Montag, 26. November 2018

Hello again ...


Ach, was soll ich sagen ... dreieinhalb Monate ist mein letzter Post nun schon wieder her. 
Was ist nur los?

Nun, das Leben ist los. In seiner ganzen Fülle und Pracht und Anstrengung und Überraschung und Alltäglichkeit und Wunderbarkeit und Eintönigkeit und Veränderung erwähnte ich schon die Fülle?

Ich weiß kaum, wo mir der Kopf steht, was ich als Erstes tun soll inmitten all der täglichen und außergewöhnlichen Aufgaben, die jeder einzelne Tag so mit sich bringt. Die Liste der "Müsste man unbedingt mal tun"s wird gefühlt im Stundentakt länger, steht aber immer wieder hinten an und egal was man macht, das schlechte Gewissen um die ganzen Dinge, die man in diesem Moment nicht macht, schwingt immer mit. Das ist wohl die Rushhour des Lebens, wie sie immer so schön beschrieben wird. Und dabei bin ich noch nichtmal der Karrieretyp. Es ist das ganz normale Leben und der ganz normale Wahnsinn einer jeden Frau/Mutter/Arbeitenden/Hausfrau/Gärtnerin/was-nicht-sonst-noch-alles.

Und dann auch noch diese ganze Datenschutzgeschichte, die unterschwellige Panik und Unsicherheit darüber, was man nun darf und was nicht. So macht es eben auch keinen Spaß.

Und doch merke ich immer wieder den Drang zu schreiben. 
Das Wissen, dass es mir gut tun würde, einfach mal Dinge in Worte zu fassen, 
sie geschrieben zu sehen. Wäre da nur nicht immer dieses schlechte Gewissen, weil es noch so viele viel wichtigere Dinge zu tun gäbe ... wer weiß, vielleicht wird es ja aber auch wieder mal regelmäßig etwas damit. Ich lass mich überraschen ...

Montag, 13. August 2018

Die Sache mit den 1000 Fragen ...


Durch meine längere Schreibpause habe ich nun einige Wochen lang die wöchentlichen 20 der insgesamt 1000 Fragen an mich selbst verpasst. Weiterverfolgt habe ich sie trotzdem und mich überkam das Gefühl, dass sich einige Fragen ja doch ziemlich ähneln. Und es begann die Stellung der Frage, ob ich unbedingt auf Teufel komm raus jede einzelne dieser 1000 Fragen beantworten muss.

Natürlich nicht.
Ich muss gar nichts.
Erst recht nicht mir selbst zeigen,
dass ich sowas "durchziehen kann".


Die ein oder andere Frage habe ich mir über die Wochen dann aber doch notiert.
Einfach, weil ich sie interessant finde. Weil sie mich zum Nachdenken bringen.
Weil ich glaube, dass euch die Antwort interessieren könnte. Oder weil sie mir Spaß macht.


Daher wird es nun einfach ab und an so ein paar losgelöste Fragen geben,
so als Einstieg zum wieder regelmäßig Bloggen. 




481: Bei welcher Fernsehsendung schaltest du sofort um?
All diese Fake-Reality-Formate im Privatfernsehen sind für mich ein Graus, tiefer und schlimmer geht es für mich nicht - ohne jemandem zu Nahe treten zu wollen. Manche haben sowas ja gern nebenbei an, um irgendwas laufen zu lassen. Ich finde es einfach nur schlecht.

482: Wann hast du zuletzt jemandem vorgelesen?
Ich lese meiner Tochter eigentlich jeden Abend etwas vor, wenn ich sie ins Bett bringe. Sie liebt und braucht das. Nicht vorgelesen zu bekommen ist für sie wirklich eine Strafe. Und ich genieße es auch sehr, vor allem da sie wirklich so gut und aufmerksam zuhört. Mittlerweile lese ich vor allem auch richtige große Geschichten ohne Bilder zum Anschauen.

488: Welche Floskel benutzt du zu oft?
"Einen Moment noch", "gleich" und "Mach ich noch". Einfach durch das, was sie bedeuten.

