusstere Konsum zur guten Angewohnheit geworden und meine Überzeugung, dass ich persönlich mit jeder einzelnen Kaufentscheidung eine Wahl treffe und ein Statement setze (und wenn es noch so klein erscheint), gewachsen.



Und das Ende vom Lied?

Es gibt kein Ende, es ist ein Prozess. 
Einen Effekt bemerke ich ganz deutlich in meinem Einkaufsverhalten. Es ist einfacher und eigentlich fast alles, was mich vorher in Kaufversuchung geführt hat, kommt schon allein durch die viele Verpackung, aber auch durch starke Verarbeitung und unschöne Inhaltsstoffe nicht mehr in Frage. Nachdem ich erstmal rausgefunden habe, wo ich welches Frischzeug unverpackt bekomme und wo es Milch und Joghurt auch in Glas gibt, ist das auch praktisch viel einfacher. Nachhaltigkeit und Genügsamkeit gehen Hand in Hand. Das schlägt sich letzten Endes bestimmt auch ein wenig aufs Finanzielle nieder, langfristig gesehen. 

Wir sind noch weit entfernt davon, alles perfekt zu machen. Wir fahren zwei Autos und werden das in naher Zukunft auch nicht ändern können. Es gibt hier trotzdem auch mal nicht regionales Obst oder eingeschweißte Bratwürstchen. Wir bestellen auch immer mal wieder etwas im Internet und sind längst nicht plastikfrei oder gar "zero waste" unterwegs. Aber wir achten darauf, zu reduzieren und achtsam zu konsumieren, wo es uns gerade leicht fällt. Perfektionismus ist hier auch nicht von Nöten. Hundert Familien, die auf ihren Konsum achten und einfach mal anfangen, sind immernoch mehr wert als zwei einzelne, die komplett ohne Müll leben, wenn sich der Rest nicht traut.


Jetzt ist dieser Blogpost letzten Endes thematisch nicht mehr nur bei der Genügskamkeit vom Anfang geblieben, sondern in eine Richtung geschwenkt, die ich eigentlich für einen eigenen Beitrag vorgesehen hatte, als ich diesen Beitrag vor mehreren Monaten begonnen habe. So lange geht unsere Reise hin zu einem einfacheren, achtsamen und genügsamen Leben nun schon und ist noch lange nicht vorbei. Zu sagen gäbe es wohl noch vieles, aber irgendwann soll das Ding ja auch mal online gehen ;)

Was bleibt mir also als Fazit?


Ich für mich persönlich möchte mich künftig und dauerhaft der Genügsamkeit, Bescheidenheit und Achtsamkeit verschreiben. Ich merke, wie mich der Gedanke daran und das Handeln danach erleichtert und zufriedenstellt. So darf es weitergehen, denn ganz ehrlich: das schnelle, moderne und übereifrige Leben ist definitiv nichts, was mich langfristig begleiten soll und zufrieden macht.
    

Sonntag, 30. Dezember 2018

Alle Jahre wieder ... die guten Vorsätze


Nachdem mir das Schreiben gestern so gut getan hat,
Mann und Tochter im Bett einen Film schauen und 
der kleine Bär noch schläft, mach ich doch mal gleich weiter.

Ich bin ja mittlerweile ein bekennender Fan der guten Vorsätze zum neuen Jahr.
Nicht, weil mir nicht bewusst wäre, dass man Veränderungen und Zielsetzungen
auch an den restlichen Tagen eines Jahres anpacken kann.
Aber zu Silvester ist es eben doch gefühlt etwas anderes.

Mich packt diese freudige Neuanfangs-Stimmung einfach immer wieder,
jedes Jahr aufs Neue. Sogar doppelt, denn ähnlich fühlt sich für mich auch 
immer wieder der Beginn eines neuen Schuljahres an.