491: Kommt es dir so vor, als wäre das Gras des Nachbarn immer grüner?
Das kommt mir nicht nur so vor, es ist tatsächlich so. Wir gießen unseren Rasen aber auch nicht ... aber mal Spaß beiseite, ich nehme schon Unterschiede zwischen unserem Leben und dem der anderen wahr. Ich bin mir aber auch immer bewusst, dass nicht alles Gold ist was glänzt. Und alles hat seinen Preis. Oder, um im Bild zu bleiben: du weißt nie, mit welch stinkiger Jauche dein Nachbar düngen muss und wie viele Stunden er mit der Pflege seines grüneren Rasens verbringt. Daher sei jedem seine eigene Grüne gegönnt.

492: Welchen gesunden Snack magst du am liebsten?
Kleine Tomaten, Gurke, Weintrauben und Beeren, am liebsten aus unserem Garten.

494: Schreibst du dir häufig etwas auf, damit du es dir besser merken kannst?
Ja, sehr häufig. Ich lerne durch Schreiben am Besten, schon immer. Und manchmal kann ich über Dinge auch erst dann gut nachdenken, wenn ich sie niedergeschrieben vor mir sehe. 

498: Wie stark ist deine Sammelleidenschaft?
Ich halte mich aktiv davon ab ins Sammeln zu kommen. Mir ist nämlich eigentlich eh schon viel zu viel Zeug im Haus. Eine Zeit lang habe ich Tassen gesammelt und muss mich immer noch zusammenreißen, wenn ich mal wieder an einem schönen Exemplar vorbeigehe. Ebenso ist es mit schönen Notizbüchern (von denen ich genug habe), Wolle (die ich kaum verstricken kann vor fehlender Zeit) und Stoffen (obwohl ich eh nicht zum Nähen komme). 

502: Was war die beste Entscheidung deiner beruflichen Laufbahn?
Die beste Entscheidung war und ist auch immer wieder die, auf mein Herz zu hören. Meinem Gefühl zu trauen. Und immer auch mal wieder vorher gesetzte Grenzen und Grundsätze zu hinterfragen und zum Wohle von mir und meiner Familie einzureißen.

506: Welche Stadt im Ausland würdest du gern besuchen?
Kopenhagen und Stockholm möchte ich unbedingt mal besuchen. Und London auch gern und immer wieder, dann aber bitte mit mindestens fünf Theaterabenden ;)

Freitag, 27. Juli 2018

Ich bin wieder hier ...

... in meinem Revier ...

Sorry, nach der Überschrift schleicht sich ganz ohne mein Zutun einfach die Reibeisenstimme von Westernhagen in meinen Kopf. Ähnlich wie bei der simplen Frage "What is love?", die in meinem inneren Ohr stets gefolgt werden muss von "Baby don't hurt me, don't hurt me no more". Dieses musikalische Gedächtnis ... aber darum soll es hier gar nicht gehen ;)






Nach einer eher ungewollten Zwangspause melde ich mich nun wieder in der Bloggerwelt zurück. Dieses ganze DSGVO-Ding hat mich ebenso wie viele andere etwas aufgeschreckt und bevor ich mich da irgendwie in die Nesseln setze wollte ich mich erst einmal etwas damit befassen. Daher blieb der Blog eine Weile komplett auf privat gestellt und in dieser Zeit habe ich dann letztendlich auch nichts mehr geschrieben.

Nun habe ich einige Einstellungen verändert und eine  Datenschutzerklärung hinzugefügt, außerdem alle Plug-Ins, von denen ich mir nicht sicher bin, ob die so konform mit der DSGVO sind, entfernt. Ich bin nämlich echt kein Experte. Nun sieht es zwar etwas leerer in der Spalte da drüben aus, aber das ist ja erstmal zweitrangig. Sollte jemand von euch da etwas mehr Ahnung und eine Anregung dazu haben, freue ich mich natürlich jederzeit über einen Kommentar oder eine Mail (Adresse ist im Impressum ;) ).



*****


Nun bin ich also wieder online und freue mich sehr darüber, denn das Schreiben hat mir doch gefehlt. Ich bin zwar mittlerweile ein großer Freund von Instagram, aber da ist dem textlichen Ausdruck ja doch schnell eine Grenze gesetzt. Es gibt so einiges zu erzählen und berichten, mehrere Themen, über die ich gern Schreiben möchte und Fragen, die beantwortet werde wollen.

Auf jeden Fall ein großes:
Willkommen zurück und danke, dass ihr immer noch da seid!

Bis ganz bald,
Eure Jessi

Freitag, 25. Mai 2018

Ungewollte Pause

Ihr Lieben, ich bin bestimmt fast die Letzte, die damit ankommt, und vermutlich könnt ihr es kaum noch hören oder lesen ...

Ich habe mich in der letzten Woche, als mir tatsächlich klar wurde, dass die DSGVO mir aktiv einiges abverlangen würde, im ständigen Wechsel zwischen "Ich hör auf" und "Wird schon nicht so schwierig sein" befunden.

Fakt ist, dass ich momentan weder zeitlich noch hirntechnisch Zeit und Kapazitäten habe, mich detailliert damit zu beschäftigen. Ich werde es vermutlich im Sommer tun, bis dahin werden sich bestimmt auch so einige Dinge geklärt haben. Bis dahin werde ich den Blog ab Montag auf privat stellen. Dann müsste das ganze Passwortgeschützt sein und wer will, der fragt mich einfach per Mail (glueckgibtsgratis@gmail.com) nach ;)

Dann bis bald und lasst es euch gut gehen!
Eure Jessi

Montag, 21. Mai 2018

1000 Fragen an mich selbst [#19 & #20]

Da ich es letzte Woche nicht geschafft habe - ihr ahnt ja gar nicht, was das für eine Woche war ... ich sage nur: doppelt so viel arbeiten und dann noch Überraschungs-Junggesellenabschieds-Wochenende für mein Schwesterchen vorbereiten und durchführen - gibt es heute einfach gleich die doppelte Menge der wöchentlichen 1000 Fragen an mich selbst.


 Also los mit #19 und #20. Bei Johanna und ihrem Blog Pinkepank findet ihr noch mehr Beiträge dazu.

361: Was war deine schlimmste Lüge?
Oh, da muss ich wirklich drüber nachdenken. Aber ich werde das nicht öffentlich tun.

362: Erweiterst du deine eigenen Grenzen?
Ja, ständig. Wie oft ich schon Dinge ausgeschlossen habe, um mich dann doch mit ihnen zu beschäftigen und meine selbst gesteckten Grenzen wieder einzureißen ... sonst wäre das Leben ja auch ganz schön eingefahren.

363: Kannst du gut Witze erzählen?
Ich mache es auf jeden Fall nicht oft. Bei Witzen höre ich lieber zu und lache herzlich mit. Obwohl ... die ein oder andere Anekdote gebe ich schonmal gern zum Besten, manchmal sind die sogar recht witzig.

364: Welches Lied handelt von dir?
"Schwesterherz" von KLIMA, "Dir gehört mein Herz" aus Tarzan und "Everything I do I do for you" von Bryan Adams. Zumindest sprechen sie mir aus dem Herzen.

365: Welche kleinen Dinge kannst du genießen?
Ich kann glücklicherweise viele kleine Dinge genießen, dafür bin ich sehr dankbar.

366: Wofür kann man dich nachts wecken?
Für meine Familie und Freunde,

367: Was würdest du gern an deinem Äußeren ändern?
Mein Gewicht. Was wäre es doch für eine Wohltat, wenn es sich nicht jeden Tag irgendwie darum drehen würde ... und dann bitte gern noch einmal gutes Bindegewebe und keine Krampfadern, Herr Ober! Danke.

368: Was soll bei deiner Beerdigung mal über dich gesagt werden?
Dass ich ein glückliches und erfülltes Leben hatte und in diesem viel Gutes erwirkt habe. Und dass meine Liebsten stets im Guten und mit Dankbarkeit an mich denken werden.

369: Lässt du dich leicht zum Narren halten?
Ich denke und glaube zunächst stets an das Gute in den Menschen. Möglich ist das also schon, besonders oft ist es mir zum Glück aber noch nicht passiert.