Das neue Jahr liegt vor einem, 
lauter neue Seiten zum Füllen,
alle noch ganz sauber und blank, 
ohne Knicke und Risse,
und sie warten darauf, 
von uns beschrieben zu werden.
In ihrem Grundformat ähneln sie sich vielleicht,
Manche Seiten sind vielleicht von vorgeschrieben,
ob nun dick und endgültig gedruckt 
oder sanft mit Bleistift skizziert und für Änderungen bereit.
Was wir daraus machen, das ist uns überlassen.


Gerade in den Tagen vor Jahreswechsel reflektiere ich unbewusst noch einmal mehr mein Leben, mein Handeln, meine Beweggründe. Und schärfe so einen Blick für meine Möglichkeiten und für das, was ich in der Hand habe. 


Für mich fokussieren sich die Pläne auf
weniger Konsum
und
mehr Achtsamkeit.


Auf diese zwei Punkte lassen sich alle meine konkreteren Wünsche an mich selbst herunterbrechen.
Abnehmen, indem ich weniger Essen konsumiere und 
achtsamer auf meinen tatsächlichen Hunger höre.
Geld sparen, indem ich weniger kaufe und mehr hinterfrage.
Achtsamer mit der Umwelt umgehen und nach und nach plastikfreier werden.
Gelassener werden, indem ich achtsam nicht nur auf die Bedürfnisse anderer schaue, 
sondern auch auf meine, und sie wertvoll und nicht durch Konsum stille oder überdecke.
Ein besseres Zeitmanagement durch weniger Konsum von digitalen Zeitfressern.

Generell will ich mir bei allen, was mit Konsum zu tun hat, 
die Frage stellen: Muss das jetzt wirklich sein?
Brauchst du das tatsächlich?
Oder versucht du damit nur etwas zu kompensieren, zu übertünchen und zu verdrängen?

Darauf läuft alles hinaus.

Und seit ich das so klar und definiert vor mir habe,
trage ich eine große innere Ruhe und Vorfreude in mir.
Denn es hört und fühlt sich einfach besser an, als der Berg der 
guten Vorsätze, die all das beinhalten. 

Vielleicht sollte man es auch gar nicht als Vorsatz bezeichnen,
sondern eher als Jahresmotto,
als Mantra oder Leitgedanken. 

Der Leitgedanke gefällt mir da tatsächlich ganz gut. 
Vielleicht sollte ich den noch einmal visualisieren und mir als kleines Poster an die Wand heften. Mit Hand Lettering kenne ich mich noch nicht aus, aber so könnte ich mir das schön vorstellen. 
Und unbedingt als kleines Zettelchen in das Portemonnaie geklebt.


Wie steht es denn bei euch so?
Lasst ihr euch gern vom Zauber des Neuanfangs mitreißen
und schmiedet Pläne und gute Vorsätze?

Samstag, 29. Dezember 2018

Gedanken zum Jahreswechsel

Wir schreiben den 29.Dezember, 6:31Uhr.
Während die Familie noch schläft, habe ich mir extra einen Wecker gestellt, um ein paar Minuten ungestört am PC sitzen zu können. Mein Ziel: schreiben. 
Nicht aus schlechtem Gewissen, weil hier auf dem Blog nichts mehr los ist.
Es ist eher ein innerer Drang und das Gefühl, manche Dinge für mich selbst geklärt zu haben, wenn ich sie schwarz auf weiß vor mir zu stehen habe. 


So eine Art Rückblick

Das Jahr 2018 ist und war ein sehr ereignisreiches Jahr für mich, obwohl wir als Familie ziemlich konstant waren. Um uns herum wurde geheiratet und sich verlobt, getrennt und eine ziemlich böse Scheidung eingereicht, es wurden Babys geboren und Schwangerschaften verkündet.
Was immer blieb, das waren wir vier.

Es gab jede Menge Freude und auch Ärger, Entscheidungen wurden getroffen und die Konsequenzen getragen, neue Pläne für die Zukunft geschmiedet und an Veränderungen herumgetüftelt. 
Ein völlig neuer Ausblick entstand.
Was immer blieb, waren wir vier.

Wir vier.