370: Was würdest du gern mal tun, vorausgesetzt dass es keinesfalls schiefgehen könnte?
Ich würde gern ein Kinder- und Jugendzentrum eröffnen, mit vielen Räumen für Tanz- und Musikunterricht, aber auch für andere Aktivitäten wie Werken, Kochen oder einfach mal abhängen. Ein Ort, der Heranwachsenden ein weiteres Zuhause und ein Vertrauensort ist.

371: Muss man immer alles sagen dürfen?
Nein. Es gibt Momente und Situationen, in denen verbitten sich gewisse Aussagen meiner Meinung nach. Man sollte wissen, wann und zu wem man tatsächlich alles sagen kann.

372: Wem solltest du mehr Aufmerksamkeit schenken?
Meinem Mann. Im Alltag voller Arbeit, Haushalt und Kindern bleibt nur sehr wenig Zeit für uns zwei, die man dann manchmal auch noch mit anderen Dingen verbringt. An vielen Stellen aber auch mir selbst, denn in all meinem Bestreben und Engagement meiner Familie und anderen gegenüber vergesse ich mich selbst häufig bzw. stelle mich hintenan. Das finde ich auch ganz richtig so, aber ab und zu muss ich mich dann auch mal auf meine eigenen Bedürfnisse konzentrieren, um weiterhin leistungsfähig zu bleiben.

373: Kannst du gut loslassen?
Nicht immer. Ich kann - auf Menschen bezogen - teilweise schon etwas gluckig sein und - auf Dinge bezogen - mich schwer von Dingen trennen. Bei letzteren gibt es aber auch immer mal so Stimmungsphasen, in denen ich es doch gut kann und ordentlich entsorge. Das fühlt sich dann sehr befreiend an. Und mich von Menschen zu trennen, die mir nicht gut tun, habe ich vor kurzem auch gelernt.

374: Wofür bist du dankbar?
Für sehr vieles. Fast alles im Grunde genommen. Kurz gesagt: für mein Leben.

375: Sind Komplimente von Leute, die du nicht kennst, wichtig für dich?
Über Komplimente freue ich mich natürlich immer und wenn sie kompetent getroffen werden bedeuten sie mir natürlich auch viel. Aber sie sind niemals ausschlaggebend für mein Handeln.

376: Vor welchem Tier hast du Angst?
Ich habe keine direkte Angst, aber Respekt vor Wildschweinen, vor allem abends in Waldnähe.

377: Weswegen warst du zuletzt vollkommen verwirrt?
Von der Planung des Kindergeburtstags meiner Tochter. Am eigentlich angedachten Termin findet nun das Sommerfest im Kindergarten statt und andere Tage sind alle auch irgendwie voll oder unglaublich ungünstig. Aber wir haben doch eine ganz gute Lösung gefunden.

378: Was hast du immer im Kühlschrank?
Milch, Butter und Eier. Und Sambal Oelek, weil wir das so selten brauchen, dass es einfach nicht leer wird.

379: Genierst du dich dafür, dass du bestimmte TV-Sendung schaust?
Nein, ich schaue fast gar kein normales TV mehr, seit der kleine Babybär da ist. Ich komme einfach nicht dazu.

380: Wann hattest du die beste Zeit deines Lebens?
Ich habe sie immer wieder, denn das Leben hält ständig eine neue Definition von "das Beste" für mich bereit.

381: Wen hast du zu Unrecht kritisiert?
Das ist bestimmt schon vorgekommen, etwas ganz Konkretes fällt mir da aber nicht ein. Kritisiert man nicht meist zu Unrecht, wenn man sich Urteile erlaubt ohne selbst in der Situation eines anderen zu stecken?

382: Machst du manchmal Späße, die du von anderen abgeschaut hast?

Nagelt mich nicht drauf fest, aber ich denke nicht. Ich habe meinen eigenen Kopf und meinen eigenen Humor, der eines anderen Menschen würde da gar nicht funktionieren.

383: Bestellt du im Restaurant immer das Gleiche?
Zumindest was das Getränk betrifft, im Restaurant trinke ich zu 95% Apfelschorle.

384: Gibt es etwas, das du insgeheim anstrebst?
Siehe Frage 370 ;)

385: Wie würdest du deine Zeit verbringen, wenn du alles tun dürftest, was du willst?
Mit meiner Familie, ganz viel bei uns zuhause und im Garten und auch gern immer wieder auf Reisen.

386: Was begeistert dich immer wieder?


Das Wunder des Lebens, die Entwicklung von Kindern und die Kraft der Natur.

387: Welche Sachen kannst du genießen?

Ich bin generell ein Genießertyp, das ist also eine ziemlich lange Liste.

388: Findest du es schön, etwas Neues zu tun?

Ja, die Euphorie des Neuen ist natürlich immer wieder toll und aufregend.

389: Stellst du lieber Fragen oder erzählst du lieber?

Das kommt darauf an, wer mein Gesprächspartner ist.

390: Was war dein letzter kreativer Gedankenblitz?
Die Hälfte meines Jobs besteht aus kreativen Geistenblitzen.

391: Bei welchem Song drehst du im Auto das Radio lauter?
Da gibt es so einige. Ich mag Gute-Laune-Musik, egal aus welcher Zeit.

392: Wann hast du zuletzt enorm viel Spaß gehabt?

Gerade in den letzten Tagen. Wir waren in Prag und haben dort den Junggesellinnenabschied meiner Schwester gefeiert. Wir haben Bubble Football gespielt, dabei habe ich fast durchgehend gelacht, und auch die Fahrt mit der Limousine (samt Inhalt ;) ) wär unheimlich amusant. Es war einfach rundum ein sehr lsutiges und spaßiges Wochenende.

393: Ist dein Partner auch dein bester Freund oder deine beste Freundin?

Ja, er ist mein engster Vertrauter und bester Freund. Wir sind ein Team, in jeder Hinsicht.

394: Welchen Akzent findest du charmant?

Ich finde den dänischen Akzent unheimlich niedlich und sympathisch, im Grunde also alles was so nordisch und skandinavisch angehaucht ist. Holländisch finde ich auch echt klasse.

395: In welchen Momenten des Lebens scheint die Zeit wie im Flug zu vergehen?
Meist in den besonders Schönen ...

396: Wann hast du zuletzt deine Frisur geändert?

Vor zwei Wochen ... von "hängt bis über das Schulterblatt" zu "schwebt leicht über den Schultern". Das hat bestimmt auch ganz fancy Namen, aber ich hab keine Ahnung. Auf jeden Fall war ees mal wieder Zeit und ich bin sehr zufrieden damit. Und der prä-schwangerschaftliche Haarausfall fällt bei 15 Zentimeter weniger auch gleich weniger auf.

397: Ist an der Redensart „Aus den Augen, aus dem Sinn“ etwas dran?
Nicht immer, häufig aber schon. Deshalb bin ich immer ein Freund des gepflegten Notierens von Dingen, an die ich denken muss.

398: Wie nimmst du Tempo aus deinem Alltag?
Ich selbst mache das momentan gar nicht. Wenn das Tempo gedrosselt wird, dann durch die Kinder, vor allem durch den Babysohn. Am Abend muss ich mich häufig zwingen, nicht immer noch was und noch was zu machen und zu räumen - die Liste der liegen gebliebenen und zu erledigenden Dinge ist unglaublich lang -, dann holt mich mein Mann glücklicherweise auch gern mal runter.

399: Machst du jeden Tag etwas Neues?
Nein, die meisten Dinge wiederholen sich. Das finde ich aber auch nicht schlimm, ich habe keine Angst vor Alltag und Routinen.

400: Bei welchen Gelegenheiten stellst du dich taub?

Wenn ich das Gefühl habe, unterschwellige Spitzen in Bemerkungen anderer rauszuhören. Dann überhöre ich das lieber, um keinen - womöglich noch durch Fehlinterpretation unnötigen - Konflikt zu provozieren. Hatte ich schon, brauch ich nicht nochmal ;)

Sonntag, 6. Mai 2018

1000 Fragen an mich selbst [#18]





341: Worüber kannst du dich immer wieder aufregen?
Über Ignoranz und böswillige Unehrlichkeit. Und über so einige Entscheidungen in der Bildungspolitik.