Das zu sagen war am Anfang des Jahres noch so ungewohnt. 
Da war unser kleiner Bär gerade mal fünf Wochen alt und war dauerhaft mit EKG-Elektroden und Sauerstoffsensor beklebt (was passiert war, kannst du hier nochmal nachlesen). Ende Januar durften wir dann sein Medikament endlich absetzen und nach einer weiteren Untersuchung im Schlaflabor konnte auch der blöde Monitor wieder abgegeben werden.
Nun haben wir bereits vor einem Monat seinen ersten Geburtstag gefeiert.
Bärchen ist bestens entwickelt - wenn auch noch immer eher einer der Kleinen und Zarten - und macht dieser Tage gerade seine ersten tapsigen Schritte ganz allein. Das Jahr über war er kein einziges Mal krank, nur jetzt über Weihnachten hat ihn eine Mittelohrentzündung erwischt. Mit ihm in die Kindernotaufnahme und damit an den Ort, an dem wir so viel Zeit verbracht haben am Anfang, zu fahren ... das hatte einen komischen Beigeschmack. Aber dank Antibiotika und Ibuprofen ist die Laune bestens und die Heilung läuft gut.

Auch dem großen Töchterlein geht es blendend.
Sie ist Ende Mai vier Jahre alt geworden und um Längen cleverer als ich es bei einem vierjährigen Kind je erwartet hätte. Was da so für kluge und detaillierte Fragen kommen ... es wird einfach alles hinterfragt. Da muss man manchmal selbst schonmal nachlesen und sich informieren oder ganz schön überlegen, wie jetzt in verständlichen Worten die Evolution erklärt werden kann, weil das Kind vor dem Schlafen gehen unbedingt wissen will, woher denn der "allererste Mensch" kam und wer ihn geboren hat. Und dem Kind kannste kein X für ein U vormachen ... uff. 
Aber es macht mich stolz. Ebenso wie ihre offensichtliche Begabung, was das Malen und Zeichnen angeht. Den ganzen Tag wird hier oft gemalt und gebastelt, gerade die gemalten Ergebnisse könnten auch locker von einer Zweitklässlerin stammen. Neuerdings schreibt sie auch gern Noten und arbeitet daran, den Violinschlüssel aus dem Kopf hinzubekommen. Und ich staune immer wieder.

Die beiden Kinder zusammen sind ein Traum, ein echt lustiges Gespann. Natürlich wird sich auch mal um etwas gestritten und gezankt - das, was der andere hat, ist ja immer interessanter. Aber vor allem wird gelacht und toll gespielt. Die Große baut Buden und kleine Spielecken auf und der Kleine kommt freudig angetapst, sobald sie ruft oder lacht sich kringelig, wenn sie Quatsch macht.

Und wir, als Mutter und Vater, als Paar?
Wir funktionieren. Natürlicherweise nicht immer ganz reibungslos, Diskussionen und Streitthemen entstehen im Alltag und unter dem Stress, Frust und der Anstrengung des jeweiligen Tages - und unsere Tage könnten unterschiedlicher von ihrem Ablauf kaum sein - schnell mal. 
Was uns aber immer gut gelingt, ist es, das aufzulösen. Wir reden und tauschen uns aus und gehen nie ins Bett, ohne uns ausgesprochen und versöhnt zu haben. Wir versuchen uns immer mal wieder etwas Zeit für uns als Paar zu schaffen, auch wenn das dann eher selten ein Restaurant- oder Kinobesuch ist, sondern eher zum gemeinsamen Baumarkteinkauf oder werkeln in Haus und Garten wird. Hauptsache zu zweit, denn Zweisamkeit und Zeit miteinander ist in unserem Alltag rar gesäht. Aber wir wissen ja, dass das auch wieder anders wird und genießen es (größtenteils ;) ) die Zeit und Kraft und Aufmerksamkeit für unsere Kinder herzugeben.

Wir vier. 
Auf uns als Familie fokussiert sich all mein Handeln und all meine Entscheidungen.
Und diese waren in diesem Jahr so schwerwiegend wie kaum zuvor.
Denn mit meinem Job kommt mir genau diese um einiges zu kurz.

So habe ich zu den Sommerferien schweren Herzens den Tanzunterricht in dem Tanzverein aufgegeben, in dem ich selbst meine Kindheit und Jugend verbracht habe und mit dem ich 20 Jahre lang engstens verbunden war. Das endete mit einem ziemlichen Knall hinter den Kulissen und vielen Tränen mit den Kindern und auch Eltern. Doch die Fahrerei zu dem 60km entfernten Standort war weder finanziell noch zeitmäßig tragbar. Was mit einem Kind und meiner Leidenschaft für diese Stelle noch super ging, war mit zwei Kindern immer undenkbarer.
Der Plan, die zwei freien Nachmittage hier bei uns im Ort zu füllen, hat teilweise geklappt. Natürlich nicht in dem Umfang, dass es nicht zu Einbußen kam. Aber es stagniert und dank Begebenheiten mit dem Finanzamt (kurz umrissen: Umsatzsteuerpflicht durch 200 Euro, die ich über der dazugehörigen Grenze lag und dadurch 19% zusätzliche Steuerlast, die ich nicht so einfach an meine Kunden weitergeben kann ...) kam ich dann doch an den Punkt, an dem ich mir nun überlegen musste, wo die Reise beruflich denn hingehen soll. Und habe auch eine Entscheidung getroffen. Denn, so sehr ich auch immer für meinen Job brannte, umso schwerwiegender wird mit der Zeit die Einsicht, dass es finanziell einfach nicht genug gewürdigt wird und vor allem das Arbeiten am Nachmittag keine Dauerlösung sein soll.

Nun, was bleibt, das sind wir vier.
Und die Entscheidung, dass es wohl auch wir vier bleiben werden.
Und wir vier werden auch ganz in Ruhe und als kleine Familie Silvester feiern 
und ins neue Jahr starten.



Was bringt uns 2019?

Das nächste Jahr wird ein spannendes und auch umwälzendes Jahr für uns.

Wie schon angedeutet, werde ich mich langfristig nochmal ein wenig verändern. 
Und auch wenn ich das noch nicht überall angekündigt habe, noch nicht mit allen Eltern meiner Schüler besprochen habe (was ich auch gar nicht muss, denn für die wird sich so schnell nichts ändern) und natürlich nicht genau weiß, wer hier so mitliest, so möchte ich es doch nun auch richtig formulieren. Ich werde ab Oktober studieren. Grundschullehramt soll es sein, denn in der Arbeit mit den Kindern (die ich ja nun schon fast sieben Jahre lang mache, nur eben im Nachmittagsbereich) liegt mir sehr. Dass es wirklich gebraucht wird ist ein schöner Nebeneffekt. Aber vor allem sehne ich mich nach einer Arbeit mit ganz "normalen" Zeiten, danach am Nachmittag bei meiner Familie zu sein, ein geregeltes Einkommen zu haben und auch für das Alter vorsorgen zu können. Und einfach auch mal krank sein zu können und mich nicht mit allem und zig Medikamenten irgendwie durchschleppen zu müssen im Zweifelsfall, weil sonst Geld fehlt.
Mein Plan und Ziel ist Deutsch und Musik. Für Musik muss ich allerdings eine recht gesalzene Eignungsprüfung im Juni bestehen, auf die ich mich gerade mit Feuereifer und Klavierlehrerin vorbereite, denn meine eigenen Fähigkeiten zu diesem Zeitpunkt reichen da noch nicht aus.

Also Studium. Mein erstes. Mit 29 dann. Als zweifache Mutti.
Hätte mir das mal jemand gesagt, dass ich echt zwei Haken schlagen würde um dann endlich dort anzukommen, wo ich mich beruflich auch niederlassen kann ... Aber jede Entscheidung und Erfahrung war wichtig und richtig. Nicht jeder Weg verläuft einfach geradeaus und auch das ist etwas, das ich Kindern und Heranwachsenden gern mit auf den Weg geben will.
Es wird nicht leicht, keine Frage. Zumal ich weiterhin erstmal am Nachmittag unterrichten werde, denn komplett auf mein Gehalt, so klein es auch sein mag, zu verzichten wäre nicht drin. 
Aber ich habe ein Ziel und werde all meine Kraft dafür aufbringen.
Das wird also der Dreh- und Angelpunkt des nächsten Jahres für mich.