342: Kann jede Beziehung gerettet werden?
Das kommt darauf an, was genau an ihr kaputt ist. Mittlerweile habe ich auch schon Beziehungen erlebt, bei denen wirklich nichts zu retten war und ist.Also nein.

343: Mit welchem Körperteil bist du total zufrieden?
Ziemlich bezeichnend ist ja, dass ich mich zuerst verlesen habe und erstmal einen kleinen Aufsatz über das, was mich an meinem Körper stört, geschrieben habe. Nunja ... was ich an mir aber mag sind meine Hände und mein Gesicht, vor allem meine Augen und Lippen.

344: Womit hält du dein Leben spannend?
Da muss ich selbst gar nichts machen, das Leben hält sich selbst spannend.

345: Kannst du unter Druck gute Leistungen bringen?
Wenn es kein komplett negativer Druck ist, ja. Dann kann er mich sogar ziemlich beflügeln. Und so ein kleines bisschen Druck braucht es für manche Dinge auch. Ohne dazugehörige Deadline oder näher rückenden Termin können Dinge und Aufgaben nämlich schnell mal auf die "müsste ich mal"-Liste rutschen. Und die ist ziemlich lang.

346: Welche Lebensphase hast du als besonders angenehm empfunden?
Jede Lebensphase hat ihre Höhepunkte und Besonderheiten. Das kann und möchte ich gar nicht werten. 

347: Findest du andere Menschen genau so wertvoll wie dich selbst?
Definitiv.

348: Hast du immer eine Wahl?
Eine Wahl hat man doch eigentlich immer. Love it, leave it or change it - so heißt es ja so schön. Dass die Wahl dabei immer leicht oder eindeutig ist muss das aber nicht bedeuten.

349: Welche Jahreszeit magst du am liebsten?
Ich bin ein wahres Frühlingskind, kann aber auch jeder anderen Jahreszeit etwas angewinnen. Ich mag es mittlerweile sehr zu beobachten, wie sich die Natur unter den Jahreszeiten immer wieder verändert und erneuert.

350: Wie hättest du heißen wollen, wenn du deinen Namen selbst hättest aussuchen dürfen?
Schwer zu sagen. Ich habe meinen Namen noch nie in Frage gestellt, ich bin zufrieden mit ihm. 

351: Wie eitel bist du?
Nicht so sehr. Ich bin auch öfter mal ungeschminkt und nicht zurecht gemacht in der Öffentlichkeit zu sehen. Ich putze mich nicht groß heraus, wenn ich einkaufen gehe oder meine Tochter in den Kindergarten bringe. Das liegt aber auch daran, dass ich vom morgendlichen Aufstehen keine Zeit dafür habe, denn es müssen die Brotdosen für Arbeit und Kindergarten fertig gemacht werden, dann räume ich möglichst noch etwas auf und schon ist es 6 Uhr und der Babysohn ist wach. Ein klein wenig mehr Eitelkeit in Form von Selbstfürsorge am Morgen möchte ich mir aber gern angewöhnen. Auch wenn das bedeutet spätestens um fünf aufzustehen, es fühlt sich schon anders an, wenn ich mir 10 Minuten nur für mich nehme.

352: Folgst du eher deinem Herzen oder deinem Verstand?
Eine gesunde Mischung macht es. Der erste Impuls kommt immer vom Herzen, der Verstand darf aber auch immer nochmal drübergucken.Wenn das Herz aber nicht mitzieht, dann kann der Verstand noch so gute Argumente bringen.

353: Welches Risiko bist du zuletzt eingegangen?
Ich glaube das letzte "Risiko" war es für einige, dass ich meinen Sohn trotz Beckenendlage spontan und natürlich auf die Welt bringen wollte. Für mich und mein Gefühl hatte das zwar nichts mit Risiko zu tun, da ich mir vollkommen sicher war im Vertrauen in meinen Körper - und das zurecht -, aber viele, mit denen ich darüber sprach, hätten zur Sicherheit lieber den Kaiserschnitt in Kauf genommen.

354: Übernimmst du häufig die Gesprächsführung?
Das kommt darauf an mit wem ich spreche und was das Thema ist. Wenn ich etwas zu sagen oder viele Fragen habe, dann übernehme ich die Führung gern. Ich kann sie aber auch gut überlassen.