Als Familie werden uns die nächsten Baumaßnahmen an Haus und Garten erwarten und dieses Jahr sogar zwei Urlaube, im Sommer mit Freunden nach Schweden und über Ostern irgendwohin in den Süden mit meinen Eltern, die uns diesen Urlaub zum Weihnachtsgeschenk gemacht haben. 

Ansonsten kommt vielleicht ja noch die ein oder andere Hochzeit oder Verlobung rein.
Vielleicht kriegen wir ja endlich mal vernünftiges Internet ...
Ich freue mich auf eine Gartensaison mit laufendem Kleinkind und zu sehen, wie er die Natur entdeckt und von seiner Schwester gezeigt bekommt.
Und Mitte des Jahres werde ich Tante und mein kleines Schwesterchen zur Mama, 
was besonders rührend und aufregend für mich ist. 


Und der Blog?

Achja, mein lieber, vernachlässigter Blog ... 
2013 fing alles an meinem 23.Geburtstag an.
Ich erschrecke mich gerade selbst darüber.
Damals fing alles mit meinem eigentlich größten Hobby, dem Handarbeiten mit Wolle und Strick- bzw. Häkelnadeln an. Ich machte auch meine ersten Versuche mit der Nähmaschine. Wir hatten seit ein paar Monaten eine kleine Katze bei uns und unsere Hochzeit vor uns. Der Blog - damals noch "Nadelspiellust" - begleitete mich durch die folgende erste Schwangerschaft. Irgendwann kam die Einsicht, dass es doch nicht mehr groß um das Anfangsthema ging 
und ich startete neu mit "Glück gibt's gratis".
Was ist davon eigentlich übrig geblieben?

Ich habe im letzten Jahr immer wieder darüber nachgedacht, was dieser Name und Blogtitel eigentlich für mich bedeutet. Passt das denn hierher? Macht es überhaupt Sinn? Schließlich gibt es, wenn man es ganz genau betrachtet, ja doch eher wenig gratis. Die Kinder, der Garten, das Handarbeiten (wenn man mal dazu kommt), backen und kochen ... all das ist ja eben nicht gratis. Wir leben in einer Gesellschaft, in der eben alles kostet. Das ist einem gerade dann umso bewusster, wenn man eben nicht finanziell ganz sorglos ist. 

Und doch möchte ich mich nicht von diesem Namen trennen. 
Vielmehr möchte ich für mich neu definieren, was er mir bedeutet.
Denn das, was tatsächlich nicht nur gratis sondern auch nicht zu kaufen ist, 
das ist das eigene Bewusstsein für die schönen Dinge. 
Eine positive Einstellung.
Selbstreflektion.
Auf das zu sehen, was man hat, anstelle auf das, was nach außen hin 
alle anderen haben und man selbst nicht.
Der Schlüssel zum Glücklichsein.

Ich bin noch immer davon überzeugt, dass Glück eine Frage der Einstellung ist und zu einem großen Teil selbst gesteuert werden kann. Manchmal kann einem das unmöglich vorkommen, ab und an mag es schwer sein, oft sind es aber auch nur kleine Momente und 
innerliche Erinnerungen daran und ganz leicht. 

Mittlerweile ist mein Sohn wach und spielt kichernd und brabbelnd neben mir.
Ich habe 75 Minuten ununterbrochen geschrieben und merke, wie gut es mir tut.
(Und ich habe kaum Illusionen, dass das hier bestimmt keiner bis zum Ende liest ;) )
Was also hält mich davon ab, es regelmäßig zu tun?

Es ist die Zeit, die ich mir dafür nehmen muss. Zeit ist bei mir ebenso wie wohl bei den meisten eine heikle Angelegenheit, denn sie reicht nie auch nur annähernd, um alle Dinge zu schaffen, um allen und allem gerecht zu werden. Zu schreiben bedeutet, mir Zeit für mich selbst zu nehmen und das fällt mir schwer.