355: Welchem fiktiven Charakter aus einer Fernsehserie ähnelst du?
Wenn ich mich mit Fernsehserien auskennen würde ... keine Ahnung.

356: Was darf bei einem guten Fest nicht fehlen?
Die Gäste und die Stimmung.

357: Fällt es dir leicht, Komplimente anzunehmen?
Nicht immer. Wenn es um meine Arbeit geht, dann ganz gut, persönlich oft weniger. Ich relativiere gern mal oder rede gute Dinge klein. Ich arbeite daran, diesen Impuls zu unterdrücken.

358: Wie gut achtest du auf deine Gesundheit?
So mittelmäßig. Meine eigene Gesundheit steht im Zweifelsfall schonmal hinten an, wenn es um meine Familie oder andere Verpflichtungen geht. Als Freiberuflerin nimmt man sich auch nicht einfach mal Zeit zum Erholen, es sei denn es ist wirklich schlimm und akut. Ich bin froh, dass meine Abwehrkräfte gerade gut funktionieren und ich die letzten beginnenden Erkältungen gut habe bekämpfen können, bevor sie richtig losgelegt haben. 

359: Welchen Stellenwert nimmt Sex in deinem Leben ein?
Auf jeden Fall eine sehr private ;)

360: Wie verbringst du am liebsten deinen Urlaub?
Das kann ich so genau gar nicht sagen, unser letzter Urlaub liegt drei Jahre zurück. Diesen Sommer fahren wir endlich wieder mal weg, wie das dann genau läuft wird man sehen. Früher habe ich gern ausgeschlafen und viel gelesen, in unserer jetzigen Familienkonstellation wird es das sicherlich nicht ;)



Noch mehr Antworten gibt es wie immer auf  Pinkepank.

Montag, 30. April 2018

1000 Fragen an mich selbst [#17]

Ohne große Eingangsworte geht es weiter mit den nächsten 20 Fragen aus der Reihe von Johanna. Da findet ihr übrigens auch noch mehr Teilnehmer und Beiträge dazu ;)




321: Was gibt dem Leben Sinn?
Menschen, mit denen man es teilt. Denen man Freude und Wärme und Liebe entgegenbringen kann. Etwas Gutes in der Welt zu hinterlassen, seien es nun große Taten, gute Gedanken oder die eigenen Kinder, die man liebevoll zu vernünftigen Menschen erzieht.

322: Was hättest du gern frühzeitiger gewusst?
Ich hätte gern frühzeitiger gewusst, was es bedeutet Mutter zu sein. Dann hätte ich schon viel früher wirklich zu schätzen gewusst, was es für meine Eltern hieß, mich und meine Schwester zu haben, großzuziehen, ziehen zu lassen. Dann hätte ich ihnen schon viel früher danken können. Aber so ist es nun einmal, wirklich verstehen kann man all das erst, wenn man ein eigenes Kind hat.

323: Wie alt fühlst du dich?
Wie Mitte/Ende 20, also so wie ich bin. Manchmal muss ich mich selbst daran erinnern, dass ich jetzt aber echt nicht mehr zur Kategorie "junge Frau" gehöre ;)

324: Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust?
Ich sehe ein freundliches und herzliches Gesicht, einen oft lächelnden Mund, einen warmen und aufgeschlossenen Blick. Ich sehe einen großen, weich gepolsterten Mamakörper, der zwei gesunde Kinder in sich hat wachsen lassen und geboren hat. Arme, die tragen und umarmen. Hände, die streicheln, aber auch fest anpacken können. Stämmige Beine, die mich durchs Leben tragen. Rundum, eine Frau, die weiß wer sie ist und was sie kann und die in all ihrer Unpersektion völlig im Reinen mit sich selbst ist.

325: Kannst du gut zuhören?
Ja.

326: Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt?
"Und du bist echt schon so früh wieder arbeiten gegangen?" Gerne begleitet von Zusätzen wie "Also ich könnte das ja nicht." und "Dazu bin ich viel zu sehr Vollblut-Mama."

327: Ist alles möglich?
Nein, nicht alles. Aber viel mehr, als man manchmal so glaubt.

328: Hängst du an Traditionen?
Ich liebe Traditionen, sie geben den Dingen einen bekannten und festen Rahmen, fühlen sich nach Geborgenheit und Heimkommen an. Und ich mag es sehr, wie wir als Familie eine Mischung aus den jeweils vom Elternhaus mitgebrachten Traditionen und eigenen neuen erschaffen.

329: Kennt jemand deine finstersten Gedanken?
Ich bin mir tatsächlich keiner finsteren Gedanken bewusst. Aber alle meine Gedanken kennen mein Mann und meine beste Freundin.

330: Wie sieht für dich der ideale Partner aus?
Allem voran ehrlich und liebevoll, klug und humorvoll, interessiert und begeisterungsfähig. Und da mein idealer Partner definitiv mein Mann ist: dunkelhaarig mit warmen braunen Augen und Vollbart.

331: Wonach sehnst du dich?
Nach mehr Familienzeit, aber auch nach Zeit für mich selbst.

332: Bist du mutig?
Ich bin jetzt kein Adrenalin-Junkie, der immer wieder von einem Abenteuer ins nächste hüpft. Aber ich kann mutig sein, wenn es gebraucht wird. Und manchmal bin ich es einfach, ohne darüber nachzudenken oder es als mutig zu empfinden, einfach weil Dinge getan werden müssen.

333: Gibt es für alles einen richtigen Ort und eine richtige Zeit?
Ich würde sagen: für vieles. Es gibt wohl aber auch so Dinge im Leben, für die gibt es keine richtige Zeit. Der Verlust eines geliebten Menschen zum Beispiel, da wüsste ich nicht, was da richtig wäre. Viele Dinge im Leben passieren ja auch einfach, da kann man sich das mit der Richtigkeit sowieso erst im Nachhinein zurechtlegen.

334: Wofür bist du dir zu schade?
Das Einzige, wofür ich mir zu schade bin, ist es, meinen Kopf auszuschalten und blind der Meinung und Aussagen anderer zu folgen. Sonst für nichts.

335: Könntest du ein Jahr ohne andere Menschen aushalten?
Ganz ohne? Hm ... wenn ich müsste, dann sicherlich. Aber ein Jahr ist lang, meine Kinder und mein Mann würden mir umheimlich fehlen. Alleinsein an sich kann ich aber sehr gut und gern. So ne Woche könnte ich durchaus mal gebrauchen ;)

336: Wann warst du zuletzt stolz auf dich?
Ich bin immer mal wieder stolz auf mich und auf das Leben, das ich so führe. Es mag vielleicht nicht so aussehen - es ist nicht prunkvoll, ist voll mit Arbeit, nicht so voll mit Geld, sieht nicht nach Möbelkatalog oder Gartenzeitschrift aus und ich selbst auch nicht wie von einer Titelseite entsprungen - aber ich liebe es und bin sehr stolz auf das, was wir uns erschaffen haben.

337: Bist du noch die Gleiche wie früher?
Natürlich nicht, das wäre ja furchtbar. Nicht, weil ich mich früher furchtbar fand, sondern weil Entwicklung und Veränderung zum Leben dazugehört. Was hätte ich denn in den letzten Jahren erlebt, wenn es mich nicht auch verändern würde? Der Grundkern ist sicherlich der Gleiche. Die Erfahrung der Jahre und meine eigene Entwicklung haben da schon so einige zusätzliche Facetten geformt und hervorgebracht.

338: Warum hast du dich für die Arbeit entschieden, die du jetzt machst?
Weil sie mir Spaß macht und ich sie als wertvoll erachte. Weil sie dankbar (wenn auch nicht sonderlich dankbar gut bezahlt) ist und Freude bringt. Nicht zuletzt aber auch, weil mir mein Mann die Freiheit ermöglicht und mich darin bestärkt, diese Herzensarbeit auszuüben.

339: Welche schlechten Angewohnheiten hast du?
Ich werde zu schnell zu emotional, schiebe Unangenehmes gern mal ein Weilchen vor mir her und kann zu gut über Dinge hinwegsehen, ohne sie zu lösen.

340: Verfolgst du deinen eigenen Weg?
Ja, auf jeden Fall.

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