Es ist unsere unterirdische Internetverbindung, die es oft echt nervig macht, irgendwas im Internet zu tun. Über das gern gefallene Schlagwort "Digitalisierung" kann ich hier nur müde die Augen verdrehen und meine zu Fäusten geballten Hände hinter dem Rücken verstecken.

Das ganze DSGVO-Zeug hat mich unheimlich verunsichert und gelähmt.
Und ich hinterfrage immer mehr, was ich tatsächlich von mir und uns preisgeben möchte.

Was habe ich also zu geben?
Sicherlich keinen Wissenscontent. Ich will und kann weder informieren noch belehren, dafür sind andere zuständig. Ich will kein öffentliches Tagebuch führen. Was will ich denn dann eigentlich?

Vielleicht will ich einfach nur einen Platz zum Gedanken sammeln und niederschreiben. 
Zum Bewusstmachen und Runterkommen, zum Refklektieren und Erörtern.
Wenn es jemand liest? Schön.
Wenn nicht, dann auch nicht.
Vorbei sind die Zeiten, in denen ich insgeheim den großen Mamabloggern nacheifern wollte, mit großen Leserzahlen und Vernetzungen auf mehreren Plattformen, mit Kooperationen und haste nich gesehen. Das alles ist mir nicht wichtig, dafür habe ich auch gar keine Zeit.

Aber ich will mich im nächsten Jahr dazu bringen, mich mit einigen Dingen genauer auseinander zu setzen. Eben mit mir und diesem "Glück ist gratis". Was es tatsächlich bedeutet für mich und vielleicht auch für andere. Mein Ziel dazu wären jetzt mal spontan geschrieben 12 Posts, einer pro Monat. Das müsste doch machbar sein. Wir werden sehen ...



Und falls jemand bis zum Ende mitgelesen hat: 
Danke und meinen Respekt ;)


Lasst mir doch gern einen Kommentar da, 
damit ich weiß, wer hier noch so mitliest :)

Montag, 26. November 2018

Hello again ...


Ach, was soll ich sagen ... dreieinhalb Monate ist mein letzter Post nun schon wieder her. 
Was ist nur los?

Nun, das Leben ist los. In seiner ganzen Fülle und Pracht und Anstrengung und Überraschung und Alltäglichkeit und Wunderbarkeit und Eintönigkeit und Veränderung erwähnte ich schon die Fülle?

Ich weiß kaum, wo mir der Kopf steht, was ich als Erstes tun soll inmitten all der täglichen und außergewöhnlichen Aufgaben, die jeder einzelne Tag so mit sich bringt. Die Liste der "Müsste man unbedingt mal tun"s wird gefühlt im Stundentakt länger, steht aber immer wieder hinten an und egal was man macht, das schlechte Gewissen um die ganzen Dinge, die man in diesem Moment nicht macht, schwingt immer mit. Das ist wohl die Rushhour des Lebens, wie sie immer so schön beschrieben wird. Und dabei bin ich noch nichtmal der Karrieretyp. Es ist das ganz normale Leben und der ganz normale Wahnsinn einer jeden Frau/Mutter/Arbeitenden/Hausfrau/Gärtnerin/was-nicht-sonst-noch-alles.

Und dann auch noch diese ganze Datenschutzgeschichte, die unterschwellige Panik und Unsicherheit darüber, was man nun darf und was nicht. So macht es eben auch keinen Spaß.

Und doch merke ich immer wieder den Drang zu schreiben. 
Das Wissen, dass es mir gut tun würde, einfach mal Dinge in Worte zu fassen, 
sie geschrieben zu sehen. Wäre da nur nicht immer dieses schlechte Gewissen, weil es noch so viele viel wichtigere Dinge zu tun gäbe ... wer weiß, vielleicht wird es ja aber auch wieder mal regelmäßig etwas damit. Ich lass mich überraschen ...

Link Within

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...